Archiv für die Kategorie „Gebrauchtteile“

Günter Ludolf ist tot

Dienstag, 1. Februar 2011

Der berühmteste Schrottplatz Deutschlands in Dernbach trauert um Günter Ludolf. Der zweitälteste der Vier Brüder, wurde am Montag, von seinem Bruder Uwe, tot in seinem Haus aufgefunden. Er starb mit 56 Jahren an einem Herzinfarkt. Am 22. Februar, wäre Günter Ludolf 57 Jahre alt geworden. Seit 2006, sind die Vier Brüder aus Dernbach mit ihrer DOKU-Soap, “Die Ludolfs-Vier Brüder auf´m Schrottplatz” auf DMAX zu sehen. Günter Ludolf, war der ruhigste der Vier Brüder und übernahm hauptsächlich bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarette, den Telefondienst und nahm die Anrufe, der vielen Teilesuchenden entgegen, für die, der berühmte Schrottplatz oft die letzte Rettung war. Nun kündet ein Schild mit der Aufschrift “Wegen Trauerfall geschlossen” von dem traurigen Ereignis. Fans und Familie der Vier Brüder sind geschockt, auch Dernbachs Oberbürgermeister bestätigt den Vorfall und ist fassungslos. So wie wir Günter Ludolf kennen, fand sein Bruder Uwe ihn am Morgen friedlich auf seinem Stuhl sitzend. Manni und Uwe Ludolf geben bekannt, dass alles beim Alten bleibt, Günters Platz wird nicht angerührt und auf seinem letzten Weg, begleiten ihn, seine Glimmstengel. Günter Ludolf hinterlässt einen 17-Jährigen Sohn.

Ein Leben ist vergänglich, doch das was Günter Ludolf bei seinen Brüdern, der Familie und den Fans hinterlassen hat und die Erinnerung an ihn bleibt für immer.

…Adieu Günni

Reifenwechsel nicht vergessen !

Freitag, 22. Oktober 2010

Für eine sichere Fahrt mit dem Auto - Reifenwechsel nicht vergessen
Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte in regelmäßigen Abständen das Profil der Autoreifen überprüfen. Wenn die Reifen abgefahren sind, sollten sie schleunigst gewechselt werden. Denn abgefahrene Reifen sind nicht selten der Grund für Unfälle und längere Bremswege. Es empfiehlt sich daher, der eigenen Sicherheit zu liebe, die Reifen regelmäßig zu wechseln.

Und auch zu Beginn der kalten Jahreszeit sollten die Autoreifen gewechselt werden. Man sollte sein Auto wintertauglich machen. Dazu gehören auch die Reifen. Mit Sommerreifen auf sehr kalten Straßen, das kann gefährlich werden. Winterreifen sorgen mit einer anderen Beschaffenheit, die extra für die kalten Temperaturen gemacht wurde, auch in der kalten Jahreszeit für optimale Sicherheit. Dabei sollte man mit dem Reifenwechsel nicht zu lange warten. Sobald der Frost sich zeigt, ist ein Wechsel der Autoreifen angesagt. Lieber ein paar Tage zu früh als zu spät.

Wer bei einem Reifenwechsel nicht unnötig tief in die Tasche greifen möchte, der kann bei daparto.de schnell und kostenlos einen Preisvergleich für Autoreifen durchführen lassen. Bei daparto.de findet man in ein paar Minuten das beste und günstigste Angebot für das passende Reifenmodell. Das ist natürlich praktisch und spart Zeit. Der lästige Preisvergleich bei verschiedenen Anbietern entfällt so, denn man kann ganz bequem von zu Hause die günstigsten Reifen finden.

Für die eigene Sicherheit und auch die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer sollten die Autoreifen eines Autos regelmäßig gewechselt werden. Zum Einen wenn die abgefahren sind und zum Anderen der Jahreszeit angepasst werden. Gute Fahrt!

