Archiv für Februar 2012

Der Opel Zafira – viel Platz

Freitag, 24. Februar 2012

Der Opel Zafira glänzt aber nicht nur mit seinen großzügigen Platzverhältnissen, auch Straßenlage und nur wenige Mängel im Alter überzeugen

Seine Premiere feierte der Opel Zafira A im Jahr 1999. Ein Jahr später kamen der 2.0 TDI mit 100 PS sowie der neue 2,2 Liter Benziner mit 147 PS auf den Markt. 2001 folgte die CNG Version des 1,6 Liter Motors mit 97 PS und der 2,0 OPC Turbo. 2002 wurde dann der DTI mit 125 PS eingeführt. 2005 kam es schließlich zu einem Modellwechsel hin zum Zafira B. Es wurden diverse CDTI Motoren mit 100, 120 und 150 PS eingeführt. 2006 folgte die Einführung des 1.6 CNG Motors mit 94 PS. 2008 wurde eine ausgedehnte Modellpflege durchgeführt. Ein Jahr später wurde dann noch der 1,6 Liter CNG Turbomotor auf den Markt gebracht. 2011 wurde schließlich der Modellwechsel zum Zafira C vollzogen.

Der Opel Zafira glänzt durch sein gutes Fahrverhalten, seine variable Sitzanzahl und durch die bequemen Sitze. Zudem ist der Innenraum des Wagens sehr flexibel gestaltet. Negativ fallen die leicht verkratzenden Materialien im Innenraum ins Gewicht. Zudem ist die Schaltung hakelig und die Rundumsicht begrenzt.

Bei der Prüfstatistik gibt der Opel Zafira kein gutes Bild ab. Immer wieder kommt es zu Mängeln und Defekten, die auch bei der Hauptuntersuchung zu Problemen führen können. Die am häufigsten festgestellten Mängel sind ausgeschlagene Spurstangenköpfe, verschlissene Bremsen und ausgeschlagene Trag- und Führungsgelenke.

Maybach – Die Luxusvariante

Donnerstag, 23. Februar 2012

Der Name Maybach steht für puren Luxus und starke Edelkarossen

Mercedes verfolgte einen verwegene Strategie mit der Ankündigung, wieder eine Modell mit dem Namen Maybach zu bauen. 1960 kam es nach einer Regelung zwischen der Maybach Motorenbau GmbH und der Daimler-Benz AG zum Bau von Maybach Dieselmotoren für Mercedes. Später wurde die inzwischen umbenannte Motoren-Turbinen-Union (MTU), von DaimlerChrysler übernommen. Damit wurde der Name Maybach Eigentum von Mercedes-Benz. Mercedes-Benz kam der Name gerade recht, denn die Stuttgarter wollten ein Luxus-Automobil oberhalb der S-Klasse platzieren. Als Zielgruppe war eine kleine Käuferschicht angedacht, für die Geld keine Rolle spielte und die Qualität vor dem Preis zählte. Das Projekt Maybach war gut vorbereitet. Die Topverdiener aus der Hochfinanz und Industrie wurden in einem kleinen Rahmen zu Vorabbesichtigungen des Prototypen vom Maybach eingeladen. Für einige zehntausend Euro konnte man sich einen Wartelisten-Platz sichern. 2002 folgte dann die offizielle Präsentation auf  dem Genfer Automobilsalon. Der Maybach 57 und der Pullman Maybach 62 waren riesige Limousinen von 5,70 Meter bzw. 6,17 Meter Länge. Das Gewicht des Maybach lag bei ca. 3 Tonnen. Der 12 Zylinder Biturbo-Motor war von Hand produziert. Die Motorleistung betrug 550 PS. Die Beschleunigung vom schweren Maybach von 0 auf 100 km/h dauerte nur unglaubliche 5,4 Sekunden. Hervorzuheben sind die Luftfederung Airmatic DC, die ein stabiles Fahrgefühl ermöglicht. Auch die Lärmisolierung sorgte für absolute Ruhe im Inneren des Maybach. Den Hauptmarkt für den Maybach entdeckte man in der Wallstreet, weshalb das Design vom Maybach auf den amerikanischen Geschmack zielte. Geschickt verlief auch die Präsentation in den USA. Die Limousine reiste standesgemäß mit dem Schiff, und zwar in einem beleuchteten Glascontainer auf dem Sonnendeck der Queen Elisabeth II nach New York. In New York wurden dann bei der Präsentation vom Maybach selbst die Büros in der Wall Street geschlossen.

