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Der VW Porsche 914 zum Dritten – Heute wieder Thema bei Spiegel.de

Donnerstag, 20. August 2009

Dass der Porsche 914 zu meinen Lieblings-Autos gehört habe ich ja bereits in einem früheren Eintrag erwähnt. Der Bericht zum VoPo heute bei Spiegel Online hat mich daher auch besonders gefreut. Das ist schon der zweite 914 Text im August, nachdem die Hamburger schon vor ein paar Tagen über den 914-Spezialisten und Ersatzteile-Guru “AutoAtlanta” berichteten 

Porsche 911 Killer - Der 914-6

Porsche 911 Killer - Der 914-6

Der Redakteuer Jürgen Pander hat vor dem Hintergrund der Fusion (oder der “feindlichen” Übernahme?) von Porsche und Volkswagen einmal das Produkt einer Zusammenarbeit der beiden Unternehmen aus dem 70er Jahren gefahren – den VW Porsche 914-6. Der Bericht belegt, dass der 914er auch nach fast 40 Jahren noch eine große Faszination auslöst bei Fahrern und Betrachtern. Die Form ist nach wie vor gigantisch und war ihrer Zeit weit voraus, die Konstruktion ist genial (u.a. die Straßenlage des VoPo ist durch den Mittelmotor großartig) und idiotisch (mein Bericht zum Getriebewechsel bzw. das leidige Thema “Zugang zum Motor”) und das Image des 914 ein grundsätzlich Falsches.

Aus meiner Sicht wurde der 914 auch deshalb fallen gelassen, da er dem 911er in der Version 914-6 überlegen war (auf den Rennstrecken immer wieder bewiesen) und sich Porsche der internen Konkurrenz entledigen musste. Für alle Schrauber, die in der glücklichen Lage sind, einen 914-6 zu besitzen, hier noch ein Tipp: Auch für den 6-Zylinder des VoPo gibt es Teile im Web zu kaufen. Die Angebote bei www.daparto.de findet man hier. Ein Kupplungs-Kit z.B. von LuK gibt es schon ab 440 Euro.

Der Porsche 944 – ein aus meiner Sicht verkanntes Auto

Freitag, 24. Juli 2009

Nachdem ich bereits zwei VW Porsche 914 (1.8 Liter 1972 aus Texas und 2.0 Liter 1974 aus Recklinghausen) sowie einen 911 (993 Targa) besitzen durfte interessiere ich mich aktuell stark für die Baureihe 944. Mir hat das Auto schon immer gefallen, obwohl es sicherlich mehr Gegner denn Befürworter des bei vielen Porsche-Fans unbeliebten Frontmotor-Porsches mit Transaxle-Technik gibt. Viele Infos zur Modellgeschichte gibt es einmal mehr auf Wikipedia (was gibt es da eigentlich nicht?) sowie auf weiteren Websites vieler 944-Clubs. Eine stattliche Zahl von Gebrauchtwagen-Angeboten bietet mobile.de,  mein Favorit wenn es um Autos im Internet geht.

Porsche 944 S2

Porsche 944 S2

Meine konkretes Interesse dreht sich zum einen um den 944 S2 sowie zum anderen um das 944 Cabriolet ab BJ 1990. 6 Zylinder sollten es schon sein und die späten Modelle einer Baureihe sind nicht selten besser als ihre Vorgänger. Hier liegt dann der Teufel aber auch gleich im Detail – man kann einen S2 ab 4000 Euro kaufen; man kann dafür aber auch deutlich über 10.000 Euro ausgeben :-( Bei den Cabrios sieht es ähnlich aus. Ein Auto mit mehr als 300.000 km auf der Uhr ist für ca. 5000 Euro am Start; angeboten werden aber auch Exemplare im Bereich um 15.000 Euro. Im Zweifel sind Historie und Zustand des Autos sowie das individuelle Budget entscheidend. Am Preis lässt sich bestimmt in Zeiten wie diesen bei dem einen oder anderen Anbieter etwas drehen :-)

Bei einem fast 20 Jahre alten Auto stellt sich natürlich die Frage nach den laufenden Kosten – sowohl im Thema “Steuern und Versicherung” als auch im Thema Reparatur und Wartung. Steuern und die Beiträge zur Versicherung sind zum Glück überschaubar. Originalteile von Porsche sind leider auch für alte Modelle alles andere als günstig* und zum Teil auch gar nicht mal so einfach zu bekommen (habe ich bereits bei meinem 993 leidvoll erfahren müssen). Zum Glück gibt es als alternaive Quelle ja den freien Teilehandel, bei dem man Ersatzteile für fast alle Anwendungsfälle recht günstig bekommen kann. Auch für den 944 ist die Auswahl sehr gut. Ich habe mich einmal im Web umgeschaut und bin zum Teil auf sehr erstaunliche Preise für das eine oder andere Verschleißteil gestoßen.  Hier einige Beispiele für den 944 S2 und das 944 Cabriolet:Porsche 944 Cabriolet

 944 S2 - Radlagersatz ab 30 Euro – Wasserpumpe – ab 246 Euro – Lenkgetriebe – ab 186 Euro

944 CabrioletZahnriemen ab 62 Euro – Bremsbeläge ab 22 Euro – Lichtmaschine ab 290 Euro

Alles in allem scheinen die Preise für Ersatzteile  beim 944 durchaus moderat zu sein bzw. unterscheiden sich deutlich von den Apothekenpreisen der Porsche AG.

Mein Fazit: Da am 944 viele Arbeiten selbst durchgeführt werden können und auch die Preise für Teile nicht in den Himmel wachsen spricht nichts gegen eine Anschaffung (ausser evtl. das veto meiner Freundin, die dem 911 nachweint…). Ich tendiere daher sehr zum Kauf eines 944 Cabrio und werde mir in den nächsten Wochen sicherlich einige Autos ansehen. U.a. steht im NRW das eine oder andere Exemplar. Schau’ mer mal – dann seh’ mer scho…

 

*Vielleicht werden die Teilepreise in Zukunft auch bei Porsche etwas günstiger – spätestens wenn der neuen Superkonzern im Golf (7. Generation)  und Porsche 911 (998) gleiche Teile verwendet… :-)