Heute sind Minivans kaum noch wegzudenken, sie bieten Platz und sind vor allem bei Familien beliebt. Die Idee eines Autos, das viel Platz bietet und dabei noch praktisch und sparsam ist, kam ursprünglich aus Europa, nur waren es die Japaner, die diese Idee, schon Mitte der 80er Jahre umgesetzt haben. Mit flacher Frontpartie und tiefer Ladekante, waren es Hersteller wie Nissan, Mitsubishi und Honda, welche die ersten Minivans auf den Markt gebracht haben. Die Modelle ähnelten sich äußerlich und hatten allesamt die gleichen Merkmale. Erster war der Nissan Prairie, gefolgt vom Mitsubishi Space Wagon und vom Honda Civic Shuttle. Der Nissan Prairie hatte schon damals seitliche Schiebetüren, die ein einfaches Ein- und Aussteigen ermöglichten und eine Heizung, welche den gesamten Innenraum gleichmäßig erwärmte. Als Antrieb diente ein recht sparsamer 1,8l Motor mit 88 PS. Der Mitsubishi Space Wagon war 20 cm länger als der Nissan Prairie und bot auf drei einzelnen Sitzreihen Plat für bis zu sieben Personen. Der Innenraum des Mitsubishi Space Wagon, konnte vielseitig und variabel genutzt werden. Der 1,8l Vierzylinder, leistete 90 PS und lief besonders ruhig und vibrationsarm. Der Honda Civic Shuttle, war mit 3,99 m Länge, der Kleinste in der Runde, verfügte aber über das größte Fassungsvermögung der drei Japaner. Neuartig war der Motor des Honda Civic Shuttle, ausgerüstet mit einer extravaganten Dreiventiltechnik, mit zwei Einlass- und einem Auslassventil, erzeugte der Vierzylinder aus 1,5l Hubraum, 85 PS. Der Verbrauch lag bei rund 10,5 Litern Normalbenzin. Der Minivantrend setzte sich im Laufe der Jahre nach und nach durch und so folgten auch in den USA, Modelle wie der Dodge Caravan und der Chrysler Voyager. In Europa war es der Espace von Renault. Die Idee ist also schon alt und die drei Japaner, Nissan Prairie, Mitsubishi Space Wagon und der Honda Civic Shuttle die Mütter und Vorreiter aller heutigen Minivans.
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Die Mütter aller Minivans
Donnerstag, 14. Juli 2011Der Nissan Note, pfiffig und genial
Montag, 4. Juli 2011Ich bin ganz ehrlich, als verwöhnter BMW-Fahrer, habe ich mir nie großartig Gedanken über Nissan gemacht. Doch das sollte sich ändern. Um meine Frau, samt Kind und Kegel sicher an die Küste zu befördern, haben wir vorab schon einen Mietwagen eingeplant und bei der Autovermietung um die Ecke, einen Nissan Micra reserviert. Er sollte eigentlich den Part des Kinderwagens übernehmen, da wir schon wussten, das der BMW mit dem ganzen Equitment für unseren großen Tag an Bord, aus allen Nähten platzen wird. Doch es kam wie so oft ein wenig anders. Am Tag der Abholung sagte uns die nette Dame in der Autovermietung, dass es leider kein Micra ist, sondern ein Nissan Note. Okay, dachte ich, Nissan ist Nissan, spielt keine große Rolle, der hat Automatik und fährt sicherlich auch. Nun stand der Nissan Note also mit seinen riesen Scheinwerfern vor uns. Kopmpakt ist er, die lange Schnauze, das geschwungene Dach und seine hohen Heckleuchten, die bis ins Dach reichen, gar nicht mal so hässlich, dachte ich. Nun gut, nach kurzer Einweisung waren wir mit dem Nissan Note allein und machten uns vom Hof. Auf den ersten Metern schon, gefiel die hohe Sitzposition und das für seine nur 4,04 m länge, luftige Raumgefühl. Für mich natürlich viel interessanter, der Motor. Ein Vierzylinder Benziner, der wird nicht gerade die Wurst von der Bemme ziehen. Der Tritt auf das Gaspedal, belehrte mich dann aber eines Besseren, wow der geht gar nicht mal schlecht, die Automatik schaltet weich und auch das Fahrwerk geht in jedem Fall klar. Ein paar Tage später war es dann soweit und es ging an das Beladen des Nissan Note. Ach du liebe Güte, der Kofferraum ist ja auch nicht der größte, aber war die Plasteverkleidung im Kofferraumboden erstmal entfernt, fanden zwei Koffer, eine Reisetasche und ein Rucksack genug Platz. Wie das natürlich immer vor allem mit kleinen Kindern so ist, wohin nur mit dem Puppenwagen und den restlichen Sachen? Also alles wieder raus und Kofferraumtetris die zweite. Und da kam er zum Vorschein, ein kleiner unscheinbarer, aber genialer Hebel, der einen Ruck später den Blick auf einen riesen Kofferraum frei gab. Wahnsinn, die Rücksitzbank lässt sich nach vorne schieben, das ist echt pfiffig und selbst voll ausgefahren, hat man immernoch noch genug Platz im Fond. Dieses Problem war also gelöst und auch der Bayer freute sich über ein wenig Entlastung. Der Nissan Note brachte uns darauf hin sicher, flott und zuverlässig an die Küste. Man hat ihn im Laufe der Zeit echt zu schätzen gelernt, er ist praktisch, die verschiebbare Rückbank der Knaller überhaupt und sparsam ist er auch noch. Im Schnitt hat der Nissan Note 8 Liter Super verbraucht. Nach mehr als einer Woche und gut 1500 zurückgelegten Kilometern mussten wir ihn leider wieder hergeben. Selbst mich, aber vor allem meine Frau, hat der Nissan Note überzeugt und so bekommt der Note von uns die verdiente Note eins und ist ein heißer Kandidat für den nächsten Autokauf und zukünftiger BMW-Garagenkumpel.
