Archiv für die Kategorie „Mercedes Ersatzteile“

Die Mercedes B-Klasse – gute Verarbeitung und große Zuverlässigkeit

Donnerstag, 26. April 2012

Ihre Markteinführung hatte die Mercedes B-Klasse im Frühjahr 2005 mit vier Benzinmotoren mit 95 bis 193 PS. Im Herbst des gleichen Jahres wurden zudem zwei Diesel mit 109 und 140 PS eingeführt. 2008 erhielt der Wagen eine ausgedehnte Modellpflege, wobei auch BlueEFFICIENCY Modelle mit Start Stopp Automatik für B 150 und B 170 eingeführt wurden. 2009 wurden die Bivalenten Benzin Erdgas Motoren mit in das Programm aufgenommen. 2011 kam es dann schließlich zum Modellwechsel.

Die Mercedes B-Klasse überzeugt mit der für Mercedes typischen Qualität. Die Technik des Wagens gilt als überaus ausgereift und zuverlässig. Das Fahrverhalten ist sicher und der Innenraum überzeugt durch seine Variabilität. Zudem hat man in der Mercedes B-Klasse eine gute Übersicht. Ankreiden könnte man dem Wagen, dass es im Innenraum relativ wenig Ablageflächen gibt, was aber sicherlich Makulatur ist. Wesentlich schwerer dürfte da der hohe Anschaffungspreis ins Gewicht fallen. Auch als Gebrauchtwagen ist die Mercedes B-Klasse alles andere als günstig, aber Qualität hat ja bekanntlich auch ihren Preis.

Die Mercedes B-Klasse gilt aus zuverlässig und macht ihren Fahrern viel Freude. Durch die Hauptuntersuchung kommt das Fahrzeug im Regelfall problemlos. Die am häufigsten festgestellten Mängel beziehen sich auf gebrochene Federn, defekte Leuchten, abgenutzte Bremsen und poröse Antriebswellen Manschetten.

Maybach – Die Luxusvariante

Donnerstag, 23. Februar 2012

Der Name Maybach steht für puren Luxus und starke Edelkarossen

Mercedes verfolgte einen verwegene Strategie mit der Ankündigung, wieder eine Modell mit dem Namen Maybach zu bauen. 1960 kam es nach einer Regelung zwischen der Maybach Motorenbau GmbH und der Daimler-Benz AG zum Bau von Maybach Dieselmotoren für Mercedes. Später wurde die inzwischen umbenannte Motoren-Turbinen-Union (MTU), von DaimlerChrysler übernommen. Damit wurde der Name Maybach Eigentum von Mercedes-Benz. Mercedes-Benz kam der Name gerade recht, denn die Stuttgarter wollten ein Luxus-Automobil oberhalb der S-Klasse platzieren. Als Zielgruppe war eine kleine Käuferschicht angedacht, für die Geld keine Rolle spielte und die Qualität vor dem Preis zählte. Das Projekt Maybach war gut vorbereitet. Die Topverdiener aus der Hochfinanz und Industrie wurden in einem kleinen Rahmen zu Vorabbesichtigungen des Prototypen vom Maybach eingeladen. Für einige zehntausend Euro konnte man sich einen Wartelisten-Platz sichern. 2002 folgte dann die offizielle Präsentation auf  dem Genfer Automobilsalon. Der Maybach 57 und der Pullman Maybach 62 waren riesige Limousinen von 5,70 Meter bzw. 6,17 Meter Länge. Das Gewicht des Maybach lag bei ca. 3 Tonnen. Der 12 Zylinder Biturbo-Motor war von Hand produziert. Die Motorleistung betrug 550 PS. Die Beschleunigung vom schweren Maybach von 0 auf 100 km/h dauerte nur unglaubliche 5,4 Sekunden. Hervorzuheben sind die Luftfederung Airmatic DC, die ein stabiles Fahrgefühl ermöglicht. Auch die Lärmisolierung sorgte für absolute Ruhe im Inneren des Maybach. Den Hauptmarkt für den Maybach entdeckte man in der Wallstreet, weshalb das Design vom Maybach auf den amerikanischen Geschmack zielte. Geschickt verlief auch die Präsentation in den USA. Die Limousine reiste standesgemäß mit dem Schiff, und zwar in einem beleuchteten Glascontainer auf dem Sonnendeck der Queen Elisabeth II nach New York. In New York wurden dann bei der Präsentation vom Maybach selbst die Büros in der Wall Street geschlossen.

Schneller Laster Mercedes C63 AMG Black Series T-Modell

Dienstag, 3. Januar 2012

Unsinnig oder das Traumauto aller Familienväter? Das Mercedes C63 AMG Black Series T-Modell.

