Archiv für die Kategorie „Ford Ersatzteile“

Vor allem Boost, der Ford Mondeo 2.0 SCTi

Mittwoch, 30. März 2011

Das neue Topmodell der Kölner: Der Ford Mondeo 2.0 SCTi. Ecoboost heißt die Technologie, die dem Renner, dank Turbolader, Direkteinspritzung und variabler Nockenwellen, stramme 240 PS Leben einhauchen und das alles sogar mit 20% weniger Verbrauch. Leichtfüßig dreht der Turbovierzylinder hoch, läuft dabei frei von Vibrationen und auch der Leistungs- und Drehmomentverlauf ist gleichmäßig und überzeugt. Temperament hat er, der Ford Mondeo 2.0 SCTi, passend dazu und gut abgestimmt, das Sechsgang-Direktschaltgetriebe, übrigens Serie im Topmodell. Die Gänge gehen gut und schnell und auch im Automatikmodus, lässt sich der Mondeo entspannt fahren. Gut und schnell auch die Daten des 2l Windkraftwerks. 240 PS, 340 Nm, die schon bei 1900/min anliegen, knapp 8 Sekunden von 0 auf 100 und auch auf der Autobahn kommt mit 246 km/h Topspeed Stimmung auf. Im Durchschnitt soll sich der Ford Mondeo 2.0 SCTi, dabei mit nur 7,7l auf 100 km zufrieden geben. Viel Platz für Insassen und Gepäck im Innenraum des Mondeo, Handling, Fahrwerksabstimmung und Federungskomfort gehen klar und Ausstattungstechnisch bleiben kaum Wünsche offen. Klima, Alus und Sportsitze mit PoPo-Heizung sind Serie, Grundpreis 34100€.

Vorsicht bissig! Shelby GT 500

Freitag, 11. März 2011

Der Shelby GT 500 ist eine amerikanische Ikone und Männertraum, berüchtigt und aus Filmen bekannt, erlangte der Shelby GT 500 schon in den 60er Jahren Berühmtheit. Selbst Steve McQueen würde seinen 68er Fastback sicherlich gegen den aktuellen Shelby GT 500 eintauschen, um in San Francisco auf Verfolgungsjagd zu gehen. Kein Wunder, steht doch hinter dem großen Namen des Shelby GT 500 eine Firma die schon in den 1960ern eine kleine Serie von Ford Mustangs getunt hat. Der Mann dahinter ist Tuninglegende Caroll Shelby, ehemaliger Rennfahrer und Meister hochgezüchteter V8-Motoren. Der Klassiker wurde bereits vor 5 Jahren wieder neu aufgelegt und lässt die Muskeln spielen, 558 Pferde scharren mit den Hufen, der Kompressor-V8 mit 5,4l Hubraum, drückt dem Fahrer fast 700 Nm Drehmoment ungehemmt in’s Kreuz. Das ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, denn das Potenzial des Shelby GT 500 ist ist damit nicht ausgereitzt. Der V8 verträgt ohne Probleme bis zu 700 PS, die dank einfacher Tuningmaßnahmen, mittels Optimierung des Kompressors, ohne große Umbauten machbar sind. Unmissverständlich auch der Auftritt des Shelby GT 500, zwei fette weiße Streifen und die giftige Cobra verschaffen sich Respekt. Optisch ist der Mustang ohnehin ein Knaller, das breite Maul und die grimmige Frontpartie machen eindeutig klar, wer hier das Sagen hat. Um einen Mustang zu reiten, ist der Shelby GT 500 die beste Variante. Kompressorpower ohne Ende und die stolze Geschichte des Sportlers untermalen die Lust, schwarze Striche auf den Asphalt zu pinseln.

