Der SUV-Boom in Deutschland ist nach wie vor nicht aufzuhalten. Die praktischen Autos sind beliebt wie eh und je und so profitiert auch der Audi Q3 von recht ordentlichen Zulassungszahlen. Kein Wunder, denn der Audi Q3 hat eine ganze Menge zu bieten, er ist zwar 25 cm kürzer als der Audi Q5, bietet seinen Insassen aber dank quer eingebautem Motor, fast die gleichen Platzverhältnisse. Nur beim Gepäckabteil müssen gegenüber dem größeren Bruder ein paar Abstriche gemacht werden. 460 Liter reichen aber trotzdem um mit Kind und Kegel die Fahrt in den Urlaub anzutreten. Auditypisch hochwertig, ist auch der Audi Q3 verarbeitet, die Materialien sind wie für die Ewigkeit gemacht und die Qualität stimmt bis in die hintersten Ecken und letzten Winkel des SUV´s. Auch auf der Straße macht der Ingolstädter eine gute Figur, ist sicherlich nicht ganz so sportlich unterwegs wie die Konkurrenz von BMW, macht aber dank seiner direkten Lenkung und dem agilen Fahrverhalten, genausoviel Spaß. Ausgestattet mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und in Verbindung mit dem 177 PS starken 2l TDI, geht der Audi Q3 auch noch richtig gut nach vorne und ist zudem sparsam. Zwischen 6 und 8 Litern lässt sich der SUV gemütlich, aber auch sportlich bewegen, in 7,7 Sekunden ist Tempo 100 erreicht und bei Bedarf sind 212 km/h Topspeed, problemlos möglich. Wer sich einen Audi Q3 anschaffen möchte, sollte mindestens 36.800 Euro auf dem Konto haben und sich für rund 1200 Euro extra, das Multimediapaket mitbestellen. Neben einem tollen Navigationssystem, sind auch Freisprecheinrichtung und MP3-Schnittstelle inklusive. Quattrofans müssen nocheinmal 7000 Euro für den Allradantrieb draufschlagen.
Archiv für die Kategorie „Autohaus & Werkstatt“
Beeindruckt mit Agilität, der Audi Q3
Donnerstag, 17. November 2011Sparsamer Riese, der BMW 520d
Donnerstag, 17. November 2011
Der BMW 520d punktet besonders mit seinem niedrigen Verbrauch, 4,9l gibt BMW für den 1700 kg schweren Brummer an. Beim Modell Edition mit Efficient Dynamics helfen neben Start-Stopp-System auch eine Schaltpunktanzeige und Klappen hinter dem Kühlergrill beim sparen. Diese können sich nämlich je nach Fahrsituation schließen und verbessern die Aerodynamik des BMW 520d. Der Reihenvierzylinder ist ein Meisterwerk bayrischer Motorenbaukunst. Er holt aus nur 2 Litern Hubraum, kräftige 184 PS, gut für 231 km/h Höchstegschwindigkeit und den Sprint in 8,3 Sekunden von null auf hundert. 380 Nm Drehmoment stehen bei 1750 U/min bereit und ermöglichen schnelle Überholvorgänge. Wie sparsam man trotzdem mit dem BMW 520d unterwegs ist, verrät eine Anzeige im Cockpit des Fünfers und mahnt bei Bedarf zu einer gelasseneren Fahrweise. Aber selbst wenn der BMW 520d zügig bewegt wird, pendelt sich der Verbrauch bei 7 Litern auf 100 Kilometern ein. Der große Fünfer ist ein Gleiter, federt mit optional erhältlichen adaptiven Dämpfern nahezu perfekt und lässt lange Strecken entspannt hinter sich. Dazu trägt auch das Navigationssystem im BMW 520d bei. Es bekommt via Internet sekündlich die aktuellsten Staumeldungen und schlägt sofort eine Umfahrung vor. Besser, vor allem aber schneller und sparsamer, kann man nicht reisen. Bleibt nur noch der Preis: 40.950 Euro gehen für den BMW 520d wenigstens über den Tisch.
