Archiv für die Kategorie „Nissan Ersatzteile“

Nissan Qashqai mit neuem Diesel

Dienstag, 1. November 2011

Der Nissan Qashqai ist in Deutschland einer der beliebtestens SUV. Hierfür sprechen die guten Verkaufszahlen die Nissan mit seinem Spross erreicht. Für das Modelljahr 2012, wollen die Japaner dem Verkauf des Nissan Qashqai noch einmal eine frische Note geben und haben dem SUV einen neuen Dieselmotor verpasst. Der neue 1,6l Motor wurde zusammen mit Renault entwickelt und hat schon im aktuellen Scénic seinen Platz gefunden. Der 1.6 dCi leistet 130 PS und hat ein maximales Drehmoment von 320 Nm, genauso viel, wie der große 2.0 dCi. Das ist auch der größte Vorteil des Nissan Qashqai 1.6 dCi, dessen Maschine die gleichen Leistungswerte erreicht wie der Große und dabei noch weniger verbrauchen soll, wie der Kleine 1.5 dCi. Das hohe Drehmoment, was auch schon kurz über dem Leerlauf anliegt, macht den Nissan Qashqai auch recht spritzig, was einem besonders in der Stadt und bei Überholvorgängen auf der Landstraße zu Gute kommt. Zahlreiche komplexe Spritspartechniken, welche hauptsächlich den Motor betreffen, sowie eine Start-Stopp-Automatik, senken den Verbrauch. Durchschnittlich 4,5 Liter auf 100 km, soll sich der Nissan Qashqai genehmigen. Geschaltet wird der SUV nur über ein Sechsganggetriebe, Auswahl hat man hier nur zwischen Front- und Allradantrieb. Das Fahrwerk des Nissan Qashqai ist sauber und komfortabel abgestimmt und federt sehr angenehm. Neu ist auch eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera, welche einem das Einparken erleichtert. Sie ist an das Infotaintmentsystem von Nissan gekoppelt und bietet neben dem Navigationssystem, u.a. auch eine Freisprecheinrichtung und einen Monitor mit Touchscreen. Die Preise für den neuen Nissan Qashqai gehen bei rund 25.400 Euro los.

Nissan 370Z mit Preisvorteil

Freitag, 9. September 2011

Mit dem 370Z “Battle” haut Nissan ein feines Sondermodell raus, welches auf nur 50 Stück limitiert ist. 3000 Euro Preisvorteil verspricht der Nissan 370Z “Battle” dessen Ausstattung zusätzlich um 19 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Breitreifen erweitert wurde. Dazu kommen Lufteinlässe, Diffusor und ein Dach in Carbonoptik. Der Innenraum des Nissan 370Z “Battle” wurde zudem mit neuen Fußmatten und einem Kofferaumteppich, mit 370Z-Schriftzügen verfeinert. Angetrieben wird der schnelle Japaner von einem 3,7l V6, welcher 328 PS Leistung über die 275er Schlappen der Hinterachse auf die Straße bringt. Souveräne und sportliche Fahrleistungen sind somit garantiert. Eine weitere Besonderheit des Nissan 370Z “Battle” ist die spezielle und unanfällige Lackierung, die allerdings ausschließlich in Silber erhältlich ist. Das es sich bei dem Sondermodell wirklich um etwas ganz eigenes handelt, merkt man schon daran, dass der Nissan 370Z “Battle” durchnummeriert wird. Auf Wunsch fertigt Nissan bei dem 41.250 Euro teuren Sondermodell sogar einen Aufkleber, mit Namen und Heimatflagge des neuen Besitzers an. Ein individuelles Auto mit einer ganz besonderen Note, vielleicht irgendwann einmal ein begehrtes Sammlerstück, der Nissan 370Z “Battle”, übrigens nur als Coupé lieferbar.

