Archiv für die Kategorie „Honda Ersatzteile“

Speziell: Der Honda Civic

Dienstag, 17. Januar 2012

Raumschiff-Feeling im Honda Civic der 7. Generation und auch als Gebrauchter ein zuverlässiger Raumgleiter

Im Jahr 2001 startete bereits die 7. Generation des Honda Civic. 2004 erhielt der Wagen ein umfangreiches Facelift. Außerdem wurde noch im gleichen Jahr der Hybridwagen Civic IMA eingeführt. Ein neuer 2,0 Liter Benziner für den Fünftürer mit insgesamt 160 PS kam 2005 auf den Markt. 2006 kam es dann schließlich zum Modellwechsel. Es startete die achte Generation des Wagens. Zudem kam ein neuer Civic Hybrid auf den Markt. Der Civic Type R mit immerhin 201 PS wurde 2007 eingeführt. 2009 erhielt der Honda Civic dann schließlich sein bis heute letztes Facelift.
Die neuste Generation des Honda Civic fällt vor allem durch ihr überaus außergewöhnliches Design auf. So erinnert der Wagen, dank den auffälligen Scheinwerfern und dem markanten Heck teilweise eher an ein Raumschiff denn an ein Automobil. Gerade diese Tatsache brachte dem Wagen viele Fans ein, zumal es in der Konkurrenz bislang nichts Vergleichbares gibt. Zudem glänzt der Civic mit einer exakten Schaltung, einem gut ausgewogenen Fahrwerk und einer guten Verarbeitungsqualität. Negativ fällt lediglich der eher geringe Sitzkomfort auf der Rückbank ins Gewicht.
Der Honda Civic erweist sich als zuverlässig und macht seinen Besitzern nur selten Probleme. Die am häufigsten festgestellten Mängel sind abgenutzte Scheibenwischergummis, defekte Leuchten, poröse Gummilager an der Vorderachse, verschlissene Bremsscheiben und abgenutzte Bremsbeläge.

Detailpflege, der neue Honda Civic

Dienstag, 15. November 2011

Ab dem 28. Januar 2012 steht der neue Honda Civic beim Händler. Hier und da etwas geglättet, präsentiert sich die neunte Generation des kompakten Japaners frischer aber immernoch genauso spacig wie sein Vorgänger. Innen wurde die Komandozentrale etwas aufgeräumt und optimiert, sowie hochwertigere Materialien verbaut. Das Platzangebot im neuen Honda Civic hat sich auch verändert, leider nicht im positiven Sinne. Der Kofferraum bietet nach wie vor mit 477 Litern den größten in seiner Fahrzeugklasse, nur leider schrumpfte beim neuen Honda Civic der Radstand, was sich natürlich negativ auf die Platzverhältnisse im Fond auswirkt. Zehn Zentimeter weniger stehen zur Verfügung, was das ein oder andere Knie sicherlich am Vordersitz schubbern lässt. Die aufstellbare Rückbank gibt es auch im neuen Honda Civic. Das Fahrwerk des beliebten Kompakten wurde überarbeitet und neu abgestimmt. Unter anderem sorgen Hydrauliklager an der Hinterachse dafür, dass der neue Honda Civic wesentlich komfortabler unterwegs ist. Messerscharf und zielgenau dagegen, die Lenkung des Honda Civic. Alles beim alten unter der Haube des Civic, die bekannten Motoren wurden aber etwas überarbeitet und bieten ein wenig mehr Leistung. Der 1,8l Benziner leistet nunmehr 142 PS und der 2,2l Diesel 150 PS. Zusätzlich haben alle Varianten eine längere Übersetzung, Start-Stopp-Automatik und einen Econ-Schalter bekommen. So sollte sich der Verbrauch der neuen Honda Civic Modelle in Zaum halten. Für Ende 2012 sind neue Motoren mit Turboaufladung geplant. Ein Honda Civic als Kombi-Version soll 2013 erscheinen. Die Preise für den Kompakten starten bei 16.950 Euro.

