BMW-Williams FW26

Nachdem BMW-Williams die Konstrukteurs-WM in der Saison 2003 gewann, ging es für BMW-Williams bergab. 2004 präsentierte BMW-Williams ein vielversprechendes Rennauto für die neue Saison. Der Williams-BMW FW26 fiel durch ein ungewöhnliches Frontdesign auf, das bald als Wallrossnase bezeichnet wurde.  Die Form konnte jedoch nicht die Aerodynamik verbessern, so dass BMW-Williams wieder zur konventionellen Form zurückkehrte. Das Herzstück des FW26 war der neue V10-P38-Motor, mit mehr als 900 PS der leistungsstärkste Motor im Formel-1-Geschäft. Beim Großen Preis von Kanada wurde der FW26 aber wegen zu großer Bremsbelüftungen disqualifiziert.  Als Ralf Schumacher dann noch nach einem Unfall in Indianapolis für ein halbes Jahr ausfiel, lag das Jahr hinter den Erwartungen zurück. Einen Sieg für das Williams holte  Montoya dennoch beim Rennen in Brasilien. Montoya erreichte den 5. Platz, während Schumacher nur 9. in der Gesamtwertung wurde. Williams-BMW enttäuschte in der Saison mit dem 4. Platz. Inzwischen war klar, dass  Montoya zu McLaren-Mercedes wechseln würde und auch Schumacher das Team verlassen würde, um zu Toyota zu gehen. Das Williams-Team verpflichtete Mark Webber und den Briten Jenson Button. BAR-Honda und BMW-Williams stritten um einen gültigen Vertrag mit Button für 2005. Dieser Streitfall wurde nach der berühmten Watergate-Affäre mit dem Namen Buttongate getauft. Die Vertragsprüfung ergab, dass Button einen gültigen Vertrag mit BAR habe. Die Beziehung zwischen Williams und BMW wurde beendet. BMW gab bekannt, in Zukunft mit dem schweizerischen Team Sauber zusammen zu arbeiten.

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