Archiv für die Kategorie „BMW Ersatzteile“

BMW Art Cars

Dienstag, 17. Januar 2012

Die Entwicklung vom Art Car-Phänomen war eine Erfindung vom französischen Rennfahrer und Auktionator Hervé Poulain.  Das erste Art Car wurde 1975 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans präsentiert: Es war ein BMW 3,0CSL, der von dem Maler Alexander Calder farbenfroh dekoriert worden war. Der bunte 3,0CSL erregte als mobiles Artpiece erstaunlich viel Aufmerksamkeit. BMW suchte, durch den Erfolg ermutigt, die Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern und gab weitere Art Cars in Auftrag. Dabei wurden namhafte Künstler engagiert. BMW gewann 1976 den Minimal Art Vertreter Frank Stella für die Dekoration vom BMW Turbo CSL. Im Jahr darauf, 1977, gestaltete Roy Lichtenstein einen Gruppe-5-BMW. Die Praxis der Künstler war es, die Autos nicht selbst zu bemalen, sondern ihre Entwürfe im Atelier auf einem maßstabgetreuen Entwurf zu gestalten und schließlich einen Assistenten mit der Übertragung des Entwurfs zu beauftragen. Andy Warhol war der erste Künstler, der einen BMW M1 direkt bemalte.  Straßenfahrzeuge mit dem Konzept der Art Cars waren seit dem Jahr 1982 erhältlich: als Design von Ernst Fuchs für den BMW M635 CSi. Berühmte Künstler für die BMW Art Cars waren u. a. Robert Rauschenberg, Ken Done, Michael Jagamara Nelson, Cesar Manrique und Matazo Kayama. Die erste Künstlerin bei den Art Cars war Esther Mahlangu. Sie verschönerte einen BMW 525i mit afrikanischen Ornamenten.  Spektakulär und populär bei den Art Cars wurde der von Davis Hockney bemalte BMW 850 CSi, der als Motiv das Innere vom BMW wählte.

Alpina und BMW

Freitag, 2. Dezember 2011

Ein Synonym für sportliche und exklusive BMW-Modelle

Burkard Bovensiepen startete als Gründer von Alpina im Jahr 1964 mit einer Firma, die als Produkt Umbaukits und optimierte Dopperlvergaser für BMW, zunächst für den BMW 1500, anbot. In der Anfangszeit war Alpina im BMW-Tuning und im Motorsport aktiv. So kurbelten die Tuning-Kits für den1500er von BMW die Leistung fast auf das Niveau vom BMW 1800 hoch. Daneben machte sich Alpina in den 60er- und 70er-Jahren im internationalen Tourenwagen-Rennsport einen Namen und verpflichtete unter anderem so berühmte Piloten, wie Niki Lauda, für die Alpina-Wagen. Alpina hatte sich aber vor allem einen guten Ruf für die Umbauten von Straßenfahrzeugen erarbeitet. Sowohl die Qualität als auch die Leistung und Zuverlässigkeit überzeugten. Furore machte  Bovensiepens privater BMW 3,0CSL, den er von 200 PS auf 265 PS tunte und über den Artikel in zahlreichen Fachmagazinen veröffentlicht wurden. Der Schritt für Alpina zum Fahrzeughersteller war nicht mehr weit. Die ersten Fahrzeuge, die Alpina als Hersteller baute, waren der Alpina B6, der Alpina C1, welche beide auf der Plattform der ersten Generation BMW 3er E21 entstanden waren und der Alpina B7 Turbo , der auf der Grundlage vom  BMW E12 entstanden war. Der B7 Turbo auf Grundlage der BMW 5er und 6er-Reihe war mit 3 Litern Hubraum und einer Motorleistung von 300 PS kurzfristig die schnellste Limousine der Welt. Später folgte dann noch der leistungsstärkere B7S Turbo mit 3,5-Liter-Motor und 330 PS. Alpina produziert heute Zubehörteile für BMW sowie leistungsstarke Spezialanfertigungen auf der Basis von BMW.