Luxus und Sport: Porsche 928

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Die Premiere eines völlig neuen Porsche ist ein sehr seltenes Erlebnis, hieß es, als der neue Porsche 928 1977 vorgestellt wird. Ein für Porschefahrer ungewohntes Ziel, soll mit dem 928 erreicht werden. Porsche versucht mit dem 928 den Reiz und die Schnelligkeit eines Sportwagens, mit dem Luxus einer edlen Limousine zu kombinieren. Die Firmentradition wird auch durch ein weiteres Konzept durchbrochen. Der 928 hat einen wassergekühlten Frontmotor, statt der bisher immer verbauten luftgekühlten Heckmotoren der Modelle 911 und Turbo. Mit dem 928 hat sich Porsche also für das zukunftssichere Konzept des Frontmotors entschieden. Das neue Leichtmetall V8 Triebwerk, passt gut zum Auto, läuft ruhiger und kultivierter als die Sechszylinder Boxer. Der 928 erreicht eine enorme Endgeschwindigkeit, muss sich aber in Sachen Beschleunigung dem 911er geschlagen geben. Über das Design des Porsche ist man in der Automobilen Fachwelt geteilter Meinung, vorallem über das Heck und die Kulleraugenscheinwerfer wird gemeckert. Aller schlechten Kritik zum Trotz, setzt sich das sportliche Styling des Dicken durch und wird nahezu unverändert bis in die 90er Jahre beibehalten. Der 928 ist geräumig, leise und komfortabel. Im laufe der Jahre bringt Porsche weitere Versionen des 928 auf den Markt, den 928 S mit 300 PS, den 928 S2 mit 310 PS und den 270 km/h schnellen 928 S4, dessen V8 330 PS mobilisiert.

Anfang der 80er wird der 928 S präsentiert. Die 300 PS, die er bereit stellt sind ein Spitzenwert und somit gehört der 928 S zur Elite der Sportwagenklasse. Der bewährte V8 Motor wurde gründlich überarbeitet. Der Hubraum vergrößerte sich, andere Nockenwellen und Ventile sorgten dafür, dass eine entsprechend bessere Füllung der Zylinder erreicht wurde. Somit verbesserte sich das Ansprechverhalten und die Gaswechsel wurden auch beschleunigt. Eine neue Auspuffanlage mit zwei Doppelrohren wird der erhöhten Leistung gerecht und um den Porsche schnell wieder zum Stehen zu bringen, mussten auch Bremsbeläge mit vergrößerter Fläche verbaut werden und für eine bessere Belüftung der Scheibenbremsen sorgten die Porschetechniker auch. An die Vorderachse wurde ebenfalls Hand angelegt, leichte Rohrstabis sorgen für gute Straßenlage.

Exklusives Ambiente. Edles Leder und feinste Verarbeitung. Luxus pur! Klimaautomatik und eine Stereoanlage gehören zum Serienstandard. Der 928 S2 kommt 1984 mit einer modifizierten Maschine daher. Der 4,6l V8 verfügt jetzt über eine Bosch-Benzineinspritzung mit Schubabschaltung, die bei Gaswegnahme für die Benzinunterbrechung sorgt. Durch diese Umbaumaßnahme erhöht sich die Motorleistung des 928 S auf 310 PS. Das Triebwerk stemmt 400 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle, in 6,7 s sind 100 km/h erreicht und erst bei 260 km/h ist Schluss mit dem Vorwärtsdrang. Gut 18l Super benötigt der Porsche. Das Triebwerk arbeitet mit elektronischer Zündung, hat jeweils eine obenliegende Nockenwelle und die Kraft des Boliden wird über ein Fünfganggetriebe, dass mit dem Differential verblockt ist übertragen.

Die nächste Stufe: 928 S4, Hubraum auf 4,9l erhöht, der Motor leistet 320 PS, zwei obenliegende Nockenwellen je Zylinderreihe steuern nun den Ventiltrieb. 430 Nm sorgen dafür, dass der S4 in 5,9 s auf Tempo 100 spurtet und bei Bedarf 270 km/h rennt. Tempomat und Klangpaket sind Serie.

1992 setzt Porsche mit dem 928 gts noch mal einen drauf. 5l Hubraum, 350 PS und 500 Nm sind eine echte Kampfansage. Fahrwerk und Bremse mussten optimiert werden. Das verbreiterte Heck und die Leuchten mit durchgehendem Leuchtband sind die optischen Unterschiede zum S4. Der Heckspoiler ist in Wagenfarbe lackiert und die Porsche Cup Felgen gehören zur Serienausstattung. Der GTS wird noch bis 1995 in der Form angeboten, bis die Produktion beendet wird. Der 928 wurde über die gesamte Bauzeit fast unverändert angeboten, das Design ist bis heute modern und zeitlos. Ein echter Klassiker, der Sportliche und Elegante Gran Turismo.

