Dienstag, 29. November 2011
Toyota feiert auf der Tokyo Motor Show die Premiere des Toyota GT 86 mit Boxermotor
Der Toyota GT 86, ein kompakter Sportwagen mit Boxermotor und Heckantrieb. Auf der Tokyo Motor Show wird erstmals Weltpremiere gefeiert. Mit seinem aggressiven Design soll der Toyota GT 86 seine Kontrahenten einschüchtern und neue Maßstäbe in seiner Klasse setzen. Beim Toyota GT 86 handelt es sich um einen 2+2 Sitzer, der dank seines niedrigen Schwerpunktes ein Höchstmaß an Agilität bieten soll. Seine Plattform teilt sich der Sportwagen mit dem Subaru BRZ Concept STI, welcher zwar bisher nur als Studie gezeigt wurde, genau wie der Toyota GT 86, aber im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Optisch gibt sich der Japaner klassisch Coupéhaft, mit geschwungenen Radkästen, mit aggressieven Scheinwerfern, 17-Zöllern, Heckspoiler und Doppelendrohren aber auch extrem sportlich. Am Heck des Toyota GT 86 findet sich die Zahl 86 als solche und zwei gegenüberliegende Boxer-Kolben wieder, eine Hommage an das Triebwerk, dessen Bohrung und Hub jeweils 86 Millimeter betragen. Angetrieben wird der Toyota GT 86 von einem 2l Vierzylinder-Boxer aus dem Hause Subaru. 200 PS leistet das Aggregat und stellt 205 Newtonmeter Drehmoment zur freien Verfügung. Die Kraftübertragung erfolgt an die Hinterräder und wird entweder über ein manuelles Sechsganggetriebe oder über eine Sechsstufenautomatik mit Schaltwippen gesteuert. Um auf der Achse immer genügend Grip und Traktion zu haben, kommt im neuen Toyota GT 86 ein Sperrdifferential zum Einsatz. Für eine souveräne und sportliche Straßenlage sorgt der niedrige Schwerpunkt und die ausgewogene Achslastverteilung. Erreicht wird diese durch den weit hinten verbauten Antriebsstrang. Auch was die inneren Werte angeht, befindet sich der Toyota GT 86 auf der Überholspur. Diverse Applikationen in Karbonoptik, ein schwarzer Dachhimmel, rote Ziernähte und die Pedalerie aus Aluminium verleihen dem Innenraum des Toyota GT 86 einen sportlichen Touch. Zudem verbauen die Japaner in ihrem Sportwagen ein im Durchmesser nur 365 Millimeter großes Lenkrad. Der Marktstart für den Toyota GT 86 ist für nächstes Jahr geplant, voraussichtlich für den Herbst 2012. Die Preise für den Sportwagen sind noch nicht bekannt. Gleiches gilt auch für das Toyota GT 86 Schwester-Modell von Subaru, welches aber schon im Sommer zu uns kommt.
Schlagworte:Toyota GT 86
Veröffentlicht in Auto Ersatzteile, Toyota Ersatzteile | Keine Kommentare »
Montag, 29. August 2011
Der Hybridantrieb ist bei Toyota ja ohnehin nicht mehr weg zu denken und wird nach und nach für alle Modelle erhältlich sein. Nun gab der Japanische Hersteller bekannt, das es demnächst auch einen Familienvan mit Hybridantrieb geben wird. Das Modell heißt Toyota Prius+ und ist eigentlich schon ein alter Bekannter, da er seine Premiere bereits auf dem Genfer Autosalon gefeiert hat. Der Toyota Prius+, bietet auf seinen 4,62 Metern Länge, genug Platz für sieben Personen und übertrifft so seine Konkurenten, wie z.B. den VW Thouran deutlich. Durch eine neue Anordnung der Akkus, ensteht nämlich eine dritte Sitzreihe im Fond. Das beste am Toyota Prius+, ist natürlich der bekannte und bewährte Hybridantrieb, welcher im Toyota Prius+ mit neu entwickelten Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz kommt. Zusammen mit dem 99 PS starken 1,8l Vierzylinder, leistet das System 136 PS und pustet unter 100 Gramm CO2 in die Umwelt. Für den Europäischen Markt, ist der Toyota Prius+ für das kommende Jahr geplant und wir im September auf der Internationalen Autoausstellung in Frankfurt am Main vorgestellt. Die Preise für den Toyota Prius+, sind noch nicht bekannt.
