Freitag, 2. Dezember 2011
Konzipiert für den Rennsport und dressiert für den Straßengebrauch
So hieß der Slogan des 1996 vorgestellten Sportwagens aus dem Hause Renault. Die Rede ist von dem besonderen und bis dato einzigartigen Renault Spider. Er entstand aus der Idee heraus, einen Wagen zu konzipieren, der es erlaubt sich sowohl auf der Rennstrecke, als auch im normalen Straßenverkehr bewegen zu lassen. Der Renault Spider besteht aus drei Karosserieelementen, einem Mittelteil, sowie der vorderen und hinteren Haube. Als Material kamen nur leichte Verbundwerkstoffe in Frage, die den Renault Spider nicht nur leichter machten, sondern sich auch problemlos und schnell entfernen ließen. Die Bodengruppe des Renault Spider besteht aus hartem und stabilen Polypropylen, einem zwei Zentimeter dicken und belastbaren Werkstoff. Gebaut wurde der flache Sportwagen von 1996 bis 1999, rund 1640 Exemplare wurden fertiggestellt und verkauft. Ein 2l großer Vierzylinder stellte den Antrieb des Renault Spider dar. Er leistet 147 PS und ermöglicht dank des geringen Gewichts des offenen Zweisitzers, beachtliche und sportlich Fahrleistungen. Oft wird man die Flunder allerdings nicht zu sehen bekommen, denn der Renault Spider ist auch aufgrund seiner geringen Stückzahl ein seltenes und exklusives Auto.
Die Tradition schneller Sportwagen, geht bei Renault bis weit in die 80er und 90er Jahre zurück. Zwei weitere Beispiele französischer Motorsport-Verbundenheit, sind der Renault 5 Turbo und die Renault Alpine Modelle. Der Renault 5 Turbo wurde in den 80er Jahren eigentlich für den Rallye-Sport entwickelt und weißt eine große Besonderheit auf. Der 160 PS starke Vierzylinder-Turbo wurde nämlich anstelle der Rücksitzbank hinten montiert. Neben Karosserieverbreiterungen und Breitreifen, erhielt der Renault 5 Turbo zusätzlich ein neu entwickeltes Fahrwerk. Gebaut wurde der Renner von 1980 bis 1986 und verkaufte sich ca. 4000 mal.
Turboherz, fließende Linienführung und niedrigster cw-Wert im Renault Alpine
Ein weiterer großer Name reicht sogar bis in die 70er Jahre zurück. Das war nämlich der Zeitpunkt an dem der Alpine A 310 erstmals einen Sechszylindermotor bekommen hat, welcher auch im Renault 30 verbaut wurde. Erkennen konnte man das 150 PS-Spitzenmodell an seinen Dreilochfelgen, den anderen Scheinwerfern und der breiteren Spur des Alpine A 310. Mitte der 80er Jahre kam 1986 der Renault Alpine V6 GT Turbo auf den Markt, dessen selbsttragende Karosserie aus Stahl und einem Polyester-Werkstoff bestand. 200 PS leistete der 2,5l Sechszylinder und verhalf dem Renault Alpine V6 GT Turbo zu schnellen Fahrleistungen. Das war aber nicht allein der Verdienst des starken Motors, denn zudem kam noch die extrem fließende und strömungsoptimierte Linienführung der Karosserie hinzu. Ebenso war der Unterboden des Renault Alpine V6 GT Turbo verkleidet und so hatte der französische Sportwagen einen cw-Wert von gerade einmal 0,30. Die letzte Stufe des Alpine war der von 1991 bis 1994 gebaute Renault Alpine A 610 Turbo. Dessen 3l Aggregat leistete schon 250 PS, hatte eine moderne Benzineinspritzung und einen frühzeitig ansprechenden Garrett-Turbolader. Nicht nur was seine Fahrleistungen angeht, war der A 610 auf der höhe der Zeit, sondern auch beim Thema Abgasreinigung war der Alpine ganz vorne mit dabei. Die Abgasanlage des Renault Alpine A610 Turbo, war mit einem Dreiwegekatalysator ausgerüstet.
