Archiv für die Kategorie „Mazda Ersatzteile“

Neue Spritspartechnologien im Mazda Takeri

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Im Dezember 2011, findet in Japan die Tokyo Motor Show statt, wo u.a. besonders Mazda mit einem interessanten Modell auf sich aufmerksam machen will. Der Mazda Takeri, ein Konzept der Japaner, feiert auf der Ausstellung seine Premiere und soll einen Ausblick auf die nächsten Mittelklasse-Generationen von Mazda geben. Beim Mazda Takeri handelt es sich um eine Studie, welche schon mit der neuen Form zukünftiger Mazda-Modelle designt wurde. Der Takeri sieht richtig gut aus und besticht mit einer eleganten, sowie sportlich-geschwungenen Linie und erinnert an ein Coupé. Neben dem tollen Design, hat der Mazda Takeri eine Menge an neuen Technologien im Gepäck, die vor allem den Spritverbrauch reduzieren und die Effizienz steigern sollen. So stellen die Japaner im Mazda Takeri, z.B. die erste regenerative Bremsanlage vor, welche die kinetische Energie, die im Schubbetrieb und beim Abbremsen entsteht, in elektrische Energie umwandelt. Das System namens Skyactiv, speichert die elektrische Energie dann in Kondensatoren und nutz diese, um elektrische Komponenten im Mazda Takeri zu betreiben. So soll eine Entlastung des Motors erreicht werden, was auf der anderen Seite natürlich Kraftstoff spart. In einer ähnlichen Form steht dieses System im Mazda Takeri, auch für einen Dieselmotor bereit. Durch gezielte Leichtbaumaßnahmen, einer optimierten Aerodynamik und Start-Stopp-Automatik, kann auch bei der Dieselvariante, Kraftstoff eingespart werden.

Sportcoupé Mazda RX7

Montag, 2. Mai 2011

Ende der Siebziger Jahre, brachte der Japanische Hersteller Mazda eine neue Generation von Sportwagen auf den Markt, die bis in das Jahr 2002 Bestand haben sollte. Der Mazda RX7, auch “Savanna” genannt, war schon in den 70ern mit einem Wankelmotor  bestückt und leistete 105 PS. Das sportliche Coupé war damals ungefähr genauso groß wie ein Porsche 924 und in etwa auch das gleiche Konzept. Ebenso wie der 924er, hatter der Mazda RX7 Klappscheinwerfer und eine umfangreiche Serienausstattung. Noch besser war nur die GS-Version des Mazda RX7 ausgestattet. Das Coupé wurde von 1978 bis 1982 gebaut und nach einem leichten Facelift, kam 1981 schon der Mazda RX7 der zweiten Generation auf den Markt. Sein 2,3l Motor leistete 115 PS und macht das Coupé schon über 200 km/h schnell. Mazda verbaute aus diesem Grund größere Räder und moderne Scheibenbremsen an der Hinterachse. Die Rechnung der Japaner geht auch mit der zweiten Generation des Mazda RX7 auf. Er kann sich in seiner Klasse behaupten. Eine moderne Karosserie und ein besseres Fahrwerk, bietet die dritte Generation des Mazda Rx7 im Jahr 1985. Zwei Motoren standen zur Wahl, ein 150 PS Saugmotor und eine Turboversion mit bis zu 200 PS, die den Mazda RX7 ein Topspeed von 240 km/h ermöglichten. Neben dem Coupé, gab es den RX7 1989 auch als Cabriolet. Die letzte Auflage des Japanischen Sportwagens wurde offiziell bis 2002 gefertigt. Aufgrund strenger Abgasvorschriften, wurde der Mazda RX7 schon in den 90ern von einigen Märkten genommen. Hierzulande wurde der Verkauf 1996 eingestellt.

Mazda MX-5 vom Roadstar zur Youngtimer Legende

Dienstag, 29. März 2011

Der Mazda MX-5 ist ein Automärchen für sich. Mazda baute 1989 die ersten Roadstars und brachte im laufe der Zeit ständig neue Versionen, Facelifts und Sondereditionen. In der USA als Mazda Miata und in Japan als Eunos Roadstae verkauft wurde er weltweit zu meistverkauften Roadster. Ein leichtes Auto mit robuster Qualität entwickelte die Roadster Branche zu dem was Sie heute ist.