Faszination BMW Z4 sDrive 35i

Dienstag, 22. November 2011

Der BMW Z4 bekam im Frühling des Jahres 2009, pünktlich vor Saisonbeginn ein umfangreiches Facelift verpasst. Neu war vor allem das Gesicht des schönen Roadsters und das vollautomatische und elektrisch versenkbare Hardtop des BMW Z4. Besonders faszinierend daran war, dass der BMW Z4 so in der Lage ist sich von einem schnittigen Roadster, in ein elegantes Coupé zu verwandeln. Neu waren auch die tollen und legendären Sechszylinder-Motoren. Selbst die kleinste Motorisierung betörte mit einem unverwechselbaren Klang und BMW-typischer Durchzugskraft. Der BMW Z4 sDrive 23i leistet 204 PS und geht schon gut zur Sache. Das nächst stärkere Modell ist der BMW Z4 sDrive 30i, dessen Reihensechser schon 258 PS an den Tag legt. Das rund 48.000 Euro teure Topmodel des BMW Z4, war 2009 der sDrive 35i, dessen 3 Liter großer Sechszylinder, dank doppelter Turboaufladung 306 PS an die Hinterräder schickt. Respektable Beschleunigungswerte sind die Folge, nicht zuletzt deswegen, da es den 250 km/h schnellen BMW Z4 sDrive 35i auch mit Doppelkupplungsgetriebe gibt. Das gleiche Triebwerk, hat sich auch im BMW 3er, der Baureihe E90, E91, E92 und E93 einen Namen gemacht und kommt auch im aktuellen BMW 5er zum Einsatz. Der Motor ist eine Hommage an alte BMW Turbo-Zeiten, im BMW 2002 Turbo. Bleibt zu hoffen das BMW auch in Zeiten von Downsizing und Umweltschutz, auch in Zukunft an der Tradition der Sechs Zylinder in Reihenformation festhält und weiter sportliche Motoren baut.

BMWs Luxus Schlitten: Rolls Royce Phantom

Montag, 21. November 2011

BMW war eigentlich nur der Motorenlieferant für Rolls-Royce/Bentley. Als der Verkauf zur Disposition stand, machte BMW ein Angebot. Seit dem Jahr 1998 hält BMW die Markenrechte an Rolls-Royce. Produktionsstandort für das Traditionsauto Rolls Royce sollte Großbritannien bleiben. In Goodwood im Süden Englands fand BMW den geeigneten Standort. Die erste Entwicklung von BMW bei Rolls Royce war ein Fahrzeug mit dem Projektnamen RR01. Am 3. Januar 2003 wurde der Rolls-Royce Phantom nach vier Jahren Entwicklungszeit dann offiziell vorgestellt. Der 1. BMW Rolls-Royce war das siebte Modell vom Rolls-Royce Phantom. Doch BMWs erster Rolls Royce war ein völlig neuer Rolls Royce Phantom. Der von BMW völlig neu konzipierte Phantom hatte eine sogenannte Aluminium-Spaceframe-Karosserie. Der Rolls-Royce Phantom war für Kunden als Limousine und als Limousine mit verlängertem Radstand mit dem Namen Phantom Extended Wheelbase erhältlich. Zusätzlich bot BMW in seinem Luxus-Automobil exklusive Details, wie spezielle Türen für einen leichten Einstieg in den Fond oder eine versenkbare Rolls Royce Kühlerfigur. Der Motor vom Rolls Royce Phantom war ein 6,75-Liter-V12-Motor mit einer Motorleistung von 453 PS. Der Rolls-Royce Phantom erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h und konnte von 0 auf 100 km/h in nur 5,7 Sekunden beschleunigen. Der Preis für den Phantom war stattlich. BMW verlangte für den Rolls Royce Phantom als exklusivstes Auto im Angebot der Bavaren mehr als 320.000 €.