Archiv für die Kategorie „SEAT Ersatzteile“

Temperamento ardiente Seat Leon Cupra R

Samstag, 8. Januar 2011

Drei Riesige Lufteinlässe, gewaltige 19 Zoll Potenza Felgen  und der Schriftzug “Cupra”  machen eine klare Ansage: Hier kommt der stärkste Serienseat aller Zeiten. Der Leon Cupra R, ist das heißeste was Seat auf dem Markt zu bieten hat. Das R am Leon, steht für Racing, zurecht, denn der Cupra R, kann sich klar mit seinen Spielgefährten à la 130i, Golf R und Co. messen. Der 2l TSI, mit Turboaufladung, bringt es auf 265PS, gut für 250 Sachen Topspeed und 6,2s für den Sprint von 0 auf 100. Dabei überzeugt der Motor des Seat Leon Cupra R, mit agilem Ansprechverhalten auf Gasbefehle, sowie seine kraftvolle Leistungsentfaltung. Damit das feurige Temperament des Spaniers nicht in Rauch aufgeht, hat Seat Serienmäßig das Fahrdynamik-System XDS verbaut, was in Verbindung mit dem ESP, wie eine Differentialsperre wirkt und in jeder Fahrsituation für die nötige Traktion sorgt. Gegenüber dem ebenfalls erhältlichen Leon Cupra, hat der Cupra R eine Mehrleistung von 25 PS. Seat verpasste dem R eine kleine Kraftkur, Zutaten sind ein modifiziertes Motormanagement, stärkerer Ladeluftkühler und Erhöhung des Ladedrucks auf 1,9 bar, sowie angepasste Katalysatoren und fertig ist die spanische Knallbüchse. Im Innenraum des Seat Leon Cupra R, bitten mit Stoff und Alcantara bezogene Sportsitze darum Platz zu nehmen. Auf Wunsch ist das Gestühl natürlich in Leder erhältlich. Ohnehin: Der Leon ist als Neuwagen beinahe komplett ausgestattet, Sechs Airbags und Climatronic, sind ebenso am Start, wie ein CD-Radio und das alles bereits ab 29.990€.

Wer mehr über den Seat Leon Cupra R erfahren möchte, kann sich auf der Seat Homepage, oder bei einem der vielen Seat-Vertragspartner vor Ort zu den aktuellen Modellen und Neuwagen informieren.

Buchtipp – “Die 100 teuersten Autos”…

Donnerstag, 27. August 2009

Heute las ich bei Spiegel Online von einem neuen Buch mit dem Titel “Die 100 teuersten Autos“, das vor Kurzem im Heel Verlag erschienen ist. In diesem Bildband werden Fahrzeuge wie der Ferrari 250 Testa Rossa, Pontiac Bonneville Special, Maserati Boomerang oder der Sunbeam TT in eindrucksvollen Bildern portraitiert. Man stelle sich einmal vor – der 250 TR ging seinerzeit für 9 Mio. Euro über den Tisch des Hauses…

Geschenkt ist noch zu teuer - Der Hyundai Accent I

Geschenkt ist noch zu teuer - Der Hyundai Accent I

Das Buch brachte mich auf die Idee, einmal ein Gegenstück mit dem Titel “Die 100 wertlosesten Autos” zu verfassen, in dem die 100 größten Schrottmühlen in einem Buch gesammelt vorgestellt werden. Darin würden dann Schmankerl wie der Ford Scorpio, der Hyundai Accent, der Opel Kadett D oder der SEAT Toledo verewigt. Warum gerade diese Modelle? Weil ich einige entweder schon zu “Lebzeiten” ziemlich hässlich fand (legendär u.a. der “Schlüpfer-farbene” Koreaner eines ehemaligen Kollegen) und/oder sie sich als besonders Reparatur- bzw. Ersatzteile-intensive Kandidaten präsentiert haben.

Vielleicht verfolge ich die Buch-Idee eines Tages einmal weiter. Bis dahin blättere ich noch ein wenig im genannten Bildband…

“Wer Auto Ersatzteile braucht soll wählen können…”

Dienstag, 25. August 2009

…so lautet seit Jahren ein Wahlspruch des Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA), der Interessenvertretung des “Independent  Aftermarket” in Deutschland.