2012 folgt die neueste Version von Mazda mit dem seit 2010 geltenden Shinari-Design. Dieses wird etwas kleiner werden als das NC Modell, das es seit 2005 gibt, aber auch größer als das NB Modell.  Es wird ein wenig zurück zum Ursprung gehen und trotz mehr Technik noch weniger wiegen. Gerade mal 1.000 kg. Da machen auch kleine Motoren bei dem Hecktriebler mit einer 50:50 Verteilung Spaß und könnten gemeinsam mit moderner Technik und Antriebskonzepten zu geringeren Benzinverbrauch führen, das freut jeden Autofahrer beim Tanken.

Der MX-5 war schon immer bekannt für sein Roadstar-Fahrgefühl, die sportliche Note und gleichzeitig der sehr guten Qualität. Selbst in den Modellen von vor 2000, werden von der DEKRA im Mängelreport absolute Bestnoten vergeben und ist daher bei der DEKRA ebenso wie bei vielen anderen Statistiken das beste Cabrio und Roadster Modell.

Kein Wunder das man noch viele Mazda MX-5 NA Modelle auf den Straßen sieht. Trotzdem ist es schwer für Sammler und Investoren noch einen erstklassigen und vor allem unverbastelten MX-5 NA von 1989 bis 1991 zu finden. Denn diese sind inzwischen Youngstars und werden von Experten als gute Geldanlage eingeschätzt. Dadurch ist jetzt schon ein sehr gutes Modell von 1990 genauso teuer wie Modelle von 1998 (NB Modell).

Und Mazda arbeitet weiterhin an einem kultigen, sportlichen Image des Roadstars. Im letzten Jahr fand das Open Race 2010 in Italien statt. Zum 20. Geburtstag des Kult-Roadstars wurde ein MX-5 Rennen veranstaltet. 2011 legte Mazda nach und veranstaltete auf dem schwedischen Eis ein MX-5 Ice Race an dem 26 Nationen teilnahmen. Deutschland mit drei Teams (Autobild, Grip und Automobil). Die MX-5 wurden auf Schnee und Eis abgestimmt und mit Spike-Reifen ausgerüstet. 20 modifizierte MX-5 starteten im Vier-Stunden-Rennen auf einen fünf Kilometer Rundkurs.

Sportliches Talent, Mazda 3 MPS

Mittwoch, 23. Februar 2011

Ein typischer Japanischer Kompaktwagen eben, das Design nüchtern und von der Stange, unauffällig und unscheinbar wie sie halt sind. Dabei hat der Mazda 3 MPS sportliche Talente, er lässt halt nicht den großen Macker raus hängen, sondern setzt eher auf Zurückhaltung. Doch wehe er wird geärgert, dann verwandelt sich brave und harmlose Mazda 3 MPS in einen ganz bösen Jungen. 260 PS zerren laut brüllend an den Vorderrädern und ziehen auf der Geraden alles ab was nicht Niet und Nagelfest ist, nach 6,1 s war es um die 100 geschehen und erst bei 250 geht dem 2,3l Turbo die Puste aus. Rechnen tut man damit nun nicht unbedingt und bei dem ein oder anderen, sorgt der nüchterne Mazda 3 MPS, für lange Gesichter auf der Autobahn, spätestens dann, wenn man von ihm überholt wird und hinten noch frecherweise die Kinder winken. Nun ja, eine schnelle Familienkutsche ist der Mazda 3 MPS in jedem Fall, bietet er doch Platz und Komfort. Ein alltagstauglicher Sportler also, der in der ersten Generation von 2006 bis 2009 erhältlich war. Ein dickes Endrohr, eine Art Diffusor am Heck und bei der seit 2009 erhältlichen zweiten Generation des Mazda 3 MPS, weisen zusätlich noch eine Lufthutze auf der Haube, Heckspoiler und Doppelendrohre, auf die Leistung des Japanischen GTI Killer hin. Knackig, auch die Lenkung und Schaltung des Mazda 3 MPS, Sportsitze halten alles am rechten Fleck und diverse rote Aktzente unterstreichen die sportliche Note des angrifflustigen Kraftprotzes, Mazda 3 MPS.