Schlagworte:Toyota Prius+
Veröffentlicht in Auto Ersatzteile, Toyota Ersatzteile | Keine Kommentare »
Montag, 14. Februar 2011
Bereits im Jahr 1983, zeigt Toyota, zum 25-jährigen Jubiläum der Tokio Motor Show, den Toyota MR2, der damals aber noch auf den Namen SV-3 hörte. Die Studie des kleinen Zweisitzers mit herausnehmbaren Dach, wurde in sehr kurzer Zeit entwickelt und ging zwei Jahre später, 1985 in Serie und mischte den Markt auf. Angetrieben wurde der Toyota MR2 von einem Vierzylindermotor, der aus gut 1,6l Hubraum kräftige 124 PS mobilisierte. Wesentlich runder, zeigt sich 1990 die zweite Generation des Toyota MR2, von Ecken und Kanten wie beim Vorgänger, wollte man beim Japanischen Hersteller Toyota Abstand nehmen und so bestimmte der Windkanal das Design des Toyota MR2. Am Konzept des Mittelmotors, hat sich auch bei der zweiten Generation nichts geändert, nur der Hubraum des Vierzylinder wurde auf 2l erweitert und leistet 156 PS. Toyota setzte 1994 noch einen drauf und hob die Leistung des Toyota MR2 noch einmal auf 175 PS an und ließ den Sportwagen gute 230 km/h rennen. Doch das Ende der Fahnenstange war noch nicht erreicht, weitere und neue Entwicklungsmöglichkeiten, bescherten dem Toyota MR2 eine noch stärkere Version, die mit 225 PS und Turbopunch, für reichlich Druck hinter den Sitzen sorgte. Hierzulande war die starke Topmotorisierung allerdings nicht zu haben. Gut ein ganzes Jahrzehnt, konnte sich der Toyota MR2 der zweiten Generation gegen seine Konkurenten behaupten, trotzalledem, wurde der MR2 kein Verkaufsschlager. Hin und wieder gab es eine Modellpflege und den USA, war der Toyota MR2 sogar als Coupe mit festem Dach lieferbar. 1997 kam der große Heckspoiler, der 2l Vierzylinder, leistet 125 kw und 170 PS. Die dritte Generation des ab 2000 angebotenen Toyota MR2, basierte auf einer völlig neuen Plattform und aus dem Targa wurde ein Roadster. 2002 brachte Toyota eine limitierte Edition des Toyota MR2 raus, den MR2 Competition. Den 140 PS starken Roadster, gab es nur in Vulcanorot und diversen weißen Designapplikationen auf der Haube und den Seitentüren.
Schlagworte:Toyota MR2
Veröffentlicht in Auto Ersatzteile, Toyota Ersatzteile | Keine Kommentare »
Dienstag, 25. August 2009
…so lautet seit Jahren ein Wahlspruch des Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA), der Interessenvertretung des “Independent Aftermarket” in Deutschland.
Seit gestern hat dieses Thema durch eine Untersuchung des ADAC neuen Wind in die Segel bekommen. Die “Gelben Engel” haben nämlich herausgefunden, dass zwischen Originalteilen (= denen, die man im Autohaus kaufen kann bzw. verbaut bekommt) und Identteilen (= denjenigen, die man in einer freien Werkstatt bzw. Teilehandel bekommt) keine Qualitätsunterschiede zu erkennen sind, wohl aber deutliche Unterschiede in Punkto Preis.

Auch sie kann bei Ersatzteilen für ihren VW Tiguan Geld sparen...