Die schmecken fast jedem
Dienstag, 5. April 2011
Sie sind erwachsen geworden und befinden sich auf der Überholspur des Erfolgs. Kleinere SUV’s erfreuen sich mittlerweile immer mehr Beliebtheit und werden gerne gekauft. Sie sind auf die Bebürfnisse der meisten zugeschnitten, bieten Platz und sind einfach praktisch. Angeführt werden die Bestseller vom VW Tiguan. Er ist der beliebteste SUV, dafür sprechen die hohen Zulassungszahlen, er lässt sich vielseitig einsetzen, ist komfortabel und z.B. als 2.0 TDI recht sparsam und flott unterwegs. Die Leistungsspanne reicht von 122 bis 200 PS und auch ein Allradantrieb ist lieferbar. Preis für den VW Tiguan: ab 24.175€.
Auch die Bayern haben einen Erfolgstyp am Start. Der BMW X1 ist der kleinste SUV der Münchner. In den meisten BMW X1, schnurrt ein Diesel vor sich hin, sie sind sparsam und durch Gimmicks wie Start-Stopp, lässt sich der Verbrauch zusätzlich in Zaum halten. Der BMW X1, lässt sich ganz BMW-like sportlich durch Kurven dirigieren und bietet mit bis zu 245 PS und Allradantrieb, ab 27.600€ ordentlich Druck und Leistung.
Ebenso beliebter Zeitgenosse: Der putzige Japaner von Nissan, der auf den lustigen Namen Qashqai hört. Er ist ab 19490€ zu haben und somit recht günstig. Der Qashqai ist komfortabel und für mehr Platz als +2, mit längerem Radstand zu haben. 110 bis 150 PS leisten die Motoren des Nissan Qashqai, geboten bekommt man eine ganze Menge zum schmalen Kurs.
Weitere Modelle der beliebtesten SUV, sind u.a. der Ford Kuga, Skoda Yeti und der Mercedes GLK. Vorbei die Zeiten der unbeliebten Hochbeiner, denen zu hoher Verbrauch und die totale Überflüssigkeit nachgesagt wurde und der Trend geht weiter, 2010 war der Absatzt bereits 20 Prozent höher, als noch im Vorjahr. Kein Wunder, SUV’s sind praktisch, leicht und lassen sich wie ein normaler PKW durch den Alltag bewegen. Und wer doch mal Buddeln gehen möchte, Allradantrieb ist bei fast allen lieferbar oder Serie. Vergnügt tummeln sie sich auf den Straßen, die SUV’s und ein Ende ist nicht in Sicht.
The Fairlady Nissan 350Z
Sonntag, 27. Februar 2011
Auf der Dertoit Motor Show, wurde 1999 die erste Studie des Nissan 350Z präsentiert. Die Entwürfe der Designer wurden allerdings schnell wieder verworfen, da der Nissan 350Z als zu Retro abgestempelt wurde. Also setzten sich die Designer bei Nissan noch einmal hin und in einem internen Wettbewerb wurde der endgültige Entwurf des Nissan 350Z bestritten, bis es dann im Jahr 2002 endlich soweit war. Mit dem neuen Nissan 350Z, will der Japanische Hersteller an die Reihe der Z-Cars errinnern und die Tradition weiter führen. Vorgänger des Nissan 350Z ist der 300ZX, der noch bis 2000 gebaut wurde, aber schon damals war Nissan mit Modellen wie dem Datsun 240Z und dem 280ZX in der Sportwagenliga erfolgreich. Wie beim Nissan 350Z, steht auch bei seinem Nachfolger, dem 370Z ( 2009 ), die Zahl für die Größe des Hubraums. 3,5l beim Nissan 350Z und 3,7l beim 370Z. Den Stil und den Geist der Z-Baureihe, verkörpert ab 2005 auch der Nissan 350Z Roadster mit Stoffdach. Er war von Anfang geplant und so war die Überraschung auch nicht groß. Der Nissan 350Z und auch der stärkere Nachfolger, sind Sportwagen erster Klasse, Saugmotoren, Heckantrieb und Sperrdifferential, sorgen für pures Fahrvergnügen und Spaß bis zum Abwinken. Die Fahrleistungen der Boliden können sich sehen lassen, 280 PS leistet der Nissan 350Z, 363 Nm, 5,9 s vergehen für den Sprint von 0 auf 100. Der Nachfolger bzw. das Facegeliftete Modell 370Z, hat noch mehr Punch, bis zu 331 PS in der Sonderversion Nismo Z24, bringt das Triebwerk auf den Asphalt und weckt wahre Sportsgeister. Besonders in der Tuning und Schrauberscene ist der Nissan 350Z beliebt und auch als Darsteller im Film The Fast and the Furious: Tokyo Drift ist das Modell, bekannt geworden. In Japan, heißt der Nissan 350Z übrigens genauso wie der legendäre Vorgänger, Fairlady Z.