Seit gestern hat dieses Thema durch eine Untersuchung des ADAC neuen Wind in die Segel bekommen. Die “Gelben Engel” haben nämlich herausgefunden, dass zwischen Originalteilen (= denen, die man im Autohaus kaufen kann bzw. verbaut bekommt) und Identteilen (= denjenigen, die man in einer freien Werkstatt bzw. Teilehandel bekommt) keine Qualitätsunterschiede zu erkennen sind, wohl aber deutliche Unterschiede in Punkto Preis.

Auch sie kann bei Ersatzteilen für ihren VW Tiguan Geld sparen...

Auch sie kann bei Ersatzteilen für ihren VW Tiguan Geld sparen...

Diese Erkenntnis ist in Schrauberkreisen alles andere als neu, wird dem “normalen” Autofahrer jedoch nun von Deutschlands Instanz Nummer in Auto-Themen über die Medien aufs Brot geschmiert (Bravo nach München – und das nur wenige Wochen vor der IAA!). So berichten u.a. die Süddeutsche Zeitung und der Focus in ihren Online-Ausgaben bereits darüber. Der Focus spricht sogar von “Abzocke mit Autoteilen”. :-) Anzunehmen ist, das weitere Berichte folgen werden. Und dann wird es ungemütlich für die ohnehin schon arg gebeutelte Vertragswerkstatt. In Ermangelung eines rund laufenden Neuwagen- (Rabattschlacht und Abwrackwahn) und Gebrauchtwagen- (zu hohe Restwerte, Preisverfall und Überangebot) Geschäfts wurden die Profite in der Vergangenheit über den Reparatur- und Wartungsbereich generiert.

Der Autofahrer hat ja keine Ahnung, was die Teile kosten (sollten) und zahlt dazu widerwillig zum Teil horrende Stundesätze. Da macht es dann wenig Freude, den Golf IV oder den Opel Astra F in die Vertragswerkstatt zu bringen. Da aber Golf III und Co. (= Autos älter als 8 Jahren) meist schon kaum mehr vorstellig wurden (und entweder von der freien Werkstatt, ATU oder PitStop bedient wurden), musste die verbliebene Reparatur-Zitrone eben etwas fester gepresst werden. Das Resultat: Preisunterschiede bei Ersatzteilen im Vergleich OE- und Identteil von durchschnittlich 30%!

Wenn etwa eine Wasserpumpe, eine Zylinderkopfdichtung  oder ein Radlager für einen Seat Toledo 1.9 TDI als Originalteil (produziert z.B. von Bosch oder SKF) mehr als 36% teurer ist als das Identteil ohne den Seat-Stempel (aber in der Verpackung von Bosch bzw. SKF) dann wird die Argumentation gegenüber dem nun informierten Autofahrer schwer bis unmöglich. Die Autohäuser bekommen durch den Bericht des ADAC zukünftig sicherlich noch ein weiteres Problem in einem bisher noch sehr gut laufenden Bereich. Aber warum sollte es dem KFZ-Reparaturbereich bei Ersatzteilen anders ergehen als anderen Branchen? Man erinnere sich nur an das Thema “Mövenpick Eis in der Aldi-Verpackung” oder die Siemens VDO Navis, die unter anderem Label bei Discountern reissenden Absatz (durch günstigeren Preis) fanden.

Am Ende ist die Diskussion bzw. deren Auswirkungen sehr spannend. Mir persönlich ist das Thema allerdings schon länger gleichgültig. Ersatzteile und Verschleißteile für zu reparierende Autos – ob Radlager, Anlasser, Stoßdämpfer oder Bremsbeläge – kaufe ich seit jeher im freien Markt (bzw. seit den letzten Jahren vor allem Online). Wenn man weiß, welcher Hersteller für OE-Qualität steht (z.B. Conti, Bilstein, Valeo, Elring, etc.), weil er die Fahrzeughersteller beliefert, kann man guten Gewissens zu dessen Identteilen greifen - und echtes Geld sparen.