Pampersbomber mit Pfeffer

Dienstag, 23. November 2010

Schatz? Ich bin schwanger! Schwubdiwub, schon ist es passiert, welcher Familienvater, kennt es nicht. Vorbei die schöne Zeit! Jetzt heißt es Kinderwagen schieben, Wohnraum statt Hubraum und Vernunft statt Gas geben. Vor allem, wenn Man’n besonders fleißig war und nun schon der zweite oder dritte Nachwuchs ins Haus steht, stellt sich die Frage nach einem fahrbaren Untersatz. Für Mami’s muss er groß und praktisch sein und für Papa? Der trauert noch dem engen Sportwagen nach, der nun das Feld räumen durfte. Aber Männer, uns kann geholfen werden! Wie siehts denn aus mit einem Familientauglichen Renner? Gibts nicht? Oh doch! Das Zauberwort heißt S-Max 2,5t. Ford hat ein Herz für sportliche Familienväter und führte 2006 den S-Max ein. Er ist ein Zwischending aus C-Max und Galaxy, schließt damit die Lücke und verbindet das Raumangebot eines Vans, mit den Sportlergenen einer Limousine. 775l Kofferraumvolumen und Platz ohne Ende für Kind und Kegel. Das S im Schriftzug, trägt er zurecht, wobei er eigentlich ST heißen müsste. Das Sahnestück des Ford, schlummert unter der Haube und ist der von Volvo und aus dem Focus ST bekannte 5 Zylinder. Ein Tip auf das Gaspedal reicht aus, um den Turbo anzufeuern. Die Maschine dreht locker und ohne Atempause hoch, die 320 Nm des 2,5l sind bereits bei 1500/min am Start und lassen den Max Tacho 260 laufen. Auch durch Kurven räubert sich der S-Max, dank seiner straffen, aber komfortablen Federung durch. Die Fahrt in den Urlaub, versüßen einem geringe Wind- und Abrollgeräusche. Der S-Max ist ein sportlicher Hingucker und trotzdem besticht er mit Understatement, wer ahnt schon, dass der Koffer 220PS Muskelmasse hat. Da wird der ein oder andere auf der Autobahn seine Daseinsberechtigung auf der linken Spur verloren haben, oder hat sich anschließend verstört auf den Weg in die nächste Werkstatt gemacht. Das macht Fun, damit kann Man’n leben und so findet der S-Max schnell einen Platz im Herz der Familie und vor allem…bei Papi!

Ford Capri MK2: Ein schickes Sportcoupé

Freitag, 30. Juli 2010

Ford Capri MK2Der Ford Capri ist ein Sportcoupé, das von 1968 bis 1986 von Ford Deutschland sowie bis 1976 auch von Ford England produziert wurde. Die Name „Capri“ fand im Ford-Konzern schon beim US-amerikanischen Lincoln Capri der frühen fünfziger Jahre und auch von 1962 bis 1964 beim Ford Consul Capri, einer Coupé-Variante des britischen Ford Consul Classic Verwendung.

Nachdem die Verkaufszahlen des Capri I gänzlich zurückgingen, wurde der Capri dringend einer Überarbeitung unterzogen. Das Projekt unter dem Namen „Diana“ beinhaltete als größte Änderung die Einführung einer Heckklappe. Eine weitere wesentliche Modifikation war die Vergrößerung der Glasflächen rundum. Somit konnte man der Kritik an der schlechten Sicht im Capri I entgegenwirken. Um die Entwicklungskosten zu reduzieren, wurde auf die Bodengruppe und die Technik des Capri I von 1973 zurückgegriffen. Das ist auch der Grund weshalb viele Bauteile unter den Capri-Baureihen gleich sind. Bspw. die Schweller, die A-Säule oder die Windschutzscheibe, sowie der Radstand und die vordere Spurweite waren mit dem Capri I identisch. Die hintere Spurweite wurde gegenüber dem Vormodell um 56 mm verbreitert. Aufgrund der im Heckbereich notwendigen Änderungen und der größeren verbauten Glasflächen wog das Fahrzeug allerdings deutlich mehr. Das äussere Erscheinungsbild des Capris wurde auch geändert, um es auch einer weniger sportlich eingestellten Zielgruppe schmackhaft zu machen. Bis zur B-Säule waren die Innenräume mit dem Capri I identisch. Die Rücksitze waren nun auch umklappbar (bei hochwertigeren Modellen auch einzeln) und gaben zusammen mit der großen Heckklappe riesige Verstauungsmöglichkeiten frei. Bei dem Antriebsaggregat orientierte man sich in Deutschland ebenfalls am Capri I mit Ausnahme des 1300er-Motors. Hiermit erfolgte ein technischer Rückschritt indem wieder zum Kent-Stoßstangenmotor zurückgerüstet wurde.

Der Capri II gab es in vier Ausstattungsvarianten. Das Basismodell war der Capri L und luxuriöser ging es bei der XL-Version zu. Die GT-Version sollte eher die sportliche Zielgruppe ansprechen. Neu ins Programm aufgenommen war der Capri Ghia, welcher die alte GXL-Version ablöste. Bei Ford konnten die Motorisierungen nur nach Ausstattungsvarianten aufsteigend geordert werden. So konnte für die L-und XL-Varianten kein Sechszylinder und für den Ghia und GT keinen Vierzylinder-Motor bestellt werden.

Mittten in der ersten Ölkrise war der Verkaufsstart des Capri II. Das war auch der Auslöser, weshalb im ersten Jahr in Deutschland auch nur 188 Fahrzeuge mit dem Drei-Liter-Motor verkauft wurden.