Jaguar hat mit dem der neuen XF-Reihe einen guten Treffer gelandet, das Design ist sportlich-modern und so hat sich der Jaguar XF bereits einen Namen gemacht. Nun haben die Briten dem XF einen sparsamen Dieselmotor verpasst und so kann sich die elegante Limousine, auch gegen ihre deutschen Konkurrenten durchsetzen. Platz bietet der Jaguar XF 2.2D genug im Innenraum, auch das Gepäckabteil ist mit 540 Litern ausreichend groß und bietet sogar etwas mehr Volumen, wie der 5er von BMW. Alu, Klavierlack verzieren das Cockpit des Jaguar XF 2.2D und das feine Leder versprüht ein wahres Wohlfühlambiente. Man könnte meinen, der Jaguar XF 2.2D ist komplett auf Komfort ausgelegt, was auf den ersten Metern aber schnell wieder verworfen wird, denn das Fahrwerk der Raubkatze ist recht straff abgestimmt. Das hat widerrum den Vorteil, das der Jaguar XF 2.2D auch bei schneller Kurvenfahrt stabil und beherrschbar bleibt. Dank der scharfen und genauen Lenkung, machen kurvige Landstraßen sogar richtig Spaß. Der Vierzylinder Diesel des Jaguar XF 2.2D leistet 190 PS und geht ganz ordentlich zur Sache. 8,4 Sekunden benötigt der XF für den Sprint auf 100 km/h und bei Bedarf kann man mit bis 227 km/h dahingleiten. Beim Dieselkonsum, hält sich der rund 45.000 Euro teure Jaguar XF 2.2D auch zurück, bei entsprechender Fahrweise sind unter 5 Liter auf 100 Kilometer drinn.
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Sparsame Raubkatze, der Jaguar XF 2.2D
Donnerstag, 6. Oktober 2011Raubkatze Jaguar XKR
Donnerstag, 28. April 2011Pünktlich zum Genfer Salon 1998, hat Jaguar dem XKR dank Kompressor die Krallen geschärft. Das erfreute besonders die sportlich ambitionierte Käuferschicht. Der Jaguar XKR, dessen 4l V8-Kompressor, stramme 363 PS leistet war von außen nur an den Schlitzen in der Motorhaube erkennbar. Im Jahr 2000, erschien eine Sonderauflage des Jaguar XKR. Die auf 200 Exemplare limitierte Edition Silverstone, gab es nur in einer Farbe, mit dem gleichem Motor wie im XKR. Ein Jahr später gab es etwas zu feiern im Hause Jaguar. 2001 wäre der Gründer der englischen Nobelmarke, Sir William Lyons 100 Jahre alt geworden. Um ihn zu ehren, erschien ein Sondermodell auf dem Markt. Der Jaguar XKR 100 hatte ebenfalls den Kompressor-V8 unter der langen Haube und war damals für knapp 200.000 DM erhältlich, auch ein Cabrio war lieferbar. Sportliche Jaguar schreiben eine lange Erfolgsgeschichte und diese wurde im Sommer 2006 um eine Neuauflage des Jaguar XKR ergänzt. Er ist als Coupé und Cabriolet lieferbar und weißt diverse Änderungen auf, die seinen sportlichen Auftritt untermalen. Neue Stoßfänger, ein sportlicher Grill, Lüftungskiemen an den Seiten und auf der Haube, sowie die vierflutige Abgasanlage, setzten Akzente. Unter der Haube, des Jaguar XKR, arbeitet 4,2l großer Achtzylinder, der dank Kompressor 416 PS leistet. Das moderne Sechs-Stufen-Automatikgetriebe, dessen Gänge auch manuell per Wippe am Lenkrad betätigt werden können, trägt seinen Teil dazu bei, die Leistung des Jaguar XKR zu bändigen und ermöglicht den Sprint auf 100 in 5,2 Sekunden.