Diese Erkenntnis ist in Schrauberkreisen alles andere als neu, wird dem “normalen” Autofahrer jedoch nun von Deutschlands Instanz Nummer in Auto-Themen über die Medien aufs Brot geschmiert (Bravo nach München – und das nur wenige Wochen vor der IAA!). So berichten u.a. die Süddeutsche Zeitung und der Focus in ihren Online-Ausgaben bereits darüber. Der Focus spricht sogar von “Abzocke mit Autoteilen”.
Anzunehmen ist, das weitere Berichte folgen werden. Und dann wird es ungemütlich für die ohnehin schon arg gebeutelte Vertragswerkstatt. In Ermangelung eines rund laufenden Neuwagen- (Rabattschlacht und Abwrackwahn) und Gebrauchtwagen- (zu hohe Restwerte, Preisverfall und Überangebot) Geschäfts wurden die Profite in der Vergangenheit über den Reparatur- und Wartungsbereich generiert.
Der Autofahrer hat ja keine Ahnung, was die Teile kosten (sollten) und zahlt dazu widerwillig zum Teil horrende Stundesätze. Da macht es dann wenig Freude, den Golf IV oder den Opel Astra F in die Vertragswerkstatt zu bringen. Da aber Golf III und Co. (= Autos älter als 8 Jahren) meist schon kaum mehr vorstellig wurden (und entweder von der freien Werkstatt, ATU oder PitStop bedient wurden), musste die verbliebene Reparatur-Zitrone eben etwas fester gepresst werden. Das Resultat: Preisunterschiede bei Ersatzteilen im Vergleich OE- und Identteil von durchschnittlich 30%!
Wenn etwa eine Wasserpumpe, eine Zylinderkopfdichtung oder ein Radlager für einen Seat Toledo 1.9 TDI als Originalteil (produziert z.B. von Bosch oder SKF) mehr als 36% teurer ist als das Identteil ohne den Seat-Stempel (aber in der Verpackung von Bosch bzw. SKF) dann wird die Argumentation gegenüber dem nun informierten Autofahrer schwer bis unmöglich. Die Autohäuser bekommen durch den Bericht des ADAC zukünftig sicherlich noch ein weiteres Problem in einem bisher noch sehr gut laufenden Bereich. Aber warum sollte es dem KFZ-Reparaturbereich bei Ersatzteilen anders ergehen als anderen Branchen? Man erinnere sich nur an das Thema “Mövenpick Eis in der Aldi-Verpackung” oder die Siemens VDO Navis, die unter anderem Label bei Discountern reissenden Absatz (durch günstigeren Preis) fanden.
Am Ende ist die Diskussion bzw. deren Auswirkungen sehr spannend. Mir persönlich ist das Thema allerdings schon länger gleichgültig. Ersatzteile und Verschleißteile für zu reparierende Autos – ob Radlager, Anlasser, Stoßdämpfer oder Bremsbeläge – kaufe ich seit jeher im freien Markt (bzw. seit den letzten Jahren vor allem Online). Wenn man weiß, welcher Hersteller für OE-Qualität steht (z.B. Conti, Bilstein, Valeo, Elring, etc.), weil er die Fahrzeughersteller beliefert, kann man guten Gewissens zu dessen Identteilen greifen - und echtes Geld sparen.
Schlagworte:ADAC, Anlasser, Auto Ersatzteile, Autofahrer, Autohaus, Autohersteller, Bilstein, Bosch, Bremsbeläge, Conti, daparto.de, Elring, Ersatzteile, Focus Online, GVA, Identteile, online, Originalteile, Radlager, Renault, Seat, SKF, Stoßdämpfer, Süddeutsche Zeitung, Valeo, Wasserpumpe, Werkstatt
Veröffentlicht in AUDI Ersatzteile, BMW Ersatzteile, Fiat Ersatzteile, Ford Ersatzteile, Honda Ersatzteile, MINI Ersatzteile, Mazda Ersatzteile, Mercedes Ersatzteile, Nissan Ersatzteile, Oldtimer Ersatzteile, Opel Ersatzteile, Porsche Ersatzteile, Renault Ersatzteile, SEAT Ersatzteile, Toyota Ersatzteile, VW Ersatzteile | Keine Kommentare »