Archiv für die Kategorie „Volvo Ersatzteile“

Kurz notiert: Sondermodell für das Volvo C70 Cabrio

Donnerstag, 1. Dezember 2011

2080 Euro Preisvorteil haben Volvokunden, wenn sie sich für das Sondermodell Volvo C70 Inscription entscheiden. Serienmäßig sind im Sondermodell Ledersitze, 18-Zoll-Felgen und ein lackierter Kühlergrill. Ebenso mit Leder bezogen ist auch das Armaturenbrett des Volvo C70 Inscription. Zusammen mit dem 150 PS starken Diesel kostet das Cabrio 42.700 Euro.

Flotter Schwede, Volvo V60

Samstag, 5. Februar 2011

Um einen Volvo zu entwerfen, reichte bisher immer ein Lineal, kantig, geräumig, robust und vor allem sicher sind sie, die Träume vieler Familienväter. Der Volvo V60 dagegen, zeigt sich von einer ganz anderen Seite, sportlich scharf und mit einer großen Portion Premium verfeinert, präsentiert sich der Sportkombi bei seiner Einführung 2010. Mit dem Volvo V60 ist dem schwedischen Autohersteller, der sich mittlerweile in Chinesischen Händen befindet ein Auto mit Wohlfühlatmosphäre und einem tollen Preis- Leistungsverhältnis gelungen. Verstecken, braucht sich der Volvo V60 auf keinen Fall, bereits mit Basisausstattung hat er eine Menge zu bieten, so ist unter anderem das tolle “City Seafty System” mit an Bord. Es trägt dazu bei, Unfälle im Stadtverkehr zu vermeiden und die Folgen eines Remplers so gering wie möglich zu halten. Auch für Fußgänger hat der Volvo V60 ein Herz und verhindert mit seinem Vollbremssystem bis 30 km/h einen Zusammenstoß mit den Zweibeinern. Ebenfalls erhältlich und schon Tradition bei Volvo ist das “R-Design” Paket, welches dem Volvo V60, noch zusätzlich zum dynamischen Auftritt, mit sportlichen Ausstattungsdetails und Sportfahrwerk das gewisse Etwas verpasst. Das Motorenspektrum des Volvo V60, reicht von der sparsamen Dieselvariante DRIVe mit 115 PS, bis hin zum Power Riegel, mit Sechs Zylindern in Reihe, Zwangsbeatmung und 304 PS.

Böser Junge: Als ob das nicht schon genug wäre setzt Haustuner Heico Sportiv noch einen drauf. Schon auf dem ersten Blick sieht man dem Volvo V60 von Heico, den zweiteiligen Fronspoiler an, der mit der Front des Schweden regelrecht verschmolzen scheint und den Gesamtauftritt verschäft. Am Heck findet sich eine Diffusorähnliche Schürze, welche den vier Abgasendrohren eine neues zu Hause gibt. Richtig interessant, wird es natürlich erst unter der Haube der Heico Volvos, für die Selbstzünder D3, D5 und D5 AWD kommt die PS-Spritze via Stecker auf die Platine und bei den Benzinern mit einem extra Steuergerät. Der Volvo V60 T6 von Heico Sportiv, bringt es nach diesem Eingriff auf 330 PS und stramme 460 Nm. In nur 5,8s rennt der schnelle Kombi auf 100 km/h und macht erst bei 250 Sachen dicht. Alter Schwede!

Volvo P1800 ES: Der “Schneewittchensarg”

Montag, 5. Juli 2010

Volvo P1800 ES

Der Volvo P1800 ES ist ein Kombi-Coupé des schwedischen Automobilherstellers Volvo und wurde von 1971 bis 1973 produziert. Aufgrund des Designs und der großen Heckklappe aus Glas, entwickelte sich in Deutschland der Spitzname „Schneewittchensarg“. Erstaunlicherweise sorgte der Begriff „Sarg“ bei den Käufern nie für ein schlechtes Image.

Seit den 60er Jahren wurde das Sportcoupé P1800 nur geringfügig verändert, daher entschied man sich den hauseigenen Designer Jan Wilsgaard mit dem Entwurf einer neuen Heckpartie zu beauftragen. Eine wichtige Eigenschaft sollte die mühelose Unterbringung einer Golfausrüstung sein, um damit die amerikanische Zielgruppe besser anzusprechen zu können. Die inoffizielle Begründung für die Entwicklung eines Sportkombis war die zu Beginn der 70er eingeführte Steuererhöhung für Sportwagen in den Vereinigten Staaten. Mit dem P1800 ES konnten die Amerikaner einen Sportkombi zu wesentlich günstigeren Konditionen fahren als mit anderen Fahrzeugen aus dieser Kategorie.

