Ende der Siebziger Jahre, brachte der Japanische Hersteller Mazda eine neue Generation von Sportwagen auf den Markt, die bis in das Jahr 2002 Bestand haben sollte. Der Mazda RX7, auch “Savanna” genannt, war schon in den 70ern mit einem Wankelmotor bestückt und leistete 105 PS. Das sportliche Coupé war damals ungefähr genauso groß wie ein Porsche 924 und in etwa auch das gleiche Konzept. Ebenso wie der 924er, hatter der Mazda RX7 Klappscheinwerfer und eine umfangreiche Serienausstattung. Noch besser war nur die GS-Version des Mazda RX7 ausgestattet. Das Coupé wurde von 1978 bis 1982 gebaut und nach einem leichten Facelift, kam 1981 schon der Mazda RX7 der zweiten Generation auf den Markt. Sein 2,3l Motor leistete 115 PS und macht das Coupé schon über 200 km/h schnell. Mazda verbaute aus diesem Grund größere Räder und moderne Scheibenbremsen an der Hinterachse. Die Rechnung der Japaner geht auch mit der zweiten Generation des Mazda RX7 auf. Er kann sich in seiner Klasse behaupten. Eine moderne Karosserie und ein besseres Fahrwerk, bietet die dritte Generation des Mazda Rx7 im Jahr 1985. Zwei Motoren standen zur Wahl, ein 150 PS Saugmotor und eine Turboversion mit bis zu 200 PS, die den Mazda RX7 ein Topspeed von 240 km/h ermöglichten. Neben dem Coupé, gab es den RX7 1989 auch als Cabriolet. Die letzte Auflage des Japanischen Sportwagens wurde offiziell bis 2002 gefertigt. Aufgrund strenger Abgasvorschriften, wurde der Mazda RX7 schon in den 90ern von einigen Märkten genommen. Hierzulande wurde der Verkauf 1996 eingestellt.
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Sportcoupé Mazda RX7
Montag, 2. Mai 2011Mazda MX-5 vom Roadstar zur Youngtimer Legende
Dienstag, 29. März 2011Der Mazda MX-5 ist ein Automärchen für sich. Mazda baute 1989 die ersten Roadstars und brachte im laufe der Zeit ständig neue Versionen, Facelifts und Sondereditionen. In der USA als Mazda Miata und in Japan als Eunos Roadstae verkauft wurde er weltweit zu meistverkauften Roadster. Ein leichtes Auto mit robuster Qualität entwickelte die Roadster Branche zu dem was Sie heute ist.
2012 folgt die neueste Version von Mazda mit dem seit 2010 geltenden Shinari-Design. Dieses wird etwas kleiner werden als das NC Modell, das es seit 2005 gibt, aber auch größer als das NB Modell. Es wird ein wenig zurück zum Ursprung gehen und trotz mehr Technik noch weniger wiegen. Gerade mal 1.000 kg. Da machen auch kleine Motoren bei dem Hecktriebler mit einer 50:50 Verteilung Spaß und könnten gemeinsam mit moderner Technik und Antriebskonzepten zu geringeren Benzinverbrauch führen, das freut jeden Autofahrer beim Tanken.
Der MX-5 war schon immer bekannt für sein Roadstar-Fahrgefühl, die sportliche Note und gleichzeitig der sehr guten Qualität. Selbst in den Modellen von vor 2000, werden von der DEKRA im Mängelreport absolute Bestnoten vergeben und ist daher bei der DEKRA ebenso wie bei vielen anderen Statistiken das beste Cabrio und Roadster Modell.
Kein Wunder das man noch viele Mazda MX-5 NA Modelle auf den Straßen sieht. Trotzdem ist es schwer für Sammler und Investoren noch einen erstklassigen und vor allem unverbastelten MX-5 NA von 1989 bis 1991 zu finden. Denn diese sind inzwischen Youngstars und werden von Experten als gute Geldanlage eingeschätzt. Dadurch ist jetzt schon ein sehr gutes Modell von 1990 genauso teuer wie Modelle von 1998 (NB Modell).
Und Mazda arbeitet weiterhin an einem kultigen, sportlichen Image des Roadstars. Im letzten Jahr fand das Open Race 2010 in Italien statt. Zum 20. Geburtstag des Kult-Roadstars wurde ein MX-5 Rennen veranstaltet. 2011 legte Mazda nach und veranstaltete auf dem schwedischen Eis ein MX-5 Ice Race an dem 26 Nationen teilnahmen. Deutschland mit drei Teams (Autobild, Grip und Automobil). Die MX-5 wurden auf Schnee und Eis abgestimmt und mit Spike-Reifen ausgerüstet. 20 modifizierte MX-5 starteten im Vier-Stunden-Rennen auf einen fünf Kilometer Rundkurs.
