Nicht ganz perfekt, aber viel besser als in seinem ersten Leben als Dodge Journey, der Fiat Freemont 2.0 16V Multijet.
Der neue Fiat Freemont auf Basis des alten Dodge Journey steht ab sofort beim Fiathändler zum Verkauf. Er bietet auf rund 4,90 m Länge genug Platz für Kind und Kegel, kommt durch seine große Erscheinung recht wuchtig daher, ohne dabei aber zu übertrieben. Bis zu sieben Personen haben im Fiat Freemont auf drei Sitzreihen Platz. In der Version 2.0 16V Multijet leistet der große Fiat Freemont 170 PS. Seine Kraft holt der Selbstzünder, unterstützt von einem Turbolader, aus zwei Litern Hubraum. Dermaßen motorisiert geht es mit dem Italiener ganz ordentlich zur Sache, nach einer kurzen Turbo-Gedenksekunde, dieselt der Fiat Freemont in elf Sekunden auf 100 km/h und rennt bei Bedarf bis zu 2oo Sachen schnell über die Piste. 350 Newtonmeter maximales Drehmoment ermöglichen zudem ein schaltfaules Fahren und sorgen für genug Reserven in allen Lebenslagen. Ein Sportwagen will der Fiat Freemont eh nicht sein, eher ein treues Familienmitglied mit Sparpotential. Und das ist mit die größte Stärke des 2l Multijet, welcher im Schnitt mit nur 6,4 Litern auf 100 Kilometern auskommt. Mutter Natur wird derweil mit 169 Gramm CO2 pro Kilometer belastet. Wie schon gesagt, der Fiat Freemont ist mehr Packesel als Rennpferd, was auch an der nicht ganz ausgewogenen Fahrwerksabstimmung liegt. Umso besser dafür, die scharfe und zielgenaue Lenkung, die sich auch durch ihre Leichtgängigkeit auszeichnet. Zudem fällt die nur durchschnittliche Verarbeitungsqualität auf, die auf der anderen Seite aber wesentlich besser ist, als im “Vorgänger” Dodge Jouney. Was besonders für Familien interessant sein dürfte, ist der Anschaffungspreis des Fiat Freemont. Besser ausgestattet als einige seiner Konkurrenten kostet der Fiat Freemont mit dem 2l 16V Multijet-Motor 28.790 Euro, entschädigt somit für ein paar kleinere Unannehmlichkeiten und ist eine echte Alternative zu Touran und Co.


