Archiv für die Kategorie „Tuning & Styling“

Böser Fünfender, Audi RS3 von B&B

Donnerstag, 1. September 2011

Mit seinem Fünfzylinder, der für enorme Endorphinschübe verantwortlich ist und seinen 340 guten Gründen, einmal einen kleinen Umweg auf der Autobahn zu riskieren, steht der Audi RS3 ja schon im “Normalzustand” richtig gut im Futter. Doch nach oben hin, gibt es ja beim Tuning bekanntlicherweise keine Grenzen und so legt der Tuner B&B, noch einmal richtig einen oben drauf. Das nötige Kleingeld natürlich vorrausgesetzt, holt B&B durch geziehlte Tuningmaßnahmen, in vier Ausbaustufen, bis zu 510 PS aus dem 2,5l TSFi. Die vierte und mit rund 16.000 Euro teuerste Tuningkur, macht den Audi RS3 von Tuner B&B, 310 km/h schnell und ermöglicht den sprint von Null auf 100, in 3,5 Sekunden.

Sportlicher Honda Prelude

Mittwoch, 13. Juli 2011

Der Honda Prelude, ein selten gewordener Sportwagen aus Japan, erstmals in den Achtzigern vorgestellt, wurde 1991 in einer stark überarbeiteten Version angeboten. Neben neuen Motoren, wurde hauptsächlich die Karosserie überarbeitet. Der neue Honda Prelude, war gegenüber seinem Vorgänger, deutlich runder und wirkte durch seine fließenderen Formen, wesentlich sportlicher. Hierzulande war der Honda Prelude ab 1992 zu haben. Er kostete zwischen 40.000 und 54.000 DM und fand in seinem Marktsegment schnell Käufer. Das lag zuletzt nicht nur an der fast kompletten Austattung des Honda Prelude, sondern auch an seinem attraktiven Design. Als Motoren fungierten im viersitzigen Sportcoupé drei Vierzylinder-Motoren. Zwei 2,3l Maschinen, mit jeweils 133 und 160 PS, sowie der 2,2l VTEC, mit 200 PS. VTEC, eine variable Verstelleinheit für die Steuerzeiten der Ein- und Auslassventile, ähnlich wie beim Vanos von BMW und die Drehfreudigkeit der Maschine, bescherten dem Honda Prelude sportliche Fahrleistungen. Aber selbst der Einstiegsmotor mit 133 PS, musste sich nicht verstecken. Für den Sprint von null auf hundert, vergingen gute neun Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von etwas über 200 km/h, war drinn. Alle angebotenen Honda Prelude, verfügten neben den sportlichen Motoren, auch über die intelligente und elektronisch gesteuerte Vierradlenkung 4WS. Der Honda Prelude ist ein selten gewordener Sportler, einige Modelle gibt es aber noch und sind schon für kleines Geld zu haben.

Kurvenwetzer Fiat Grande Punto Abarth

Montag, 28. März 2011

Der italienische Autobauer, feierte mit dem Fiat Grande Punto das Comeback der Kultmarke Abarth. Breite Kotflügel, Tieferlegung und 17-Zöller, unterstreichen den sportlichen Auftritt. Der Italo-GTI wird von einem 1,4l Turbomotor befeuert und leistet stramme 155 PS. 8,2 Sekunden, vergehen für den Sprint auf 100 Kilometer in der Stunde, Topspeed 210. Dezent, der Auftritt des Fiat Grande Punto Abarth, lediglich die roten Rallyestreifen und Spiegelkappen, verraten den Turbolümmel. Nettes Gimmick, per Knopfdruck wird der Sport-Boost aktiviert und prommt sind 20 weitere Newtenmeter Drehmoment am Start. Doch es geht noch besser, mit dem Tuningpaket Esseesse, lässt sich der Fiat Grande Punto Abarth mit einem noch tieferen Fahrwerk und 18 Zoll Felgen zusätzlich pimpen. Richtig giftig wird der Stachel des Fiat Grande Punto Abarth aber erst durch die Tuningmaßnahmen am 1,4l Turbo. Die Leistung des weiterentwickelten Motors steigt auf 180 PS, somit liegen nun 272 Nm Drehmoment an und die Zeit für den Sprint auf 100, verkürzt sich auf 7,7 Sekunden und immerhin, erst bei 215 km/h ist Schluss. Auf Landstraßen tummelt sich der Fiat Grande Punto Abarth am liebsten, leichtgängig und wie auf Gleisen, räubert der Skorpion durch die Kurven, nur bei Nässe fehlt es ihm ein bisschen an Traktion. Weniger ist mehr, lautet die Devise beim Italo-GTI, wenig Hubraum, dafür viel Aufladung und das Konzept geht gut, heiser röhrt der Fiat Grande Punto Abarth sein Turbolied. Ein Kleinwagen mit einer ordentlichen Prise Pfeffer und unter’m Strich, gibt es den Fiat Grande Punto Abarth zum Schmusekurs, um die 22.600 €, gehen für den Flitzer über den Tisch.

Das zweite Gesicht, Aston Martin V8 Vantage

Donnerstag, 17. März 2011

In ihm schlagen zwei Herzen, er hat zwei Seelen und zwei ganz unterschiedliche Gesichter. Zum einen ist der Aston Martin V8 Vantage der Gentleman, besticht mit eleganter Form und kühler englischer Manier, trägt nicht zu dick auf und lädt zum entspannten Cruisen ein, doch beim Tritt auf das Gaspedal, zeigt der charmante Brite sein zweites Gesicht und spätestens bei 288 km/h, besteht akute Suchtgefahr. Angefeuert von einem 4,8l großen V8, mit 426 PS und 470 Nm Drehmoment, stürmt das schöne Coupe, laut brüllend in 4,8 s auf 100. Das Bilstein-Fahrwerk hällt den Aston Martin V8 Vantage dabei satt und agil auf den Rädern, dynamisch lassen sich Kurven meistern und durch die zwar straffe, aber odentliche Abstimmung, bleibt auch der Fahrkomfort des Aston Martin V8 Vantage nicht auf der Strecke. Geschaltet wird über ein Sportshiftgetriebe, je nach Vorliebe etwas sanfter oder eben hart und kompromisslos. So auch das Handling des Aston Martin V8 Vantage, gibt er sich Anfangs noch zurückhaltend, solange bis sein Potenzial voll augereitzt wird, dann lässt sich der 1,6t schwere Brite quer um die Ecken treiben, schönes Driften ist somit serienmäßig mit dabei und garantiert. Der Aston Martin V8 Vantage hat zwei Persönlichkeiten, verführt mit seiner Silhouette, mit Eleganz und Charme, doch wehe man ärgert ihn, dann zeigt er was in ihm steckt, ein rassiger Sportwagen mit Leistung satt.