Die Mütter aller Minivans

Donnerstag, 14. Juli 2011

Heute sind Minivans kaum noch wegzudenken, sie bieten Platz und sind vor allem bei Familien beliebt. Die Idee eines Autos, das viel Platz bietet und dabei noch praktisch und sparsam ist, kam ursprünglich aus Europa, nur waren es die Japaner, die diese Idee, schon Mitte der 80er Jahre umgesetzt haben. Mit flacher Frontpartie und tiefer Ladekante, waren es Hersteller wie Nissan, Mitsubishi und Honda, welche die ersten Minivans auf den Markt gebracht haben. Die Modelle ähnelten sich äußerlich und hatten allesamt die gleichen Merkmale. Erster war der Nissan Prairie, gefolgt vom Mitsubishi Space Wagon und vom Honda Civic Shuttle. Der Nissan Prairie hatte schon damals seitliche Schiebetüren, die ein einfaches Ein- und Aussteigen ermöglichten und eine Heizung, welche den gesamten Innenraum gleichmäßig erwärmte. Als Antrieb diente ein recht sparsamer 1,8l Motor mit 88 PS. Der Mitsubishi Space Wagon war 20 cm länger als der Nissan Prairie und bot auf drei einzelnen Sitzreihen Plat für bis zu sieben Personen. Der Innenraum des Mitsubishi Space Wagon, konnte vielseitig und variabel genutzt werden. Der 1,8l Vierzylinder, leistete 90 PS und lief besonders ruhig und vibrationsarm. Der Honda Civic Shuttle, war mit 3,99 m Länge, der Kleinste in der Runde, verfügte aber über das größte Fassungsvermögung der drei Japaner. Neuartig war der Motor des Honda Civic Shuttle, ausgerüstet mit einer extravaganten Dreiventiltechnik, mit zwei Einlass- und einem Auslassventil, erzeugte der Vierzylinder aus 1,5l Hubraum, 85 PS. Der Verbrauch lag bei rund 10,5 Litern Normalbenzin. Der Minivantrend setzte sich im Laufe der Jahre nach und nach durch und so folgten auch in den USA, Modelle wie der Dodge Caravan und der  Chrysler Voyager. In Europa war es der Espace von Renault. Die Idee ist also schon alt und die drei Japaner, Nissan Prairie, Mitsubishi Space Wagon und der Honda Civic Shuttle die Mütter und Vorreiter aller heutigen Minivans.

Der Nissan Note, pfiffig und genial

Montag, 4. Juli 2011

Ich bin ganz ehrlich, als verwöhnter BMW-Fahrer, habe ich mir nie großartig Gedanken über Nissan gemacht. Doch das sollte sich ändern. Um meine Frau, samt Kind und Kegel sicher an die Küste zu befördern, haben wir vorab schon einen Mietwagen eingeplant und bei der Autovermietung um die Ecke, einen Nissan Micra reserviert. Er sollte eigentlich den Part des Kinderwagens übernehmen, da wir schon wussten, das der BMW mit dem ganzen Equitment für unseren großen Tag an Bord, aus allen Nähten platzen wird. Doch es kam wie so oft ein wenig anders. Am Tag der Abholung sagte uns die nette Dame in der Autovermietung, dass es leider kein Micra ist, sondern ein Nissan Note. Okay, dachte ich, Nissan ist Nissan, spielt keine große Rolle, der hat Automatik und fährt sicherlich auch. Nun stand der Nissan Note also mit seinen riesen Scheinwerfern vor uns. Kopmpakt ist er, die lange Schnauze, das geschwungene Dach und seine hohen Heckleuchten, die bis ins Dach reichen, gar nicht mal so hässlich, dachte ich. Nun gut, nach kurzer Einweisung waren wir mit dem Nissan Note allein und machten uns vom Hof. Auf den ersten Metern schon, gefiel die hohe Sitzposition und das für seine nur 4,04 m länge, luftige Raumgefühl. Für mich natürlich viel interessanter, der Motor. Ein Vierzylinder Benziner, der wird nicht gerade die Wurst von der Bemme ziehen. Der Tritt auf das Gaspedal, belehrte mich dann aber eines Besseren, wow der geht gar nicht mal schlecht, die Automatik schaltet weich und auch das Fahrwerk geht in jedem Fall klar. Ein paar Tage später war es dann soweit und es ging an das Beladen des Nissan Note. Ach du liebe Güte, der Kofferraum ist ja auch nicht der größte, aber war die Plasteverkleidung im Kofferraumboden erstmal entfernt, fanden zwei Koffer, eine Reisetasche und ein Rucksack genug Platz. Wie das natürlich immer vor allem mit kleinen Kindern so ist, wohin nur mit dem Puppenwagen und den restlichen Sachen? Also alles wieder raus und Kofferraumtetris die zweite. Und da kam er zum Vorschein, ein kleiner unscheinbarer, aber genialer Hebel, der einen Ruck später den Blick auf einen riesen Kofferraum frei gab. Wahnsinn, die Rücksitzbank lässt sich nach vorne schieben, das ist echt pfiffig und selbst voll ausgefahren, hat man immernoch noch genug Platz im Fond. Dieses Problem war also gelöst und auch der Bayer freute sich über ein wenig Entlastung. Der Nissan Note brachte uns darauf hin sicher, flott und zuverlässig an die Küste. Man hat ihn im Laufe der Zeit echt zu schätzen gelernt, er ist praktisch, die verschiebbare Rückbank der Knaller überhaupt und sparsam ist er auch noch. Im Schnitt hat der Nissan Note 8 Liter Super verbraucht. Nach mehr als einer Woche und gut 1500 zurückgelegten Kilometern mussten wir ihn leider wieder hergeben. Selbst mich, aber vor allem meine Frau, hat der Nissan Note überzeugt und so bekommt der Note von uns die verdiente Note eins und ist ein heißer Kandidat für den nächsten Autokauf und zukünftiger BMW-Garagenkumpel.