Im Jahr 1971 wurde dann der P1800 ES der Öffentlichkeit präsentiert. Sowohl für den europäischen als auch für den amerikanischen Markt wurde ein 4-Zylinder-Reihenmotor verwendet. Es gab lediglich Unterschiede bei der Leistung und der Endgeschwindigkeit. Während der europäische Motor über 126PS verfügte und knapp 190 km/h schaffte, hatte die amerikanische Variante nur 115PS und maximal 180 km/h. Durch das Design, der damals originellen Dachkonstruktion mit der kombiähnlichen Dachkuppel, ähnelte er keinem bis dato produziertem Sportwagen. Was den 1800 ES von den anderen unterschied, war vor allem das viele Glas: Große Seitenscheiben unter dem lang gezogenen Dach sorgten für mehr Übersichtlichkeit im Straßenverkehr.

Vom Volvo P1800 ES wurden wegen des damals hohen Preises bis 1973 nur 8.077 Stück gebaut.

Volvo 262C: Autositze wie Clubsessel

Mittwoch, 30. Juni 2010

Volvo 262C

Das Modell 262 C ist ein von 1976 bis 1981 gebautes Coupé des schwedischen Automobilherstellers Volvo. Das Fahrzeug hatte keinen unmittelbaren Vorgänger, wird jedoch von vielen als Nachfolger des als “Schneewittchensarg” bezeichneten P1800 ES angesehen. Die Entwürfe beider Modelle stammten aus der Feder des Volvo-Designers Jan Wilsgaard. Der 262 C war speziell für die wohlhabenden Bewohner der Großstädte an der nordamerikanischen Ost- und Westküste konzipiert.

Für den ersten Prototyp als Basis diente der Volvo 164. Bei einem Fahrzeug dieser Reihe wurde vom Karosseriebetrieb Coggiola in Beinasco/Turin die zwei hinteren Türen entfernt und die Dachlinie herabgesenkt. Die Erkenntnisse aus diesem Umbau wurden im Bau des 262 C durch Bertone umgesetzt. Insgesamt wurden in der fünfjährigen Bauzeit bei Bertone 6.622 Stück des Volvo 262 C produziert. Der Volvo 262 C war in der automobilen Oberklasse angesiedelt. Er verfügte serienmäßig neben einer Klimaanlage, einem Tempomat und einer Sitzheizung, auch über Ledersitze, Wurzelholzdekor, elektrische Fensterheber sowie einer Servolenkung. Man konnte als Getriebe wahlweise zwischen einem manuellen Viergang-Getriebe mit Overdrive oder eine Dreigang-Automatik von BorgWarner wählen.

Als Antriebsaggregat diente ein Sechszylinder-Einspritzmotor. Dieser Motor war in Kooperation mit Peugeot und Renault entwickelt worden und wurde schon seit 1974 in den Limousinen und Kombis der Baureihe 260 eingebaut. Beim Verkaufsstart des 262 C im Jahr 1976 leistete der Motor noch 140PS aus 2,7 Litern Hubraum. Im Folgejahr wurde die Leistung auf 148PS erhöht. Von 1980 bis zum Produktionsende leistete der Motor über 156 PS aus 2,8 Litern Hubraum. Die Höchstgeschwindigkeit lag ungefähr bei 180 km/h. Während der ersten beiden Produktionsjahre war das Auto ausschließlich in Silbermetallic mit schwarzem Vinyldach bestellbar, später auch in Goldmetallic. Die letzten Modelle der Produktion waren auch in Schwarz, Braun und Hellblaumetallic lieferbar, wahlweise mit oder ohne Vinyldach.

Das Modell gilt mit der geringen Produktionszahl als eine Seltenheit auf den Straßen. Der Großteil der noch existierenden Fahrzeuge ist in den USA zu finden, da dorthin 75% aller Fahrzeuge exportiert wurden. Die Fahrzeuge leiden heutzutage, unter der bei Bertone seinerzeit nachlässig betriebenen Rostvorsorge, so dass gepflegte Fahrzeuge mit geringem Rostbefall sehr teuer sind.