Schlagworte:Alpine A310, Renault 5 Turbo, Renault Alpine A 610 Turbo, Renault Alpine V6 GT Turbo, Renault Spider
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Dienstag, 6. September 2011
Auch in Frankreich findet im nächsten Jahr eine Automesse statt, der Pariser Automobilsalon. Hier werden neben anderen diversen Modellen, auch die neuen Familienvans von Renault und Citroën vorgestellt. Citroën, präsentiert seinen neuen Nachfolger des C4 Picasso, welcher mit einem verlängerten Radstand wesentlich mehr Platz im Innenraum bieten soll. Designtechnisch rückt der neue Citroën C4 Picasso näher an die aktuellen DS-Modelle heran und bleibt dem neuen Style somit treu. Zusammen mit BMW haben die Franzosen, die Antriebstechnik des neuen Citroën C4 Picasso neu entwickelt und so wird die kommende Generation von bis zu 155 PS starken Benzinern und bis zu 160 PS starken Dieselmotoren angetrieben. Mittels Start-Stopp-Funktion werden Verbrauch und CO2-Ausstoß deutlich reduziert. Gegen Ende des Jahres 2012, wird der neue Citroën C4 Picasso auf den deutschen Markt kommen und ab etwa 23.000 Euro zu haben sein. Die zweite französiche Neuvorstellung, ist die bereits vierte Auflage des Renalt Scénic. Wie schon bereits bei den Vorgängern des neuen Renault Scénic, hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Radständen und neuen Motoren, mit Leistungen zwischen 90 und 160 PS. Der neue Renault Scénic, kommt Ende 2014 auf den Markt.
Schlagworte:Citroën C4 Picasso, Renault Scénic
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Freitag, 25. Juni 2010

Renault Avantime
Der „Avantime“ wurde von November 2001 bis März 2003 von Matra im Auftrag von Renault gebaut.Es war ein Pkw-Modell der oberen Mittelklasse. Das Konzept des Fahrzeugs stellte ein Nischenmodell dar, es verfügte über das Raumangebot eines Vans, hatte aber nur drei Türen und eine gehobene Ausstattung. Einige technische Gemeinsamkeiten teilte sich der Avantime mit dem Renault Espace III. Im Modellprogramm von Renault ließ er sich somit oberhalb des Espace und unter dem Vel Satis einordnen. Das Fahrzeug bot einige technische Rafinessen. wie bspw. der Mechanismus, der die sehr großen und schweren Seitentüren beim Öffnen platzsparend auf einer Kurvenbahn zusätzlich nach vorne bewegte und damit die Einstiegsöffnung ohne erhöhten seitlichen Platzbedarf vergrößerte.
Gefertigt wurde das Fahrzeug bei Matra in Romorantin-Lanthenay (Frankreich) und hatte genauso wie der Espace eine Karosserie aus Kunststoff, die auf einem verzinkten Chassis aus Stahl montiert war. Der Avantime stach durch sein ungewöhnliches Design hervor, wurde jedoch aufgrund von Absatzproblemen ein Sorgenkind für Renault. Hinzu kam der Bankrott der Produktionsfirma und die Entscheidung von Renault, den Nachfolger des Espace III mit einer normalen Karosserie aus Stahl zu produzieren. Letzteres entzog dem Matra-Werk die Basis und führte zur Einstellung der Produktion des Avantime Ende des 1.Quartals 2003 nach nur 8.545 produzierten Einheiten sowie der Schließung des Produktionswerks in Romorantin. Die Automobilsparte von Matra war somit dem Untergang geweiht, wurde aber 2004 von Pininfarina übernommen.
Neben der großen Grundform war der Hauptgrund für Diskussionen das ungewöhnliche Design des Hecks. Dies betonte in abgewandelter Form beim Renault Mégane dessen „Eigenständigkeit“ und wurde für Renault ein wirtschaftlicher Erfolg. Als Motoren kamen zwei Ottomotoren mit 163PS (2,0 Liter) und 207PS (3,0 Liter) und ein Diesel mit 150PS (2,2 Liter) zum Einsatz.
Schlagworte:Auto Ersatzteile, Autoersatzteile, Avantime, Renault Ersatzteile
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Dienstag, 25. August 2009
…so lautet seit Jahren ein Wahlspruch des Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA), der Interessenvertretung des “Independent Aftermarket” in Deutschland.
