Archiv für die Kategorie „Fiat Ersatzteile“

Kurz vorgestellt: Der Fiat Freemont 2.0 16V Multijet

Freitag, 16. Dezember 2011

Nicht ganz perfekt, aber viel besser als in seinem ersten Leben als Dodge Journey, der Fiat Freemont 2.0 16V Multijet.

Der neue Fiat Freemont auf Basis des alten Dodge Journey steht ab sofort beim Fiathändler zum Verkauf. Er bietet auf rund 4,90 m Länge genug Platz für Kind und Kegel, kommt durch seine große Erscheinung recht wuchtig daher, ohne dabei aber zu übertrieben. Bis zu sieben Personen haben im Fiat Freemont auf drei Sitzreihen Platz. In der Version 2.0 16V Multijet leistet der große Fiat Freemont 170 PS. Seine Kraft holt der Selbstzünder, unterstützt von einem Turbolader, aus zwei Litern Hubraum. Dermaßen motorisiert geht es mit dem Italiener ganz ordentlich zur Sache, nach einer kurzen Turbo-Gedenksekunde, dieselt der Fiat Freemont in elf Sekunden auf 100 km/h und rennt bei Bedarf bis zu 2oo Sachen schnell über die Piste. 350 Newtonmeter maximales Drehmoment ermöglichen zudem ein schaltfaules Fahren und sorgen für genug Reserven in allen Lebenslagen. Ein Sportwagen will der Fiat Freemont eh nicht sein, eher ein treues Familienmitglied mit Sparpotential. Und das ist mit die größte Stärke des 2l Multijet, welcher im Schnitt mit nur 6,4 Litern auf 100 Kilometern auskommt. Mutter Natur wird derweil mit 169 Gramm CO2 pro Kilometer belastet. Wie schon gesagt, der Fiat Freemont ist mehr Packesel als Rennpferd, was auch an der nicht ganz ausgewogenen Fahrwerksabstimmung liegt. Umso besser dafür, die scharfe und zielgenaue Lenkung, die sich auch durch ihre Leichtgängigkeit auszeichnet. Zudem fällt die nur durchschnittliche Verarbeitungsqualität auf, die auf der anderen Seite aber wesentlich besser ist, als im “Vorgänger” Dodge Jouney. Was besonders für Familien interessant sein dürfte, ist der Anschaffungspreis des Fiat Freemont. Besser ausgestattet als einige seiner Konkurrenten kostet der Fiat Freemont mit dem 2l 16V Multijet-Motor 28.790 Euro, entschädigt somit für ein paar kleinere Unannehmlichkeiten und ist eine echte Alternative zu Touran und Co.

Kein billiger Ferrari, der Fiat Dino Spider und das Fiat Dino Coupé

Mittwoch, 9. November 2011

Oft als billiger Ferrari abgestempelt, machte sich auch ein weiterer italienische Sportwagen einen Namen. Dabei war der Fiat Dino Spider alles andere als billig und eine eigene Kreation aus dem Hause Fiat. 1580 Fiat Dino Spider, wurden während der Bauzeit von 1966 bis 1972 hergestellt und verkauft. Eine Gemeinsamkeit mit Ferrari hat der offene Zweisitzer dann aber doch. Der Motor war einst ein Konzept von Ferrari, welches anfangs als 2l und später als 2,4l im Fiat Dino Spider verbaut wurde. Der V6 strotzte nur so vor Temperament, leistete 160 PS und beschleunigte den Fiat Dino Spider auf 210 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ein Jahr nach dem Spider, kam das Fiat Dino Coupé auf den Markt. Es basierte nicht so wie der Spider auf einem langen Radstand, was sich sehr positiv auf die Straßenlage auswirkte. Das Fiat Dino Coupé verlangte regelrecht danach, sportlich gefahren zu werden. Sein 2,5l Sechszylinder leistete 180 PS und wurde mit steigender Drehzahl immer lebendiger, hing bissig am Gas und überzeugte mit souveränen Fahrleistungen. Das Design der Karosserie des Fiat Dino Coupé, entsprang übrigens aus der Feder von Bertone, während wiederrum der Fiat Dino Spider von Stardesigner Pininfarina entworfen wurde. Das Fiat Dino Coupé wurde wie der Spider bis 1972 gebaut. Mehr als 4000 Stück fanden den Weg auf die Straße. Bis heute gehören der Fiat Dino Spider und das Fiat Dino Coupé zu den legendärsten Fahrzeugen der italienischen Traditionsmarke.

