Als 1993 die Vision A 93 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde, waren 80% der Teilnehmer einer Umfrage für einen kleinen Mercedes-Benz in der Art dieses Konzeptfahrzeuges. Dieses Ergebnis beeinflusste den Mercedes-Benz Vorstand so stark, dass im Dezember 1993 die Serienfertigung der A-Klasse beschlossen wurde. Bereits im August 1994 konnte der erste Prototyp (Kosten ca. 1,5 Mio. DM) unter Alltagsbedingungen getestet werden. Auf der IAA 1995 wurde das Innenraumkonzept der A-Klasse präsentiert. Die Gesamtlänge des Fahrzeugs ist gegenüber der Studie mittlerweile um 22,5 cm gewachsen. Das Platzangebot vergrößerte sich weiter, insbesondere der Kofferraum wuchs.
Die offizielle Premiere der A-Klasse erfolgte auf dem Genfer Automobilsalon 1997. Der offizielle Verkaufsstart folgte kurze Zeit später und ab Oktober stand der Wagen im Verkaufsraum bei den Händlern. Zwischen März und Oktober 1997 wurde das neue Mercedes-Modell auf der „A-Motion-Tour“ in 20 europäischen Städten der Öffentlichkeit vorgestellt.
Mercedes-Benz baute zuvor traditionell hauptsächlich Limousinen der Oberklasse, der oberen Mittelklasse, und mit dem W201 ab 1982 auch die der Mittelklasse. Die Vorstände von Daimler-Benz sahen den Grund für einen Einstieg in die Mittelklasse vor allem bei der geringen Wachstumsmöglichkeit in den angestammten Marktsegmenten. Weitere Gründe waren die veränderten Verkehrsverhältnisse in den Innenstädten (zunehmende Verkehrsdichte, Parkplatznot, lange Staus) und die damit zusammenhängenden veränderte Bedürfnisse der Kunden. Tatsache war andererseits, dass die Käufer von Mercedes-Benz-Pkw im Durchschnitt immer älter wurden. Dafür war ein sehr konservatives Markenimage verantwortlich. Mit der A-Klasse sollte das Ziel verfolgt werden, einen großen Teil junger Käufer an die Marke Mercedes-Benz heranzuführen und zu binden. Hinsichtlich der Gestaltung des Interieurs und der angebotenen Fahrzeuglackierungen wurde deshalb in den ersten Modelljahren versucht, Jugendlichkeit und Frische auszustrahlen. Aufrgund der hohen Sitzposition und der guten Rundumsicht wurde die A-Klasse aber auch sehr beliebt bei den Senioren. Bei der Modellpflege 2001 passte sich Mercedes-Benz den veränderten Käufersituationen an und die Kunststoffe im Interieur wurden durch andere Materialien mit höherwertiger Anmutung ersetzt. Ab diesem Zeitpunkt waren, je nach Ausstattungslinie, auch erstmals Mercedes-typische Edelholzapplikationen erhältlich. Entsprechende Modifikationen wurden auch bei der Bedienung, beim Fahrzeugexterieur, bei den verfügbaren Fahrzeuglackierungen, sowie an der Preisliste durchgeführt.
Große Bekanntheit erlangte die A-Klasse durch den sogenannten Elchtest. Dabei handelt es sich um ein nicht genormtes Fahrmanöver, welches bis zu diesem Zeitpunkt nur in Schweden durchgeführt wurde. Der Fahrer fährt einen schnellen Spurwechsel mit ca. 65 km/h. Ein schwedischer Auto-Journalist führt diesen Test, drei Tage nach der offiziellen Vorstellung, durch und kippte mit dem Fahrzeug um. Die Verantwortlichen bei der Daimler-Benz AG versuchten, den Vorfall herunterzuspielen, waren aber damit nicht erfolgreich. Sie versprachen, bisher hergestellte Fahrzeuge mit anderen Reifen auszustatten und zukünftig hergestellte Fahrzeuge mit dem ESP aufzurüsten. Die Daimler-Benz AG konnte aber dem öffentlichen Druck nicht standhalten und ordnete einen Verkaufsstopp an. Alle bisher produzierten Fahrzeuge wurden mit ESP und einem modifizierten Fahrwerk ausgerüstet.
Schaut man sich die Ersatzteilversorgung der A-Klasse an – unabhängog vom Baujahr -, so kann man feststellen, dass diese sehr gut ist. Speziell das Medium Internet erleichtert die Suche nach Ersatzteilen für solche Fahrzeuge erheblich, wie z.B. auf dem Autoteile-Marktplatz daparto. Das Portal bietet die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Selbst für einen A140 (Baujahre 1997-2004) sind bei daparto über 5500 Ersatzteile im Angebot, wie z.B. Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschine und Zylinderkopfdichtung und vieles mehr….



