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Mercedes A-Klasse: Der neue Baby-Benz?

Freitag, 23. April 2010
Mercedes-Benz A-Klasse

Mercedes-Benz A-Klasse

Als 1993 die Vision A 93 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde, waren 80% der Teilnehmer einer Umfrage für einen kleinen Mercedes-Benz in der Art dieses Konzeptfahrzeuges. Dieses Ergebnis beeinflusste den Mercedes-Benz Vorstand so stark, dass im Dezember 1993 die Serienfertigung der A-Klasse beschlossen wurde. Bereits im August 1994 konnte der erste Prototyp (Kosten ca. 1,5 Mio. DM) unter Alltagsbedingungen getestet werden. Auf der IAA 1995 wurde das Innenraumkonzept der A-Klasse präsentiert. Die Gesamtlänge des Fahrzeugs ist gegenüber der Studie mittlerweile um 22,5 cm gewachsen. Das Platzangebot vergrößerte sich weiter, insbesondere der Kofferraum wuchs.

Die offizielle Premiere der A-Klasse erfolgte auf dem Genfer Automobilsalon 1997. Der offizielle Verkaufsstart folgte kurze Zeit später und ab Oktober stand der Wagen im Verkaufsraum bei den Händlern. Zwischen März und Oktober 1997 wurde das neue Mercedes-Modell auf der „A-Motion-Tour“ in 20 europäischen Städten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mercedes-Benz baute zuvor traditionell hauptsächlich Limousinen der Oberklasse, der oberen Mittelklasse, und mit dem W201 ab 1982 auch die der Mittelklasse. Die Vorstände von Daimler-Benz sahen den Grund für einen Einstieg in die Mittelklasse vor allem bei der geringen Wachstumsmöglichkeit in den angestammten Marktsegmenten. Weitere Gründe waren die veränderten Verkehrsverhältnisse in den Innenstädten (zunehmende Verkehrsdichte, Parkplatznot, lange Staus) und die damit zusammenhängenden veränderte Bedürfnisse der Kunden. Tatsache war andererseits, dass die Käufer von Mercedes-Benz-Pkw im Durchschnitt immer älter wurden. Dafür war ein sehr konservatives Markenimage verantwortlich. Mit der A-Klasse sollte das Ziel verfolgt werden, einen großen Teil junger Käufer an die Marke Mercedes-Benz heranzuführen und zu binden. Hinsichtlich der Gestaltung des Interieurs und der angebotenen Fahrzeuglackierungen wurde deshalb in den ersten Modelljahren versucht, Jugendlichkeit und Frische auszustrahlen. Aufrgund der hohen Sitzposition und der guten Rundumsicht wurde die A-Klasse aber auch sehr beliebt bei den Senioren. Bei der Modellpflege 2001 passte sich Mercedes-Benz den veränderten Käufersituationen an und die Kunststoffe im Interieur wurden durch andere Materialien mit höherwertiger Anmutung ersetzt.  Ab diesem Zeitpunkt waren, je nach Ausstattungslinie, auch erstmals Mercedes-typische Edelholzapplikationen erhältlich. Entsprechende Modifikationen wurden auch bei der Bedienung, beim Fahrzeugexterieur, bei den verfügbaren Fahrzeuglackierungen, sowie an der Preisliste durchgeführt.

Große Bekanntheit erlangte die A-Klasse durch den sogenannten Elchtest. Dabei handelt es sich um ein nicht genormtes Fahrmanöver, welches bis zu diesem Zeitpunkt nur in Schweden durchgeführt wurde. Der Fahrer fährt einen schnellen Spurwechsel mit ca. 65 km/h. Ein schwedischer Auto-Journalist führt diesen Test, drei Tage nach der offiziellen Vorstellung, durch und kippte mit dem Fahrzeug um. Die Verantwortlichen bei der Daimler-Benz AG versuchten, den Vorfall herunterzuspielen, waren aber damit nicht erfolgreich. Sie versprachen, bisher hergestellte Fahrzeuge mit anderen Reifen auszustatten und zukünftig hergestellte Fahrzeuge mit dem ESP aufzurüsten. Die Daimler-Benz AG konnte aber dem öffentlichen Druck nicht standhalten und ordnete einen Verkaufsstopp an. Alle bisher produzierten Fahrzeuge wurden mit ESP und einem modifizierten Fahrwerk ausgerüstet.