Sportliches Talent, Mazda 3 MPS
Mittwoch, 23. Februar 2011Ein typischer Japanischer Kompaktwagen eben, das Design nüchtern und von der Stange, unauffällig und unscheinbar wie sie halt sind. Dabei hat der Mazda 3 MPS sportliche Talente, er lässt halt nicht den großen Macker raus hängen, sondern setzt eher auf Zurückhaltung. Doch wehe er wird geärgert, dann verwandelt sich brave und harmlose Mazda 3 MPS in einen ganz bösen Jungen. 260 PS zerren laut brüllend an den Vorderrädern und ziehen auf der Geraden alles ab was nicht Niet und Nagelfest ist, nach 6,1 s war es um die 100 geschehen und erst bei 250 geht dem 2,3l Turbo die Puste aus. Rechnen tut man damit nun nicht unbedingt und bei dem ein oder anderen, sorgt der nüchterne Mazda 3 MPS, für lange Gesichter auf der Autobahn, spätestens dann, wenn man von ihm überholt wird und hinten noch frecherweise die Kinder winken. Nun ja, eine schnelle Familienkutsche ist der Mazda 3 MPS in jedem Fall, bietet er doch Platz und Komfort. Ein alltagstauglicher Sportler also, der in der ersten Generation von 2006 bis 2009 erhältlich war. Ein dickes Endrohr, eine Art Diffusor am Heck und bei der seit 2009 erhältlichen zweiten Generation des Mazda 3 MPS, weisen zusätlich noch eine Lufthutze auf der Haube, Heckspoiler und Doppelendrohre, auf die Leistung des Japanischen GTI Killer hin. Knackig, auch die Lenkung und Schaltung des Mazda 3 MPS, Sportsitze halten alles am rechten Fleck und diverse rote Aktzente unterstreichen die sportliche Note des angrifflustigen Kraftprotzes, Mazda 3 MPS.
Mazda MX-5: Der günstige Einstieg in die Roadster-Klasse
Mittwoch, 23. Juni 2010Der Mazda MX-5 ist ein kleiner Roadster des japanischen Automobilherstellers Mazda, mit dem Anfang der 1990er-Jahre eine Renaissance ausgelöst wurde. In den USA wird der MX-5 als Mazda Miata und in Japan als Eunos Roadster angeboten. Mit über 800.000 verkauften Exemplaren zwischen 1989 und 2007 ist der MX-5 der meistverkaufte Roadster weltweit. Die Bauform der klassischen Roadster war aufgrund ständig härterer Sicherheitsbestimmungen so gut wie verschwunden. Einige Hersteller produzierten Fahrzeuge mit herausnehmbaren Dachteilen (z.B. Porsche 911 Targa). Der einzige noch in Großserie gebaute klassische Roadster war der Alfa Romeo Spider, der aber aufgrund seiner langen Bauzeit technisch nicht mehr auf den neusten Stand war.
Trotz der negativen Prognosen der Marktforschungsabteilungen der Automobilkonzerne, ist es zu großen Teilen der persönlichen Initiative vieler Entwickler zu verdanken, dass der Mazda MX-5 dennoch gebaut wurde. Bei der Markteinführung war ursprünglich eine Produktion von 5.000 Fahrzeugen im Jahr geplant, davon 3.000 für die USA und 500 für Europa. Bis Ende 1990 waren jedoch bereits über 140.000 Fahrzeuge produziert worden, davon über 15.000 für Europa. Die europäischen Importe waren für die Nachfrage jedoch nicht ausreichend. Das hatte zur Folge, dass eine große Menge an Fahrzeugen „grau importiert“ wurde.
Der MX-5 wurde eigentlich speziell für den kalifornischen Markt hin entwickelt. Mit der Einführung erhoffte man sich eine emotionale Besetzung des Markennamens Mazda. Diese Strategie ging aufgrund des weitreichenden Erfolges im Nachhinein auf. Eine solch starke Ausrichtung auf den amerikanischen Markt, ist auf ein Interview zurückzuführen zwischen dem Mazda-Manager Kenichi Yamamoto und dem amerikanischen Journalisten Bob Hall. Der auf Yamamotos Frage, welches Fahrzeug Mazda im nordamerikanischen Markt besonders fehlte, antwortete Hall: „A lightweight sportscar.“ Die erste Generation des MX-5 wurde auf der Chicago Auto Show 1989 vorgestellt. Ein Jahr später begann die Markteinführung in Europa. Beim Verkaufsstart wurde zunächst nur ein 1,6-l-Motor mit 85 kW (115 PS) angeboten. 1994 kam ein leistungsfähigerer 1,8-l-Motor mit 96 kW (131 PS) hinzu. Darüber hinaus gab es eine neue Metallic-Farbe hellblau (Laguna Blue Mica), diese wurde nur 1994 angeboten und ist bei Sammlern sehr beliebt. 1995 wurde der 1,6-l-Motor 66 kW (90 PS) mit einer kostengünstigeren Motorisierung angeboten. Andere namenhafte Hersteller zogen Mitte der 90er Jahre mit eigenen Roadster-Modellen nach, so z.B. BMW mit dem Z3, Mercedes mit dem SLK, Toyota mit dem MR2 und Fiat mit dem Barchetta. Nach und nach war der MX-5 konkurrenzlos der einzige Roadster in seinem Preissegment. Mittlerweile hat sich der Markt für höherpreisige, meist verhältnismäßig komfortbetonte Roadster zu einem festen Segment entwickelt.

