Archiv für April 2012

Der BMW X5 Typ E53 – sicher und qualitativ hochwertig

Montag, 30. April 2012

Der dicke in den Staaten gebaute BMW X5 erweist sich auch nach Jahren als technisch ausgereift und zuverlässig

Eingeführt wurde der BMW X5 Typ 53 im Jahr 2000. Sechs Jahre später wurde er von dem BMW X5 Typ E70 abgelöst. Die Motorenpalette des Wagens reicht von dem 184 PS starken 3.0d bis hin zu dem 360 PS starken 4.8 si. Die Preise für einen gebrauchten X5 Typ E53 beginnen ab 9500 Euro.

Gebaut wurde der BMW X5 Typ E53 in den USA, genauer gesagt in South Carolina. Die gewohnten BMW Standards erfüllt er trotzdem, sodass sich Käufer in diesem Punkt keine Gedanken machen müssen. Die Sicherheitsausstattung des BMW X5 Typ E53 kann nur als solide bezeichnet werden. Sechs Airbags und ESP hat der Wagen serienmäßig an Bord. Kopfairbags gibt es aber erst seit 2003. Die maximale Anhängelast von gerade einmal 2500 Kilogramm wirkt dagegen recht mickrig. Auch das Platzangebot im Innenraum ist nicht gerade üppig. So dürften gerade Großgewachsene Probleme bekommen. Dafür kommt man mit dem X5 Typ E53 schnell vom Fleck und auch Fahrspaß dürfte ordentlich aufkommen. Für das Gelände ist der Wagen dagegen nur bedingt geeignet.

Besonders häufig bereiten der Turbolader des 3.0d und dessen Automatikgetriebe Probleme. Auch die Kupplung verschleißt schnell. Insgesamt gilt der BMW X5 Typ E53 aber als recht zuverlässig.

Das Audi A4 Cabrio – komfortabel und sicher

Sonntag, 29. April 2012

Seine Premiere feierte das Audi A4 Cabrio im Jahr 2002. Ein Jahr später folgte die Einführung des 2.5 TDI mit 150 PS. 2004 kam es dann zu einer Modellpflege. Der 2.0 T mit 200 PS wurde noch im gleichen Jahr eingeführt, ebenso wie der 3.2 FSI mit 255 PS und der 3.0 TDI quattro mit 233 PS. Der 2.0 TDI DPF mit 140 PS sowie der RS 4 mit starken 420 PS kamen 2006 auf den Markt. 2009 kam es dann zu einem Modellwechsel hin zum A5 Cabrio.

Gebrauchte A4 Cabrios sind sehr beliebt, sind aber auch entsprechend teuer. Doch im Normalfall sind die Fahrzeuge ihren Preis wert. So überzeugen die Wagen durch eine ausgereifte Technik, eine sehr gute Ausstattung und einem qualitativ hochwertigem Stoffverdeck, das Lärm sehr gut abschottet. Leider sind die Unterhaltskosten des Wagens recht hoch und auch eventuell notwendige Ersatzteile sind nicht gerade günstig zu bekommen.

Bei der Hauptuntersuchung erweist sich das Audi A4 Cabrio als wahrer Musterknabe. Zu bemängeln gibt es an dem Wagen nur sehr selten etwas. Im Normalfall läuft er absolut zuverlässig und bereitet seinen Fahrern viel Freude. Sollten doch einmal Mängel festgestellt werden, dann beziehen sich diese zumeist auf das Fahrwerk oder auf die Bodengruppe. Ab und an kann es außerdem zu einem Ölverlust am Motor kommen.

Der Alfa Brera – viel Fahrspaß

Samstag, 28. April 2012

Der Alfa Brera kam als Nachfolger des Spider und GTV auf den Markt und besticht besonders mit seinem außergewöhnlichen Design

Alfa BreraEingeführt wurden Alfa Spider und GTV im Jahr 1995. 1998 kam es dann zu einer Überarbeitung des Modells. Es wurde noch im gleichen Jahr der neue 1.8 mit 144 PS, der 155 PS starke 2.0, der 2.0 V6 Turbo mit 202 PS und der 218 PS starke 3.0 V6 eingeführt. 2001 folgte die Einführung des 2,0 Liter Motors mit 150 PS. 2003 erhielt der Wagen ein ausgedehntes Facelift. Zudem wurde der 2.0 JTS 16V und der 3.2 V6 eingeführt. Die Produktion des GTV wurde 2004 eingestellt. Es folgte der Nachfolger Brera 2006. Die Produktion des Alfa Spider und des Brera wurde schließlich 2010 wieder eingestellt.

Bereits auf den ersten Blick überzeugt der Alfa Brera mit seinem überaus ansprechenden und außergewöhnlichen Design. Dank der direkten Lenkung und den drehfreudigen und kultivierten Motoren bereitet das Fahren des Alfa Brera viel Vergnügen. Leider bietet der Wagen nicht gerade viel Platz. In dem Kofferraum bekommt man nicht viel unter und auch der Knieraum ist recht eng bemessen. Die Verarbeitung ist außerdem alles andere als gut.

Der Alfa Brera erweist sich leider als nicht sehr zuverlässig. Immer mal wieder kommt es zu Mängeln und Defekten, die nur in der Werkstatt behoben werden können. Entsprechend kann es durchaus auch passieren, dass ein Alfa Brera nicht durch die Hauptuntersuchung kommt. Die am häufigsten festgestellten Mängel des Wagens sind Ölverlust an Motor und Getriebe, verschlissene Bremsen und durchgerostete Abgasanlagen.

Der Suzuki Grand Vitara – geländetauglich

Freitag, 27. April 2012

Seine Premiere feierte der Suzuki Grand Vitara im Jahr 1998 als Drei- und Fünftürer. 2001 wurde der Grand Vitara XL-7 mit verlängertem Radstand und 173 PS V6 Benziner eingeführt. 2005 wurde dann schließlich die zweite Modellgeneration mit zwei Benzinmotoren mit 106 und 140 PS vorgestellt. 2008 wurde das Modell noch einmal grundlegend überarbeitet. Zudem kam das Sondermodell „20 Jahre“ mit 3,2 Liter V6 mit 232 PS auf den Markt. 2010 folgte die Einführung des Sondermodells „X30“ mit 1,9 Liter Diesel und 129 PS.

Auf den ersten Blick hätte man dem Suzuki Grand Vitara seine Geländetauglichkeit vielleicht gar nicht zugetraut. Dabei kommt er auch auf unwegsamem Gelände gut voran und schreckt auch vor extremen Steigungen nicht zurück. Ein Geländewagen par excellence also. Doch nicht nur Offroad, sondern auch auf Asphalt zeigt der Suzuki Grand Vitara gute Fahreigenschaften. Im Innenraum bietet er darüber hinaus reichlich Platz. Weiterer Pluspunkt des Wagens sind dessen überaus niedrige Kosten. Leider ist das Fahrwerk etwas unkomfortabel und die Lenkung nicht völlig präzise.

Die Prüfstatistik des Suzuki Grand Vitara ist durchwachsen, sodass sich Gebrauchtwagenkäufer auf den einen oder anderen Werkstattaufenthalt einstellen müssen. Die am häufigsten festgestellten Mängel sind: defekte Leuchten, ungleichmäßig abgefahrene Reifen, vordere Radlager mit zu viel Spiel, ölfeuchte Motoren und Rost am Auspuff.