Wow! Strahlendblauer Himmel und Sonnenschein, Zeit das Mini Cooper Cabrio aus der Garage zu holen. Ist die Stoffkapuze erstmal gelupft, kann man sich schön die Sonne auf die Ommel brutzeln lassen und die Frischluftkur im Mini Cooper Cabrio, macht auch noch echt Spaß. Das Fahrgefühl ist im Vergleich zu anderen Cabrios ein ganz anderes. Die Frontscheibe ist steiler und weiter vom Fahrer entfernt und so kommt der offene Fahrspaß viel intensiever rüber. Ohnehin, das Mini Cooper Cabrio ist eher ein Roadster. Die typisch für den Mini direkte und Gokartähnliche Lenkung, macht in Verbindung mit dem Sportfahrwerk, besonders auf kurvigen Landstraßen richtig Laune. Zielgenau und mit einer Leichtigkeit vom allerfeinsten, zieht das Mini Cooper Cabrio seine Bahnen wie auf Schienen. Wie auch das Fahrverhalten, ist der Motor des Mini Cooper Cabrio spritzig, allerdings will das 1,6l große Triebwerk gedreht werden, erst dann entwickeln die 122 PS Temperament. Der Innenraum des Mini Cooper Cabrio wirkt recht verspielt, was aber auf jeden Fall stört, ist das riesige Rundinstrument in der Mittelkonsole. Platz hat man in dem offenen Flitzer auch, solange man vorne sitzt, hinten geht es eng zu. Die Rückbank des Mini Cooper Cabrio, lässt sich aber gut als Ersatz für das Kofferräumchen im Heck nutzen. Zu meckern gibt es am Mini Cooper Cabrio eigentlich nichts. Okay, beim rückwärts einparken kann man sich das Umdrehen sparen, da man nicht wirklich viel sehen wird und der Preis ist mit gut 23.350 Euro auch nicht von schlechten Eltern. Lohnen tut er sich für das luftige Mini Cooper Cabrio aber allemal.
Archiv für die Kategorie „MINI Ersatzteile“
Oben Ohne, das Mini Cooper Cabrio
Dienstag, 28. Juni 2011“Wer Auto Ersatzteile braucht soll wählen können…”
Dienstag, 25. August 2009…so lautet seit Jahren ein Wahlspruch des Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA), der Interessenvertretung des “Independent Aftermarket” in Deutschland.
Seit gestern hat dieses Thema durch eine Untersuchung des ADAC neuen Wind in die Segel bekommen. Die “Gelben Engel” haben nämlich herausgefunden, dass zwischen Originalteilen (= denen, die man im Autohaus kaufen kann bzw. verbaut bekommt) und Identteilen (= denjenigen, die man in einer freien Werkstatt bzw. Teilehandel bekommt) keine Qualitätsunterschiede zu erkennen sind, wohl aber deutliche Unterschiede in Punkto Preis.

Auch sie kann bei Ersatzteilen für ihren VW Tiguan Geld sparen...
Diese Erkenntnis ist in Schrauberkreisen alles andere als neu, wird dem “normalen” Autofahrer jedoch nun von Deutschlands Instanz Nummer in Auto-Themen über die Medien aufs Brot geschmiert (Bravo nach München – und das nur wenige Wochen vor der IAA!). So berichten u.a. die Süddeutsche Zeitung und der Focus in ihren Online-Ausgaben bereits darüber. Der Focus spricht sogar von “Abzocke mit Autoteilen”.
Anzunehmen ist, das weitere Berichte folgen werden. Und dann wird es ungemütlich für die ohnehin schon arg gebeutelte Vertragswerkstatt. In Ermangelung eines rund laufenden Neuwagen- (Rabattschlacht und Abwrackwahn) und Gebrauchtwagen- (zu hohe Restwerte, Preisverfall und Überangebot) Geschäfts wurden die Profite in der Vergangenheit über den Reparatur- und Wartungsbereich generiert.