Die Mütter aller Minivans

Donnerstag, 14. Juli 2011

Heute sind Minivans kaum noch wegzudenken, sie bieten Platz und sind vor allem bei Familien beliebt. Die Idee eines Autos, das viel Platz bietet und dabei noch praktisch und sparsam ist, kam ursprünglich aus Europa, nur waren es die Japaner, die diese Idee, schon Mitte der 80er Jahre umgesetzt haben. Mit flacher Frontpartie und tiefer Ladekante, waren es Hersteller wie Nissan, Mitsubishi und Honda, welche die ersten Minivans auf den Markt gebracht haben. Die Modelle ähnelten sich äußerlich und hatten allesamt die gleichen Merkmale. Erster war der Nissan Prairie, gefolgt vom Mitsubishi Space Wagon und vom Honda Civic Shuttle. Der Nissan Prairie hatte schon damals seitliche Schiebetüren, die ein einfaches Ein- und Aussteigen ermöglichten und eine Heizung, welche den gesamten Innenraum gleichmäßig erwärmte. Als Antrieb diente ein recht sparsamer 1,8l Motor mit 88 PS. Der Mitsubishi Space Wagon war 20 cm länger als der Nissan Prairie und bot auf drei einzelnen Sitzreihen Plat für bis zu sieben Personen. Der Innenraum des Mitsubishi Space Wagon, konnte vielseitig und variabel genutzt werden. Der 1,8l Vierzylinder, leistete 90 PS und lief besonders ruhig und vibrationsarm. Der Honda Civic Shuttle, war mit 3,99 m Länge, der Kleinste in der Runde, verfügte aber über das größte Fassungsvermögung der drei Japaner. Neuartig war der Motor des Honda Civic Shuttle, ausgerüstet mit einer extravaganten Dreiventiltechnik, mit zwei Einlass- und einem Auslassventil, erzeugte der Vierzylinder aus 1,5l Hubraum, 85 PS. Der Verbrauch lag bei rund 10,5 Litern Normalbenzin. Der Minivantrend setzte sich im Laufe der Jahre nach und nach durch und so folgten auch in den USA, Modelle wie der Dodge Caravan und der  Chrysler Voyager. In Europa war es der Espace von Renault. Die Idee ist also schon alt und die drei Japaner, Nissan Prairie, Mitsubishi Space Wagon und der Honda Civic Shuttle die Mütter und Vorreiter aller heutigen Minivans.

Sportlicher Honda Prelude

Mittwoch, 13. Juli 2011

Der Honda Prelude, ein selten gewordener Sportwagen aus Japan, erstmals in den Achtzigern vorgestellt, wurde 1991 in einer stark überarbeiteten Version angeboten. Neben neuen Motoren, wurde hauptsächlich die Karosserie überarbeitet. Der neue Honda Prelude, war gegenüber seinem Vorgänger, deutlich runder und wirkte durch seine fließenderen Formen, wesentlich sportlicher. Hierzulande war der Honda Prelude ab 1992 zu haben. Er kostete zwischen 40.000 und 54.000 DM und fand in seinem Marktsegment schnell Käufer. Das lag zuletzt nicht nur an der fast kompletten Austattung des Honda Prelude, sondern auch an seinem attraktiven Design. Als Motoren fungierten im viersitzigen Sportcoupé drei Vierzylinder-Motoren. Zwei 2,3l Maschinen, mit jeweils 133 und 160 PS, sowie der 2,2l VTEC, mit 200 PS. VTEC, eine variable Verstelleinheit für die Steuerzeiten der Ein- und Auslassventile, ähnlich wie beim Vanos von BMW und die Drehfreudigkeit der Maschine, bescherten dem Honda Prelude sportliche Fahrleistungen. Aber selbst der Einstiegsmotor mit 133 PS, musste sich nicht verstecken. Für den Sprint von null auf hundert, vergingen gute neun Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von etwas über 200 km/h, war drinn. Alle angebotenen Honda Prelude, verfügten neben den sportlichen Motoren, auch über die intelligente und elektronisch gesteuerte Vierradlenkung 4WS. Der Honda Prelude ist ein selten gewordener Sportler, einige Modelle gibt es aber noch und sind schon für kleines Geld zu haben.