Voll ausgestattet und schnell, der neue Suzuki Swift Sport
Donnerstag, 17. November 2011
Ab Januar 2012, bereichert ein kleiner und sportlicher Japaner den deutschen Automarkt. Die Rede ist vom neuen Suzuki Swift Sport, dessen Vierzylinder zu wahren Drehzahlorigien einlädt. 136 PS mobilisiert der 1,6l und zwar bei 6900 Touren. Unten rum schleicht der Suzuki Swift Sport eher auf Samtpfötchen, ist das Ventil im Ansaugbereich ab 4000 U/min aber erstmal offen und gibt den Weg frei für einen kürzeren Ansaugweg, geht richtig die Post ab. In 8,7 Sekunden flitzt der Suzuki Swift Sport auf Tempo 100, dreht dabei ohne Hemmungen in den Begrenzer und rennt 200 Sachen schnell. Die Straßenlage des Suzuki Swift Sport gibt keinen Anlass zur Klage, das Fahrwerk wurde überarbeitet und glänzt gegenüber dem Vorgänger, mit einer höheren Federrate. Serienmäßig rollt die Knallbüchse auf 17-Zöllern, bügelt Bodenwellen ganz gut aus lenkt agil ein. Der Kurvenhatz auf der Landstraße steht somit nichts im Weg, es sein denn das recht früh eingreifende ESP, macht einem voher ´nen Strich durch die Rechnung. Optisch ist der Suzuki Swift Sport auf Krawal gebürstet, reißt seinen Schlund weit auf und hustet aus einer zweiflutigen Abgasanlage, durch zwei Endrohre, welche in einer Schürze in Diffusor-Optik eingefasst sind. Im Innenraum des Suzuki Swift Sport dominiert das Plastik, lediglich das Sportlenkrad mit roten Nähten verrät die Rennsemmel, dafür ist die Ausstattung des Suzuki Swift Sport eigentlich komplett. Selbst Klima und Bi-Xenonscheinwerfer sind serienmäßig am Start und das alles für 18.500 Euro.
Tschechischer Mini-Pfiffi, der Skoda Citigo
Dienstag, 15. November 2011
Neben dem VW UP! ist nun auch der nächste Pfiffikus auf den Straßen unterwegs. Gemeint ist die tschechische Version, der Skoda Citigo. Er kommt wesentlich sachlicher rüber und besticht mit einer klaren Linie. Nicht zuletzt deswegen, weil der Skoda Citigo auf das geknickte hintere Seitenfenster des VW UP! verzichtet. Vorteil: Der Skoda Citigo wirkt dadurch viel länger und die Komplettlackierung am Heck des Kleinwagens sieht zudem viel besser aus. Das Fahrwerk des Skoda Citigo ist gut abgestimmt, der Flitzer liegt ordentlich auf der Straße und bietet für diese Klasse, einen Fahrkomfort auf hohem Niveau. Die beiden Motoren des Skoda Citigo leisten 60 und 75 PS, sind laufruhig und verfügen über ein manuelles Fünfganggetriebe. Selbst der “Kleine” mit 60 PS ist mit 160 km/h Topspeed flott unterwegs und knausert dabei sogar was den Verbrauch angeht. Der Skoda Citigo kommt im Schnitt mit 4,5 Litern auf 100 km aus. 8990 Euro kostet der Mini-Tscheche, immerhin 800 Euro weniger als der VW. Zuviel darf man aber nicht erwarten, besonders was die Ausstattung angeht. Drehzahlmesser, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Navi und Radio, kosten extra, anders sieht es beim Up! aber auch nicht aus. Dafür erfreut der Skoda Citigo serienmäßig mit vielen kleinen netten Details, wie einen Halter für Karten und einem Haken am Schloss vom Handschuhfach, praktisch, praktisch! Der Skoda Citigo startet im Mai nächstes Jahr. Neben dem Dreitürer, ist auch eine Fünftürige Version geplant und ein Skoda Citigo mit Gasantrieb.