Der Autofahrer hat ja keine Ahnung, was die Teile kosten (sollten) und zahlt dazu widerwillig zum Teil horrende Stundesätze. Da macht es dann wenig Freude, den Golf IV oder den Opel Astra F in die Vertragswerkstatt zu bringen. Da aber Golf III und Co. (= Autos älter als 8 Jahren) meist schon kaum mehr vorstellig wurden (und entweder von der freien Werkstatt, ATU oder PitStop bedient wurden), musste die verbliebene Reparatur-Zitrone eben etwas fester gepresst werden. Das Resultat: Preisunterschiede bei Ersatzteilen im Vergleich OE- und Identteil von durchschnittlich 30%!
Wenn etwa eine Wasserpumpe, eine Zylinderkopfdichtung oder ein Radlager für einen Seat Toledo 1.9 TDI als Originalteil (produziert z.B. von Bosch oder SKF) mehr als 36% teurer ist als das Identteil ohne den Seat-Stempel (aber in der Verpackung von Bosch bzw. SKF) dann wird die Argumentation gegenüber dem nun informierten Autofahrer schwer bis unmöglich. Die Autohäuser bekommen durch den Bericht des ADAC zukünftig sicherlich noch ein weiteres Problem in einem bisher noch sehr gut laufenden Bereich. Aber warum sollte es dem KFZ-Reparaturbereich bei Ersatzteilen anders ergehen als anderen Branchen? Man erinnere sich nur an das Thema “Mövenpick Eis in der Aldi-Verpackung” oder die Siemens VDO Navis, die unter anderem Label bei Discountern reissenden Absatz (durch günstigeren Preis) fanden.
Am Ende ist die Diskussion bzw. deren Auswirkungen sehr spannend. Mir persönlich ist das Thema allerdings schon länger gleichgültig. Ersatzteile und Verschleißteile für zu reparierende Autos – ob Radlager, Anlasser, Stoßdämpfer oder Bremsbeläge – kaufe ich seit jeher im freien Markt (bzw. seit den letzten Jahren vor allem Online). Wenn man weiß, welcher Hersteller für OE-Qualität steht (z.B. Conti, Bilstein, Valeo, Elring, etc.), weil er die Fahrzeughersteller beliefert, kann man guten Gewissens zu dessen Identteilen greifen - und echtes Geld sparen.
Happy 50th birthday, Austin & Morris “Mini”
Dienstag, 18. August 2009
Der Mini wird 40. Hut ab!
Nur wenige Tage nach dem Jubiläum des Datsun 240Z feiert heute eine weitere Auto-Ikone des 20. Jahrhunderts ihren 50. Geburtstag. Diesmal kommt der Jubilar von der britischen Insel, ist klein und wird nicht selten von Frauen als besonders “süß” bezeichnet. In den letzten Jahren hat BMW eine neue, nicht minder erfolgreiche Generation des Erfolgsautos an den Markt gebracht. Die Rede ist vom – na? – Mini.
Der Mini wurde erstmals am 18.08.1959 von seinem damaligen Erbauer, der Fa. Austin (nein, nicht Powers) & Morris (ja, richtig, Healey), vorgestellt. Das Modell wurde anschließend in verschiedenen Varianten – als Cabriolet, Van “= Clubman”) und sogar als PickUp gebaut und sollte sich über Jahrzehnte als eines der erfolgreichsten und beliebtesten Autos aus GB behaupten.
Auch heute noch sieht man recht viele Minis der ersten Generation auf den Straßen, die sich zum Teil noch in einem erstaunlich guten Zustand befinden. Annahme ist, dass viele Besitzer dafür spezialiserte Werkstätten aufsuchen oder sogar selbst an ihren Autos schrauben. Die Versorgung mit Ersatzteilen ist nach wie vor sehr gut aufgestellt. So kann man für einen Mini 1300 u.a. einen Radlager Satz schon ab 23 Euro bekommen, eine neue Wasserpumpe gibt es ab 31 Euro und ein Lenkgetriebe kostet nicht mehr als 115 Euro.
Goffentlich bleibt uns der kleine Sympathieträger noch lange erhalten. Bei all den gesichtslosen Hyundai i10, Toyota Yaris und Co. würde es mir wünschen!