Neues von Fiat, 500 Abarth, Punto und die Wiederauferstehung alter Chrysler-Modelle

Dienstag, 13. September 2011

Neben dem neuen Fiat Panda, stellt der italienische Konzern Fiat auch seine anderen Neuheiten auf der IAA diese Woche vor. Eine echte Rennsemmel ist der neue Fiat 500 Abarth, dessen 1,4l T-Jet Motor der Knallbüchse mit satten 180 PS, mächtig Feuer unter dem Hintern macht. Zudem glänzt der kleine Fiat 500 Abarth mit echten Sportwagenmanieren, ausgestattet mit einer Brembo-Bremsanlage, harten Fahrwerk und 17 Zöllern, bringt ihn so schnell nichts aus der Spur. Der Innenraum der Fiat 500 Abarth versprüht einen dicken Batzen Ralleyfeeling, zwei mächtige Schalensitze halten den Popo am rechten fleck und ein Überrollkäfig verhindert im Fall der Fälle das schlimmste.

Auch die italienische Golfvariante Fiat Punto, wurde überarbeitet. Neue Stoßfänger werten den Fiat Punto optisch auf und auch der Innenraum vermittelt ein neues Wohlfühlambiente. Ebenso wurde auch unter der Haube des Kompakten gewerkelt. Das Fiat TwinAir-Prinzip, kommt nun auch im Fiat Punto zum Einsatz und verspricht einen geringen CO2-Ausstoß. Gekoppelt mit Start-Stopp-System, sechs Gängen und einem Öko-Fahrmodus, sollte auch der Verbrauch im neuen Fiat Punto passen.

Alte Bekannte hingegen, kann man demnächst in der Lancia-Familie bewundern. Unter anderem werden Modelle wie der Fiat Bravo und diverse Ableger von Chrysler wiederbelebt und in leicht abgewandelter Form angeboten.

Der Maserati Bora, ein Auto der Spitzenklasse

Montag, 18. Juli 2011

Der Maserati Bora war in den 70er Jahren, ein zweitsitziges Sportcoupé der Spitzenklasse. Aggressiv und dennoch elegant gestyelt, fallen beim Maserati Bora, vor allem die verglasten Flächen auf, welche durch offen verlaufende Streben am Dach entstehen. Besonders die versenkbaren Scheinwerfer, machten den Maserati Bora zu seiner Zeit, zusätzlich attraktiv. Entworfen wurde der Zweitürer übrigens von Giugiaro. Als erster seiner Art, wurde der Maserati Bora mit einem bewährten Motor in Mittellage ausgerüstet. Extra dafür wurde der Wagen so gebaut, das Motor und Getriebe, längs eingebaut, auf einem eigenen Rahmen Platz fanden. Der V8 war dabei besonders leise und arbeitete selbst bei hohen Drehzahlen und Geschwindigkeiten unaufgeregt. Hohe Geschwindigkeiten waren für den Maserati Bora ohnehin kein Thema, auf der Geraden war der schnelle Italiener rund 280 Sachen schnell. Geschaltet wurde über ein Fünfgang-Getriebe. Weitere technische Details des Maserati Bora, waren u.a. Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenkern und Schraubenfedern, sowie Scheibenbremsen rundum. Billig war der Maserati Bora nicht, weder in der Anschaffung, noch im Unterhalt, allerdings ist er auch ein Auto der Spitzenklasse gewesen und Gutes hatte auch damals schon seinen Preis. Nicht allein deswegen, wurden vom Maserati Bora, bis zum Ende der 70er Jahre, nur 571 Stück gebaut. 1972 erschien eine Art Nachfolger des Maserati Bora. Der Maserati Merak, basierte technisch zwar auf dem Bora, hatte aber einen deutlich schwächeren Motor und war viel preiswerter zu haben.