Archiv für die Kategorie „Alfa Romeo Ersatzteile“

Mito mit Doppelkupplungsgetriebe

Dienstag, 10. Mai 2011

Wer im Alfa Romeo Mito keine Lust mehr hat selbst Hand anzulegen, kann diese Aufgabe in Zukunft einem neuen Getriebe mit Doppelkupplung überlassen. Das neue CTC-Getriebe arbeitet weich und ohne Unterbrechung der Zugkraft, schon fast unauffällig, wie der Motor des Mito 1.4 TB. Der Vierzylinder-Turbo hat 135 PS und eine serienmäßige Fahrdynamikregelung. Drei Programme stehen bereit, von Normal, über Allwetter, bis hin zum Dynamikmodus, welcher den Mito auf Angriff stellt. Auf Krawall gebürstet dreht das TCT-Getriebe die sechs Gänge länger aus und sprintet sogar schneller als der Mito mit Handschaltung auf 100 km/h. Nur 8,6 Sekunden benötigt der Alfa-Renner dafür, zieht sich allerdings auch etwas mehr Sprit aus dem Tank, im Schnitt gut einen halben Liter mehr auf 100 km. Es geht dank Start-Stopp-Funktion und ohne Dynamikmodus aber auch sparsamer. Basispreis für den Mito 1.4 TB, 18.950€.

Mamma Mia, Alfa Romeo 8C Spider

Freitag, 18. Februar 2011

Der Alfa Romeo 8C Spider, ist eine Hommage an längst vergangene Zeiten. Bereits in den dreißiger Jahren ziehrte das 8C, die brühmten 8 Zylinder Rennwagen von Alfa Romeo. Auf dem Genfer Automobilsalon, wird der hochkarätige Sportwagen Alfa Romeo 8C Spider, den Besuchern gezeigt. Er ist das offene Gegenstück und die Ergänzung zum 8C Competizione Coupe. Der fast 300 km/h schnelle Alfa Romeo 8C Spider, wird genauso wie das Coupe nur in einer geringen Stückzahl gefertigt, gerade einmal 500 Exemplare zählt die limitierte Edelkleinserie. Technisch orientiert sich der Alfa Romeo 8C Spider an seinem Coupebruder, hat eine Karosserie aus Karbon und eine Karbon-Keramik-Bremse. Der 8 Zylinder-Motor des rassigen Italieners holt aus etwa 4,7l Hubraum 450 PS. Das bullige Drehmoment von 480 Nm, beschleunigt den Alfa Romeo 8C Spider in 4,4 s auf 100 und sorgt über das gesamte Drehzahlband für Emotion pur. Schon ab 2000 Umdrehungen liegen 400 Nm an der Hinterachse an und machen dem Gummi Feuer unter’m Hintern. Dabei hustet der V8 seine Melodie ungehemmt und mit Gänsehautfeeling in die Umwelt. Der Alfa Romeo 8C Spider liegt dank der ausgewogenen Abstimmung und den großen 20 Zoll Rädern satt auf der Straße lässt sich in allen Lebenslagen, egal ob auf der Rennstrecke oder der Flaniermeile bewegen. Mindestens 211.000 € muss man in Mailand für den Alfa Romeo 8C Spider auf den Tisch legen, Faszination und Exklusivität kosten halt, aber sind für den Klassiker von Morgen eine gute Investition.