Seit gestern hat dieses Thema durch eine Untersuchung des ADAC neuen Wind in die Segel bekommen. Die “Gelben Engel” haben nämlich herausgefunden, dass zwischen Originalteilen (= denen, die man im Autohaus kaufen kann bzw. verbaut bekommt) und Identteilen (= denjenigen, die man in einer freien Werkstatt bzw. Teilehandel bekommt) keine Qualitätsunterschiede zu erkennen sind, wohl aber deutliche Unterschiede in Punkto Preis.

Auch sie kann bei Ersatzteilen für ihren VW Tiguan Geld sparen...
Diese Erkenntnis ist in Schrauberkreisen alles andere als neu, wird dem “normalen” Autofahrer jedoch nun von Deutschlands Instanz Nummer in Auto-Themen über die Medien aufs Brot geschmiert (Bravo nach München – und das nur wenige Wochen vor der IAA!). So berichten u.a. die Süddeutsche Zeitung und der Focus in ihren Online-Ausgaben bereits darüber. Der Focus spricht sogar von “Abzocke mit Autoteilen”.
Anzunehmen ist, das weitere Berichte folgen werden. Und dann wird es ungemütlich für die ohnehin schon arg gebeutelte Vertragswerkstatt. In Ermangelung eines rund laufenden Neuwagen- (Rabattschlacht und Abwrackwahn) und Gebrauchtwagen- (zu hohe Restwerte, Preisverfall und Überangebot) Geschäfts wurden die Profite in der Vergangenheit über den Reparatur- und Wartungsbereich generiert.
Der Autofahrer hat ja keine Ahnung, was die Teile kosten (sollten) und zahlt dazu widerwillig zum Teil horrende Stundesätze. Da macht es dann wenig Freude, den Golf IV oder den Opel Astra F in die Vertragswerkstatt zu bringen. Da aber Golf III und Co. (= Autos älter als 8 Jahren) meist schon kaum mehr vorstellig wurden (und entweder von der freien Werkstatt, ATU oder PitStop bedient wurden), musste die verbliebene Reparatur-Zitrone eben etwas fester gepresst werden. Das Resultat: Preisunterschiede bei Ersatzteilen im Vergleich OE- und Identteil von durchschnittlich 30%!
Wenn etwa eine Wasserpumpe, eine Zylinderkopfdichtung oder ein Radlager für einen Seat Toledo 1.9 TDI als Originalteil (produziert z.B. von Bosch oder SKF) mehr als 36% teurer ist als das Identteil ohne den Seat-Stempel (aber in der Verpackung von Bosch bzw. SKF) dann wird die Argumentation gegenüber dem nun informierten Autofahrer schwer bis unmöglich. Die Autohäuser bekommen durch den Bericht des ADAC zukünftig sicherlich noch ein weiteres Problem in einem bisher noch sehr gut laufenden Bereich. Aber warum sollte es dem KFZ-Reparaturbereich bei Ersatzteilen anders ergehen als anderen Branchen? Man erinnere sich nur an das Thema “Mövenpick Eis in der Aldi-Verpackung” oder die Siemens VDO Navis, die unter anderem Label bei Discountern reissenden Absatz (durch günstigeren Preis) fanden.
Am Ende ist die Diskussion bzw. deren Auswirkungen sehr spannend. Mir persönlich ist das Thema allerdings schon länger gleichgültig. Ersatzteile und Verschleißteile für zu reparierende Autos – ob Radlager, Anlasser, Stoßdämpfer oder Bremsbeläge – kaufe ich seit jeher im freien Markt (bzw. seit den letzten Jahren vor allem Online). Wenn man weiß, welcher Hersteller für OE-Qualität steht (z.B. Conti, Bilstein, Valeo, Elring, etc.), weil er die Fahrzeughersteller beliefert, kann man guten Gewissens zu dessen Identteilen greifen - und echtes Geld sparen.
Schlagworte:ADAC, Anlasser, Auto Ersatzteile, Autofahrer, Autohaus, Autohersteller, Bilstein, Bosch, Bremsbeläge, Conti, daparto.de, Elring, Ersatzteile, Focus Online, GVA, Identteile, online, Originalteile, Radlager, Renault, Seat, SKF, Stoßdämpfer, Süddeutsche Zeitung, Valeo, Wasserpumpe, Werkstatt
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