Der Mazda MX-5 – zuverlässig und pannensicher

Dienstag, 21. Februar 2012

Mittlerweile auch Kultstatus, der Mazda MX-5 ist ein Roadster alter Schule und zudem auch im Alter noch Fit!

Seine Premiere in Deutschland feierte der Mazda MX-5 bereits im Jahr 1990. Die zweite Generation wurde 1998 eingeführt. 2006 kam es dann erneut zum Modellwechsel hin zur 3. Generation des Mazda MX-5. Das Roadster Coupé mit Kunststoffklappdach kam erstmals im Jahr 2007 auf den Markt. Im Jahr 2009 erhielt der Wagen sein bis heute letztes Facelift. Zudem ist seit diesem Jahr optional eine Sechsstufenautomatik erhältlich. Der Mazda MX-5 ist heute sehr gefragt – vor allem als Gebrauchtwagen. Dieses Interesse an dem Japaner ist natürlich nicht unbegründet. So sprechen neben der durchaus ansprechenden Optik vor allem zwei Gründe für den Wagen. Zunächst einmal ist das Auto gegenüber vergleichbaren Modell sehr billig und damit auch für kleinere Geldbeutel zu haben. Desweiteren überzeugt der Mazda MX-5 mit einer sehr hohen Sportlichkeit. Ein agiles Handling, eine direkte Lenkung und eine knackige Schaltung sorgen dafür, dass auch auf kurvigen Landstraßen viel Fahrspaß aufkommt. Einige Abstriche in Sachen Komfort müssen zugunsten dieser Sportlichkeit allerdings gemacht werden. Auch der Kofferraum ist nicht gerade groß. Der Mazda MX-5 gilt als zuverlässig und pannensicher. Viele Werkstattaufenthalte bleiben dem Besitzer des Wagens folglich erspart und auch durch die Hauptuntersuchung kommt das Auto im Normalfall ohne größere Probleme. Häufig festgestellte Mängel sind: Steinschlag an der Windschutzscheibe, Rost am Schweller, eine defekte Kennzeichenbeleuchtung und eine einseitig wirkende Handbremse.

BMW-Williams FW26

Montag, 20. Februar 2012

Nachdem BMW-Williams die Konstrukteurs-WM in der Saison 2003 gewann, ging es für BMW-Williams bergab. 2004 präsentierte BMW-Williams ein vielversprechendes Rennauto für die neue Saison. Der Williams-BMW FW26 fiel durch ein ungewöhnliches Frontdesign auf, das bald als Wallrossnase bezeichnet wurde.  Die Form konnte jedoch nicht die Aerodynamik verbessern, so dass BMW-Williams wieder zur konventionellen Form zurückkehrte. Das Herzstück des FW26 war der neue V10-P38-Motor, mit mehr als 900 PS der leistungsstärkste Motor im Formel-1-Geschäft. Beim Großen Preis von Kanada wurde der FW26 aber wegen zu großer Bremsbelüftungen disqualifiziert.  Als Ralf Schumacher dann noch nach einem Unfall in Indianapolis für ein halbes Jahr ausfiel, lag das Jahr hinter den Erwartungen zurück. Einen Sieg für das Williams holte  Montoya dennoch beim Rennen in Brasilien. Montoya erreichte den 5. Platz, während Schumacher nur 9. in der Gesamtwertung wurde. Williams-BMW enttäuschte in der Saison mit dem 4. Platz. Inzwischen war klar, dass  Montoya zu McLaren-Mercedes wechseln würde und auch Schumacher das Team verlassen würde, um zu Toyota zu gehen. Das Williams-Team verpflichtete Mark Webber und den Briten Jenson Button. BAR-Honda und BMW-Williams stritten um einen gültigen Vertrag mit Button für 2005. Dieser Streitfall wurde nach der berühmten Watergate-Affäre mit dem Namen Buttongate getauft. Die Vertragsprüfung ergab, dass Button einen gültigen Vertrag mit BAR habe. Die Beziehung zwischen Williams und BMW wurde beendet. BMW gab bekannt, in Zukunft mit dem schweizerischen Team Sauber zusammen zu arbeiten.