Das volle Dutzend
Sonntag, 19. Dezember 2010
Genf 1993, der britische Hersteller Jaguar, enthüllt sein neues Spitzenmodell, den XJ 12, mit 12 Zylinder Motor und Automatik. Die nobelste Version der Raubkatze ist der Daimler Double Six, mit seinem verchromten Kühlergrill. Jaguar, wurde einst vom Staat übernommen und in den 80er’n wieder privatisiert. Seit Anfang der 90er Jahre, gehört die Edelwagenschmiede aus Coventry zu Ford. Mit dieser Rückendeckung, hat Jaguar nicht nur die schlechten Zeiten auf dem Luxusautomarkt überstanden, sondern konnte auch die Qualität seiner Fahrzeuge verbessern. Seit 1986, wird bei Jaguar, der XJ 6 angeboten, mit 3,2l oder 4l Maschine. 1992 auch als Majestic, mit längerem Radstand für ganz besondere Anlässe. Der XJ 12 ergänzt vortan die Palette. Seine Karosserie ist die gleiche, wie die der Vorgänger, er bietet das typische Fahrgefühl eines Jaguar und die besondere Erscheinung. Motoren, laufruhig und mit tollen Fahrleistungen, sind ebenso selbstverständlich, wie die nahezu komplette Serienausstattung. Ein Raumwunder, war er nicht, trotz seiner 5m Länge, Verbrauch? …Der Gentleman genießt und schweigt. Ein Traumauto aus gutem Hause ist er, der Jaguar XJ 12. Die geballte Luxuspower der 90er steckt in ihm, sogar der Teppich ist aus Schafwolle, dazu der 6l Zwölfzylinder…also 140.000 DM hat er mal gekostet. Heute muss man zwischen 5- und 10 Tausend Euro für ihn einplanen. Viel Auswahl gibt es aber nicht, er ist doch ein Exot, auch der Nachfolger ist auf dem Markt eher wenig vertreten. Von der Mechanik her, sind die Modelle XJ40 von 86-94 zahm und machen kaum Probleme. Rost ist bei gepflegten Katzen kein Thema, wichtig ist das Fetten der Schmiernippel an den Antriebswellen und hin und wieder mal auf Ölundichtigkeiten ein Auge zu werfen. Am besten ist es mit seinem Klassiker regelmäßig zur Inspektion zu fahren, dann dankt es einem die Raubkatze ein Leben lang.
Jaguar XJ220: Der vergessene Supersportwagen
Freitag, 18. Juni 2010Der Jaguar XJ220 ist ein Supersportwagen und wurde von der britischen Automarke Jaguar, die zu dieser Zeit zur Ford Motor Company gehörte, produziert. Von dem exklusiv entwickelten Fahrzeug wurden von 1992 bis 1994 insgesamt nur 284 Stück hergestellt. Kurz nach der Privatisierung Jaguars entstand eine lose organisierte Gruppe von Angestellten der Firma, die sich nach Arbeitsende trafen, um einen dem Ferrari F40 und Porsche 959 ebenbürtigen Jaguar zu entwickeln. Als Grundlage diente die Konstruktion des XJR-9, der 1988 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen hatte. Das Ziel war es, das schnellste Fahrzeug mit Straßenzulassung zu bauen. Es sollte 350 km/h oder 220 mph fahren können, was sich in der Modellbezeichnung widerspiegelt (XJ 220). In der Chefetage von Jaguar bekam das Projekt Zuspruch und somit wurde für die britische Motor Show 1988 schon ein erster Prototyp entworfen. Als Antriebsaggregat wurde der im Rennsport bewährte 6,2 Liter-V12 Motor verwendet. Bei der Firma FF Developments wurde der Allradantrieb in Auftrag gegeben. Dieses Unternehmen hatte bereits den Jensen FF mit Allradantrieb ausgestattet.
Die offizielle Ankündigung des Autos erfolgte im Jahr 1989 und trotz des immensen Verkaufspreises von 413.000 Pfund (zu der Zeit mehr als eine Million DM) fanden sich Käufer, die bereit waren, sofort den Betrag von 50.000 Pfund anzuzahlen. Das Projekt wurde in Form eines Joint-Ventures (zwischen JaguarSport und Tom Walkinshaw Racing) in Kleinserie umgesetzt. JaguarSport gestaltete das Auto komplett neu, verkürzte das Fahrwerk, entfernte den Allradantrieb und ersetzte den V12 durch einen V6-Biturbo-Rennmotor mit 3,5 Litern Hubraum. Der XJ220 V6 war schließlich deutlich kürzer und leichter als der ursprüngliche XJ220, behielt ansonsten aber den Grundaufbau bei. Der Zweisitzer-Sportwagen war reichhaltig ausgestattet, u. a. mit einer Klimaanlage. Das Auto hatte ein Leergewicht von 1350 kg.
Jaguar limitierte das Fahrzeug auf nur 350 Stück, es gingen aber innerhalb kurzer Zeit 1200 Bestellungen ein. In den Jahren 1990/1991 wurde eine neue Fabrikhalle in Bloxham bei Banbury gebaut, insgesamt sieben Prototypen wurden im Rahmen der Entwicklungsphase gebaut. Anfang 1992 sollten die ersten Exemplare an die Kunden ausgeliefert werden und 1994 die Produktion beendet sein. Um den Verkauf besser anzukurbeln, starteten im Jahr 1993 drei XJ 220 beim 24h Rennen von Le Mans. Ein Fahrzeug gewann in seiner Klasse, allerdings wurden alle drei nachträglich disqualifiziert, weil sie ohne den inzwischen obligatorischen Katalysator fuhren.
Zusätzlich zur Standardversion gab es auch einige spezielle Varianten des XJ220. Der Sultan von Brunei beispielsweise ließ seinen Jaguar bei Pininfarina umgestalten (u. a. andere Front-Scheinwerfer). Zudem gab es noch eine straßentaugliche Rennversion namens XJ220 S. Der Motor dieses Fahrzeugs wurde stark modifiziert, womit dieser knapp über 680PS leistete. Laut des Modifizierungsunternehmens konnte das Fahrzeug somit eine Höchstgeschwindigkeit von 370 km/h erreichen.

