Archiv für Mai 2012

Der Saab 9-3 – guter Fahrkomfort und top Ausstattung

Donnerstag, 17. Mai 2012

Trotz Pleite des schwedischen Autobauers eine interssante Alternative, der Saab 9-3

Die zweite Generation des Saab 9-3 startete im Jahr 2002. Der neue Kombi kam 2005 auf den Markt. Die Neuauflage des Saab Cabrio kam dann 2007 auf den Markt. Der XWD wurde 2009 eingeführt. Ein Jahr später folgte der 9-3X. 2011 erhielt der Wagen schließlich ein umfassendes Facelift. Es sollte sein bis heute letztes sein.

Der Saab XWD mit Allradantrieb ist besonders bei Wintersportlern gefragt. Als Gebrauchten findet man dieses Modell allerdings nur selten. Die übrigen Modelle sind dagegen glücklicherweise recht günstig zu haben, was den Saab 9-3 zu einem beliebten Gebrauchtwagen macht. Da die Neuwagenverkäufe allerdings derzeit immer weiter zurückgehen, gibt es auch immer weniger Modelle des Wagens auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Das sichere Fahrverhalten des Wagens sowie dessen gute Ausstattung überzeugen. Hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung sorgen dafür, dass der Wagen auch im Innenraum nicht billig aussieht. Ein sehr guter Fahrkomfort hat der Saab 9-3 obendrein. Negativ fällt dagegen der recht kleine Stauraum im Kombi auf.

Insgesamt gilt der Saab 9-3 als zuverlässiges Auto, das bei der Hauptuntersuchung kaum Probleme macht. Die am häufigsten festgestellten Mängel des Wagens sind Steinschlag an der Windschutzscheibe, Ölverlust am Motor- und Getriebe, abgenutzte Bremssscheiben, poröse Bremsschläuche und verschlissene Bremsbeläge.

Der Mitsubishi Colt – überraschend viel Platz

Mittwoch, 16. Mai 2012

1996 startete die fünfte Modellgeneration des Mitsubishi Colt. Der Colt Sprint mit ABS kam drei Jahre später, 1999 auf den Markt. Ein Jahr später folgte die Einführung diverser neuer leistungsstärkerer Motoren sowie des neuen 1,6 Liter Benziners. 2004 startete bereits die sechste Generation des Mitsubishi Colt. Zudem wurden noch im gleichen Jahr eine Reihe neuer Motoren eingeführt. 2006 feierte dann das Coupé Cabrio Colt CZC Premiere. Im Jahr 2008 erhielt der Wagen sein bis heute letztes Facelift. Zudem wurden die Clear Tec Modelle eingeführt. 2009 wurde die Produktion des Colt CZC schließlich komplett eingestellt.

Technisch gesehen basiert die neuste Colt Generation auf dem Smart Forfour. Trotz seiner kleinen Maße bietet der Japaner dabei erstaunlich viel Platz. Der Fünftürer bringt ganze 1032 Liter Gepäck unter. Wer noch mehr Platz benötigt, hat zudem die Möglichkeit die hinteren Sitze ganz auszubauen. Während man sich vorne nicht über zu wenig Platz beschweren kann, kann es hinten allerdings durchaus etwas eng werden.

Alles in allem erweist sich der Mitsubishi Colt als recht zuverlässig. Den einen oder anderen Werkstattaufenthalt sollte man allerdings dennoch einplanen. Die am häufigsten festgestellten Mängel des Wagens sind Ölverlust am Motor, defekte Leuchten, abgenutzte Scheibenwischergummis, verschlissene Bremsscheiben, ungleichmäßig abgenutzte Bremsbeläge und ungleichmäßig abgefahrene Reifen.

Der Subaru Forester – absolut zuverlässig

Dienstag, 15. Mai 2012

Auch in Sachen Zuverlässigkeit einer der besten in seiner Klasse, der Subaru Forester

Eingeführt wurde der Subaru Forester 1997. Ein Jahr später erhielt der Wagen ein umfassendes Facelift. Zudem wurde noch im gleichen Jahr der 2.0 mit 125 PS eingeführt. 2000 erhielt der Subaru Forester ein weiteres Facelift. Außerdem kam es zur Einführung des Turbo mit 177 PS. Einem Modellwechsel 2002 folgte 2005 ein erneutes Facelift sowie die Einführung des 2.0 mit 158 PS und des 2.5 XT-Turbo mit immerhin 230 PS. 2007 kam schließlich ein neues Modell auf den Markt. Es wurden der Boxerdiesel 2.0D mit 147 PS und der 150 PS starke 2.0 eingeführt.

Dank des Allradantriebs kommt der Subaru Forester auf jedem Untergrund gut voran. Die gute Traktion und die sicheren Fahreigenschaften sorgen dafür, dass man jederzeit gerne mit dem Wagen fährt. Zudem überzeugt der Subaru Forester mit einer ausgereiften Technik und viel Platz im Innenraum, sodass auch Großgewachsene genügend Bewegungsfreiheit haben. Der Kofferraum dagegen bietet leider nicht sehr viel Stauraum. Die Saugmotoren sind durchzugsschwach und die Turbotriebwerke verbrauchen viel Benzin.

In Sachen Zuverlässigkeit gibt es an dem Subaru Forester kaum etwas zu bemängeln. Durch die Hauptuntersuchung kommt der Wagen im Normalfall problemlos und seinen Besitzern macht er nur sehr selten Probleme. Sollten doch einmal Mängel festgestellt werden, dann beziehen sich diese zumeist auf poröse Lagerungen am Vorderachsstabilisator, verschlissene Bremsscheiben, Rost am Auspuff, eine defekte Beleuchtung und abgefahrene Reifen.

Der Jaguar XJ – komfortabel und luxuriös ausgestattet

Montag, 14. Mai 2012

Britisches Luxusgut, der Jaguar XJ, auch im Alter recht problemlos

Seine offizielle Premiere feierte der Jaguar XJ bereits im Jahr 1968. Der Modellwechsel zur Serie II wurde dann im Jahr 1973 vollzogen. Die Serie III ging 1979 an den Start. Den XJ 40 gibt es seit 1986 zu kaufen. 1997 erhielt der Wagen ein umfassendes Facelift. Zudem wurden noch im gleichen Jahr die V8 Motoren eingeführt. 2003 kam es dann zu einer Neuauflage mit Alu Karosserie. Einem weiteren Facelift 2007 folgte 2010 der Modellwechsel zur Serie IV.

Der Jaguar XJ erfreut sich als Gebrauchtwagen einer großen Beliebtheit. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich viele Menschen den Wagen nur gebraucht leisten können. Es lohnt sich allerdings beim Gebrauchtwagenkauf nach Fahrzeugen Ausschau zu halten, die erst nach 2003 produziert wurden, denn die Modelle zuvor leiden noch an diversen Verarbeitungsmängeln und fallen des Öfteren aus. Positiv hervorzuheben an dem Jaguar XJ ist dessen luxuriöse Ausstattung und der sehr gute Komfort. Nachteilig wirkt sich allerdings der teure Unterhalt des Wagens aus. Zudem können besonders Großgewachsene schnell Probleme bekommen, da die Innenraumhöhe sehr niedrig ist.

Prinzipiell gilt der Jaguar XJ als recht zuverlässig, sodass er bei der Hauptuntersuchung kaum Probleme macht. Die am häufigsten festgestellten Mängel des Wagens sind verbogene Karosserieteile, Radlager mit zu viel Spiel, poröse Gummilager und Fahrwerksmanschetten und ein hoher Bremsenverschleiß.