Archiv für die Kategorie „Oldtimer Ersatzteile“

Der Mecedes SLS AMG, ein großes Erbe

Dienstag, 5. Juli 2011

1951 war für Daimler Benz ein tolles Jahr. Zwei Titel in der Weltmeisterschaft verhalfen zum Ruhm im Motorsport und ebenso, war das Jahr 51 die Geburtsstunde einer Ikone und bis heute Faszination zugleich, der Mercedes 300 SL, mit seinen charakteristischen Flügeltüren. Die Idee selbst, den Mercedes 300 SL auch als Straßenversion zu verkaufen, stammte einst von einem pfiffigen Autohändler in den USA. Nach langem hin und her, wurde der Mercedes 300 SL im Februar 1954, in den USA der Öffentlichkeit vorgestellt. Angetrieben wurde der Mercedes 300 SL, von einem 3l Sechzylinder mit 215 PS Leistung. Gebaut wurde der Sportwagen von 1954 bis 1957. Es gab auch einen Roadster, dessen Rahmen ein wenig anders aufgebaut war, wie der vom Flügeltürer. In seiner kurzen Bauzeit erlangte der Mercedes 300 SL Weltruhm und ist bis heute einer der ganz großen Meilensteine in der Geschichte von Mercedes Benz. Die beiden Buchstaben S und L, stehen für “sportlich” und “leicht” und verleihen selbst vielen Jahrzehnten später, Sportwagen von Mercedes Benz ihren Glanz. Eine Neuauflage des Klassikers, zeigte der Stuttgarter Autobauer, 2009 auf der IAA in Frankfurt. Der Mercedes SLS AMG, eine Interpretation des Mercedes 300 SL, tritt ab 2010 in die großen Fußstapfen seines Vorgängers. Das Design des Mercedes SLS AMG ist voll und ganz auf Retro ausgelegt und sehr gut gelungen. Er vereint das moderne mit vielen klassischen Details aus der damaligen Zeit, wie z.B. die Flügeltüren. Unter der Haube hat sich natürlich das meiste geändert, angetrieben wird der Mercedes SLS AMG von einem 6,2l großen V8 mit 571 PS. Lediglich 3,8s braucht der Flügeltürer für den Sprint auf 100 km/h und erst bei 317 km/h, ist Ende, elektronisch begrenzt wohlgemerkt. Der Mercedes SLS AMG ist seit 2010 auf dem Markt und mit einem Anschaffungspreis von über 177.000€, ein teures Fahrvergnügen.

Begeistert von Technik und Komfort, der NSU Ro 80

Sonntag, 5. Juni 2011

Er ist die Sensation auf der IAA in Frankfurt 1967. Ein Wagen der oberen Mittelklasse, der NSU Ro 80, der vor allem mit seiner modernen Karrosserie und dem Wankelmotor, aufsehen erregte. Claus Luthe, einst Designer von NSU, entwarf die aerodynamische Form des NSU Ro 80. Mit großen Flächen, glatter, unkonventioneller und zeitloser Linie, war die Limousine zukunftsweisend und auch noch in den 90er Jahren modern. Das besondere am NSU R0 80 war neben dem wegweisenden Design, der Wankelmotor, ein Zweischeiben-Aggregat, dessen Leistung, der eines normalen und 2l großen Hubkolbenmotors entsprach. Der 115 PS starke Wankelmotor im NSU Ro 80, lief besonders geräuscharm und ruhig. Zudem war er mit einer Automatik mit hydraulischem Drehmomentwandler ausgestattet. Modern auch das Fahrwerkskonzept des NSU Ro 80. Dreiecksquerlenker, Federbeine und einzelne Querlenker an der Hinterachse, ermöglichten ein ausgezeichnetes Handling und gute Fahreigenschaften. Alle vier Räder verfügten über moderne Scheibenbremsen und sorgten für Sicherheit. Trotz des modernen Antriebskonzepts, hatte der NSU Ro 80 auch Schwachstellen, die allerdings hauptsächlich den Wankelmotor betrafen. Er hatte einen hohen Benzin- und Ölverbrauch, auch sind viele dieser Motoren einem Motorschaden zum Opfer gefallen. Im Laufe der Jahre bekam NSU, das Problem aber in den Griff.

Mercedes Benz S-Klasse

Freitag, 12. November 2010

Mit der S-Klasse, kommt eine neue Limousine, mit gesteigertem Komfort und noch höherer Qualität auf den Markt. Die Baureihe, leitet bei Mercedes einen großen Programwechsel ein. Mit Styling und ihrer modernen Technologie, setzt die S-Klasse damals neue Maßstäbe, auch bei Ausstattung und Verarbeitung. Die Fahrleistungen und der Komfort, sind gleichfalls außergewöhnlich und für sein Geld, bekam man von Mercedes einen schnellen und starken Wagen. Hierfür sorgten ein Reihensechser, mit zwei Nockenwellen und 2,8l Hubraum und Benzineinspritzung, sowei die 3,5l und 4,5l großen Achtender in V-Form. Dank einer Schräglenkerpendelachse, hatte die S-Klasse gute Fahreigenschaften und auch bei der Sicherheit und dem Umweltschutz war sie wegweisend. September ’72 erschienen zuerst der 280 S und SE mit Sechs- und im 350 SE mit Achtzylinder-Motor. Ein Jahr später folgte der 450 SE auch mit V8 und alle Modelle sind mit einem verlängertem Radstand unter der Bezeichnung SEL erhältlich. Topmodell ist ab ’75 der 450 SEL 6,9l mit aufgebohrtem V8-Paket aus dem 450 SE.

Zum Knutschen

Freitag, 12. November 2010

Wohlstand und der Wunsch nach Mobilität zu günstigen Konditionen, verhelfen dem Kleinwagen in den 50er Jahren zum Boom. Einer der erfolgreichsten unter Ihnen, ist die Isetta von BMW. Der Hersteller erkannte den Trend zum günstigen Kleinwagen, denn mit den großen Sechs und Achtzylindermotoren konnte man zu dem Zeitpunkt keine großen Gewinne erzielen. So kam BMW mit dem italienischen Motorradhersteller Iso zusammen, welche ein kleines, kugelförmiges Gefährt vorgestellt hatten. Einsteigen konnte man über die Vordertür und auf knapp zweieinhalb Metern Länge, hatten zwei Personen, plus Gepäck Platz.Um den Einstieg in die Isetta zu erleichtern, wurde die Lenksäule so gebaut, dass sie beim Öffnen mitschwenkte. Die Armaturen, waren auch an der Tür befestigt. Der Aufbau der Isetta, wirkt mit seinen gewölbten Fensterflächen wie eine Flugzeugkanzel. Das Stoffdach, ließ bei Bedarf Sonne ins Herz und diente auch als Notausstieg. Die selbsttragende Karosserie des BMW, sitzt auf einem Vierkantstahlrohrrahmen, der Motor ist hinten montiert und die nur 50cm breite Spur kommt ohne Differential aus. Für den Deutschen Markt, baute BMW einen Motorradmotor mit 250-ccm und 12 PS, aus dem eigenen Regal ein. Für 2580 Mark, durfte man die Isetta sein Eigen nennen. Ab 56, gab es einen 300-ccm Motor, Schiebefenster und eine neue Heizung. Bis 1962 entstanden 160.000 Knutschkugeln.