Schaut man sich die Ersatzteilversorgung der A-Klasse an  – unabhängog vom Baujahr -, so kann man feststellen, dass diese sehr gut ist. Speziell das Medium Internet erleichtert die Suche nach Ersatzteilen für solche Fahrzeuge erheblich, wie z.B. auf dem Autoteile-Marktplatz daparto. Das Portal bietet die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Selbst für einen A140  (Baujahre 1997-2004) sind bei daparto über 5500 Ersatzteile im Angebot, wie z.B.  Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschine und Zylinderkopfdichtung und vieles mehr….

Zylinderkopf und -Dichtung beim Mercedes A 170 CDI (W168)

Dienstag, 1. September 2009

Am Wochenende war es einmal wieder Zeit, sich der Mercedes A-Klasse meiner Freundin zuzuwenden. Thema diesmal “Zylinderkopf und Zylinderkopf-Dichtung – kann teuer sein, muss aber nicht.” . Learning: Auch in der Mercedes-Werkstatt ist Fingerspitzengefühl gefragt. Aber der Reihe nach…

Mercddes-Benz Mechaniker sind nicht immer gute Verkäufer...

Mercedes-Benz Mechaniker sind nicht immer gute Verkäufer...

Der 170 CDI “Elegance” aus 2000 hat schon mehr als 220.000 km auf dem Buckel und bisher noch nie Zicken gemacht. In der letzten Woche entschloss sich der Daimler allerdings durch permanentes Aufleuchten der Kühlwasser-Anzeige auf sich aufmerksam zu machen. Die erste Reaktion – Wasser nachfüllen – brachte jedoch nur kurzzeitige Abhilfe. Da ich mich in der Woche in Berlin befand und mir die Situation nicht selbst anscheuen konnte wurde das Auto kurzerhand zu Mercedes nach Bad Camberg gefahren.  HU und AU waren schließlich auch demnächst dran; zusätzlich kündete die Inspektionsleuchte schon seit Längerem davon, daß die A-Klasse einmal vorgestellt werden sollte. Also eine durchaus logische Aktion.

Problem war allerdings nun, dass meine Freundin, die eher wenig Ahnung von KFZ und Ersatzteilen hat, einem jung-dynamischen Mercedes-Mechaniker gegenüberstand. Und der packte die große Keule aus. “Das Leuchten kann mehrere Ursachen haben – bei einer hohen Laufleistung könnten das auch Risse im Zylinderkopf sein – die Dichtung muss sowieso mal gewechselt werden - alles in Allem werden da sicher 2000 Euro an Ersatzteilen und Arbeitsaufwand auf Sie zukommen. Aber das muss gemacht werden und wir könnten auch gleich damit anfangen..” Madame war entsprechend wenig erfreut vom Gesagten und nahm ihr Auto – zur Enttäuschung des “Mechatronikers” – erst einmal wieder mit nach Hause. Natürlich nicht, ohne vorher noch einmal (kostenlos) Wasser nachzufüllen…

Gemeinsam mit Onkel Paul haben wir uns das Ganze einmal angesehen und kamen schnell zu dem Schluss, dass eine neue Dichtung zuächst einmal die nötige Abhilfe bringen sollte. Und wir sahen es als Herausforderung an, diese selbst zu wechseln. Das Geld kann man nämlich alternativ zu einer Reparatur bei Mercedes auch sparen oder für andere (schönere) Dinge ausgeben… Die Kopfichtung war auf dem Autoteile-Marktplatz daparto.de schnell gefunden und gekauft. Die Wahl fiel auf eine Elring-Dichtung für ganze 42 Euro, angeboten von “AC Parts” aus dem benachbarten Limburg.

Am Ende der Reparatur (mit einem kalten Bier und Bundeslige aus dem Radio auch bei fast 30 Grad kein Problem) stand eine deutliche Ersatzteile-Ersparnis, eine wieder erloschene Kühlwasser-Leuchte und am Ende auch (m)eine erleichterte Freundin. 