Vorwärts immer, Rückwärts nimmer!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Kennen Sie den noch? Es ist nun 20 Jahre her, Deutschland wurde wieder vereint und kaum jemand errinnert sich heute noch an diesen putzigen Kerl hier, weil er fast völlig aus dem Straßenbild verschwunden ist. Räääng…Dägge…Däng, so knatterten die Weggefährten zu tausenden über die Straßen. Heute sind noch gut 35000 Trabbis auf Deutschlands Pisten unterwegs, befinden sich zumeist in Liebhaberhänden, genießen Kultstatus und sind beliebte Sammlerstücke, nicht nur bei Ostalgikern, sondern auch bei Trabbifans aus den alten Bundesländern. Damals galt er als besonders robust, zuverlässig und sparsam, später leider als veraltet, was dann dazu führte, dass die Produktion nach über 3 Millionen Trabbis 1991 eingestellt wurde. Aber blicken wir einmal zurück in die 1950er Jahre. In der DDR kommt die Autoindustrie so gut wie gar nicht in Gang, obwohl man die alten Auto Union Werke übernommen hatte. Es gibt keine Produktionsstätten, vor allem aber herrscht Materialknappheit und immer mehr Menschen verlassen das Land. So beschließt das Politbüro 1954, ein Auto muss her, nicht nur um die Menschen hier zu behalten, sondern auch um wirtschaftlich mit dem Westen gleich zu ziehen. Kompakt muss er sein, robust und billig. Blech ist kaum zu bekommen und zu teuer. So lautete der Auftrag, Aussenhaut aus Kunststoff, leichte Karosserie und wenig Verbrauch. Als Vorbild sollte der in Bremen gebaute Lloyd dienen. Der erste Prototyp des Trabbi wurde dann 1954 im Trabbi-Entwicklungszentrum in Karl-Marx-Stadt vergestellt. Leider war es kein Erfolg, er war zu klein, zu eng und zu teuer, da zu viel Blech verbaut war. Das hätte die Produktionskosten in die Höhe getrieben.

3 Jahre später war es dann 1957 soweit, der P50 ist da und wird auf der Leipziger Messe der Öffent-lichkeit präsentiert. Er sieht modern aus, hat viel Platz und eine für die Zeit moderne Technik, der luftgekühlte Motor leistet 18 PS, die selbsttragende Karosserie ist mit Phenoplast beplankt. Geschaltet wird über einer Krückstockschaltung. Um einen reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten und den Kapazitäten gerecht zu werden, fusioniernen die Werke AWZ und Sachsenring zu VEB Zwickau. Ein neuer Motor und ein synchronisiertes Getriebe werteten den P50 ab dann auch P500 genannt, 1959  auf. Ein Kombi ist nun ebenfalls machbar.

Der P600 wurde 1963 mit einem neuen Motor ausgestattet, er leistet 23 PS. Es ist aber nur ein kurzes Gastspiel, weil der P600 als nicht mehr so modern galt. Optisch wurde er nur noch mit Streifen und Schriftzug am Heck aufgewertet. Eine neue Karosserie, auf gleicher Bodengruppe, war somit beschlossene Sache.

Der P601 kommt 1964, er ist länger und leichter, die neue Optik überzeugt. Ausgestattet mit nunmehr 26 PS und einem Ladevoloumen von 1400l im P601 Universal, trumpfte der Trabbi auf. Der P601, sollte nur 4 Jahre gebaut werden, um anschließend neue Modelle auf den Markt zu bringen, was dann aber einfach an der politischen Lage und der wenigen Nachfrage scheiterte. Im laufe der Jahre oder Jahrzehnte, wurde der Trabbi immer weiter entwickelt. Er bekam eine Scheibenwaschanlage, Zweikreis-Bremse, die Batterie wurde auf 12V umgestellt, H4 Scheinwerfer und eine elektronische Zündanlage. Lieferbar war der Trabbi als Standard, Trabant S und de luxe. Von der Bestellung, bis zur Auslieferung des Trabbi, vergingen 26 Jahre, die Technik war veraltet, im Herbst 1989 versuchte man den Trabbi mit einem 1,1l Polo-Herz zu retten und für den Markt fit zu machen. Er sollte mit dem von VW zugekauften Motor fast 20.000 Mark kosten. Gebrauchte BMW oder Golf zu günstigen Preisen, waren nach dem Mauerfall mit ein Grund für die geringe Nachfrage des Trabbi, was 1991 dazu führte, dass die Produktion eingestellt wurde.

Noch ist er ein Konzept, doch wenn alles klappt, dann ist er vielleicht schon ab 2012 wieder als Stadtflitzer mit Elektroantrieb unterwegs.