Ein Lademeister von der ganz bösen Sorte, ist das neue Mercedes C63 AMG Black Series T-Modell und wahrscheinlich total überflüssig. Aber meine Güte was solls, ist es nicht vielleicht gerade das, was den Reiz an solchen Autos ausmacht? Ich finde schon, ein 517 PS starker Familienkombi hat schon was, zu schön die Gedanken daran, enge Sportwagen aus Zuffenhausen zu überholen und auf der Rückbank winken die Kinder. Seine geballte Power holt der V8 dabei übrigens aus 6,2 Litern Hubraum, 517 PS stehen im Raum und pressen Mutti und die Kids gerade einmal 4,5 Sekunden in die Sitze und schon stehen 100 km/h auf dem Tacho. Auch für die besonders eilige Fahrt in den Urlaub dürfte das Mercedes C63 AMG Black Series T-Modell bestens gerüstet sein und mit bis zu locker aus dem Ärmel geschüttelten 300 Kilometern in der Stunde über die Piste fliegen. Beim optischen Auftritt, gibt sich der schnelle Kombi relativ zurückhaltend, trotzdem sieht man ihm an, dass er doch mehr auf Krawall gebürstet ist. Große Lufteinlässe an der Front, sowie auf der Haube und verbreiterte Kotflügel machen deutlich, dass es sich hier nicht um eine normale C-Klasse handelt. Am Heck des Mercedes C63 AMG Black Series T-Modell findet sich ein Heckdiffusor wieder und zudem steht der Kombi auf 19-Zoll großen Alufelgen. Wann genau der Überkombi auf den Markt kommt ist noch unklar, angedacht ist der mindestens 100.000 Euro teure Renner für Ende 2013.

Der neue Mercedes SL auf der Detroit Motor Show 2012

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Die neue Generation des Mercedes SL wird größer und noch komfortabler. Die Motoren: Sparsam und stärker denn je.

Der Mercedes SL ist schon seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Mercedes Modellpalette und so wurden auch die einzelnen Generationen des SL dementsprechend lange angeboten. Nun ist es aber an der Zeit eine Neuauflage zu präsentieren und so stellt Mercedes den neuen SL auf der kommenden Detroit Motor Show vor. Das Design der neuen Generation orientiert sich stark am aktuellen Mercedes SLK, die Karosserie des neuen SL besteht aus Aluminium, zum Teil sogar aus Magnesium und ist neben der Breite auch zusätlich in die Länge gegangen. Dieser Umstand kommt natürlich den Platzverhältnissen im Innenraum zu gute und die Leichtbauweise der Karosserie reduziert das Gewicht des neuen Mercedes SL deutlich um bis zu 140 Kilogramm. Zur Markteinführung stehen zwei Motoren zu Auswahl, der Mercedes SL 500 wird von eimen 4,7l V8 mit 435 PS und 700 Newtonmetern Drehmoment angetrieben und der SL 350 von einem 306 PS starken 3,5l V6 mit 370 Nm Drehmoment. Beide Motoren sollen 22 Prozent weniger Sprit verbrauchen, obwohl die Leistungen deutlich gestiegen sind. Für den Mercedes SL 350 gibt der Hersteller einen Verbrauch von unter sieben Litern auf 100 Kilometern an. Ebenso vielversprechend sind auch die Fahrleistungen beider Modelle. Im SL 350 geht es schon ordentlich zur Sache, noch einen ganzen Zacken schärfer dagegen, der SL 500. Dessen V8 schiebt das Cabriolet in 4,6 Sekunden auf 100 km/h und hat mit dem rund 1,8 Tonnen schweren SL leichtes Spiel. Auch wenn dieser früher oder später auch noch nachgereicht wird, stellt sich doch die Frage, was wohl eine AMG-Version des Mercedes SL leisten wird, um diese schon beeindruckenden Daten noch zu toppen. Neben viel Komfort und zahlreichen elektronischen Assistenzsystemen, bietet der neue SL auch ein besonderes Ausstattungspaket an. Es nennt sich Edition 1 und hat neben 19-Zoll AMG-Felgen, Sitz- und Nackenheizung, edlem Leder und einer speziellen Lackierung, auch ein Soundsystem von Harman und Kardon serienmäßig mit an Bord. Der Aufpreis berägt bis zu 22.600 Euro und macht den neuen Mercedes SL noch exklusiver. Der Grundpreis für den SL 350 beträgt rund 93.600 Euro und für den SL 500 rund 117.100 Euro.