Il Mostro

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Wow! 1990, war doch ein tolles Jahr, Einheit, Alf, der grüne Punkt, Milli Vanilli können nicht singen und ein Handy kostet 8600 Mark und muss im Rucksack mitgeschleppt werden. Verrückt! Verrückt, war auch das, was da aus Mailand kam. Sicher Geschmäcker sind verschieden, aber die meisten sahen in ihm ein Designdisaster und die italienische Fachpresse, komentierte die ganze Angelegenheit, da kommt Mike Tyson auf Rädern. Il Mostro, das  Monster wird er genannt. Dabei wollte Fiat-Chef Vittorio Chidella, nur ein bißchen Leben in die Bude bringen und die Alfa-Familie, mit etwas ganz besonderem erweitern. Nun ja, der SZ, er hat auch eine charmante Seite, die zeigt sich allerdings erst beim Fahren. Unter seinem Kleid aus Kunstoff, steckt die Technik vom Alfa 75, die von Alfas Hausmanufaktur Alfa Corsa veredelt wurde. Unter der Haube, ein toller 3l V6 und 210 PS, dem die Fans der italienischen Marke, bis heute nachtrauern. Derart aufgerüstet, geht es ganz ordentlich zur Sache. Was dann aber doch die Salami von der Pizza zieht, ist das Fahrwerk des SZ, was sich per Knopfdruck 5 cm tiefer legt. Dann hält ihn nichts mehr und der Alfa, kann seine größte Stärke ausspielen. Er räubert durch die Kurven, als gäbe es kein Morgen mehr und kaum einer konnte ihm damals und bestimmt auch einige heute noch, nicht das Wasser reichen. Auf der Landstraße, ist er zu Hause, das eng abgestufte Getriebe in Transaxle- Bauweise, lädt zum Schaltfaulen Fahren ein, was aber nicht heißt, dass nicht Hand angelegt werden darf. Die Gänge gehen gut und ab 4000/min, zaubert der SZ seinem Herren ein Dauergrinsen ins Gesicht. Schade, hätte man damals schon geahnt, was ihm blüt, dann wäre der SZ und auch die offene Variante RZ, schnell in die Gemeinde mit aufgenommen worden, denn verkauft hat er sich nicht und ein Alfa, wie Il Mostro, der sich so schön sportlich fahren läßt, den gab es danach lange Zeit nicht mehr.

Alfa Romeo Montreal: Ein Italiener mit teueren Ersatzteilen

Mittwoch, 4. August 2010

Alfa Romeo Montreal

Das Modell Montreal war ein Sportcoupé von Alfa Romeo, das von 1970 bis 1977 gefertigt wurde. Als Designstudie von Bertone wurde es 1967 auf der Weltausstellung in Montréal erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Aufgrund des Austellungsortes erhielt das Fahrzeug auch seinen Namen.

Der Fachwelt gefiel das Design des Montreals und somit entschied man sich bei Alfa Romeo für eine Serienproduktion. Die Technik basierte auf den im Rennsport eingesetzten Tipo 33, allerdings wurde sie für die geforderte Alltagstauglichkeit modifiziert. Es war der erste Alfa Romeo, bei dem ein Serien-V8-Motor mit 2,6 Litern Hubraum eingebaut wurde. Weitere technische Auffälligkeiten waren eine mechanische Saugrohreinspritzung und vier obenliegende Nockenwellen. Von der Designstudie, die über einen Mittelmotor-Antrieb verfügte, wurden die seitlichen Lüftungsschlitze übernommen. Das Serienfahrzeug war aber jedoch für einen Frontmotor und Heckantrieb ausgelegt. Das Fahrzeug hatte mit dem V8-Motor eine Leistung von 200PS und konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 229 km/h erreichen. Aus Zeit- und Kostengründen wurde die komfortable Fahrwerksauslegung von der damals aktuellen Serie 105 Limousine/Sportcoupe (Giulia, GTJ und GTV) adaptiert. Die Innenausstattung war zu der Zeit sehr umfangreich. Trotz der Rennsportgene des Motors hatte der Montreal im Automobilsport, aufgrund des einfachen Fahrwerks keinerlei Chancen.

In Deutschland wurde das Fahrzeug zu einem Basispreis von 35.000 DM verkauft. Die Ölkrise der 70er brachte den Erfolg des Montreals, aufgrund des hohen Benzinverbrauchs, fast zum Erliegen. Als äußerst postiv kann die wesentlich bessere Rostvorsorge als bei anderen Modellen erwähnt werden, so dass bis heute noch Fahrzeuge in einem guten Zustand zu finden sind.

Insgesamt wurden bis 1977 nur 3.925 Stück produziert.