PS: HU und AU sowie die Inspektion führen wir in dieser Woche bei einer befreundeten freien Werkstatt in Idstein durch.

Auf der Suche nach Bremsscheiben und -Belägen für eine Mercedes A Klasse 170 CDI (W168)

Freitag, 17. Juli 2009

Die hinteren Bremsen an der A Klasse meiner Freundin, einem A 170 CDI aus BJ 2002, müssen einmal mehr erneuert werden.  Das Auto wurde in den letzten 7 Jahren oft und gern bewegt; der Tacho zeigt mittlerweile magische 202.000 km an. Logisch, dass die Reparatur unter Aufsicht eines versierten KFZ-Mechanikers (“Onkel Paul”) über die Bühne gehen wird.

Mercedes A-Klasse W168

Mercedes A-Klasse W168

Die dazu benötigten Teile (Bremsscheiben und Bremsbeläge) sollen selbstverständlich per Internet geordert werden. Ausgangspunkt der Web-Suche ist natürlich Google – hier wird schnell einmal “Bremsbeläge Mercedes A168” eingegeben. Das Ergebnis zeigt auf der ersten Seite gleich einen Eintrag von “daparto.de“, den wir gleich einmal anklicken. Siehe da – 46 Artikelgruppen, allerdings zunächst für den A 140. Also Fahrzeug ändern (oben links) auf A 170 CDI und ab dafür.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – für den 170er Diesel gibt es sogar 55 Artikelgruppen! Ab 22 Euro geht es los (Hm, das ist definitiv zu billig um gut zu sein); die Skala geht bis 53 Euro für einen Satz Beläge (Conti – das ist Qualität!).  Sinnvoll ist nun bestimmt mal die Eingrenzung bzw. der Ausschluß von Herstellern aus der Liste, schließlich soll das Auto ja auch zukünftig sicher bremsen. Wir entscheiden uns für die Hersteller Conti, Pagid, Ferodo und Textar – übrig bleiben so 11 Angebote zwischen 28 und 53 Euro. LS Autoparts führt die Skala der Anbieter an. Ferodo? Gute Qualität! Der Preis? Super! Also – Kaufen!

Bremsbeläge Zimmermann für Mercedes A-Klasse W168

Bremsbeläge Zimmermann für Mercedes A-Klasse W168

Weil’s bei daparto.de so gut geklappt hat ist dort als nächstes die Suche nach passenden Bremsscheiben an der Reihe. Dazu muß zunächst einmal die Baugruppe von “Bremsbeläge” auf “Bremsscheiben” geändert werden.  Das geht zeimlich einfach über die Navigation rechts oben auf der Seite. Die Suche bietet anschließend sogar noch mehr Ergebnisse als bei den Belägen – insgesamt 84 Artikelgruppen werden angezeigt! Wow! Auch hier starten die Angebote bei 15 Euro das Stück, was aus meiner Sicht allerdings viel zu billig ist für eine gute Qualität. Zeit also für eine weitere Detailierung der Suche. Als Hersteller werden diesmal ATE, TRW und Zimmermann (ein Tipp von Onkel Paul) ausgewählt. Die Suche bringt nun 8 Artikelgruppen - die günstigste Zimmermann-Scheibe gibt es schon ab 19 Euro das Stück; eine ATE-Scheibe ist ab 26 Euro zu haben. Wir entscheiden uns spontan für ATE, denn Freunde haben sehr viel Gutes darüber berichtet und auch die Website vermittelt einen guten Eindruck. Außerdem ist der Preis sehr günstig.

Die A-Klasse wird demnach bald mit neuen Ferodo Bremsbelägen und ATE Bremsscheiben ausgestattet – den Zuschlag bei daparto bekam am Ende die Firma LS Autoparts aus Potsdam. Insgesamt kosten die Teile nun  inkl. Versand ca. 100 Euro. Wenn die Teile frühzeitig geliefert werden können wir schon am Wochenende anfangen zu schrauben :-) Onkel Paul – packen wir’s an!