
Der Porsche 911 fand seinen Ursprung, als für den 356er ein Nachfolger gesucht wurde. Der 356er war technisch nicht mehr zeitgemäß, besonders der Vierzylinder-Boxermotor ließ sich nicht mehr weiter entwickeln bzw. wurde ein kostspieliger Faktor für Porsche. Er war mit zwei Litern Hubraum am Maximum seiner Leistungs- und Hubraumentwicklung. Das neue Modell sollte dem betagten 356er in allen Bereichen überlegen sein, sich aber dennoch am typischen Porsche Design orientieren.
Der Leiter der Porsche Karosserie-Konstruktionsabteilung, Erwin Komenda, sowie Ferdinand Alexander Porsche, der Sohn des Firmengründers Ferry Porsche, arbeiteten beide unabhängig voneinander an einem Design-Modell des neuen Wagens, wobei sie sich an wenige Vorgaben zu halten hatten (u. a. Radstand nicht länger als 2,20 m sowie Motor und Antriebseinheit im Heck). Mit leichten Abstrichen beim Radstand (2,27 m) waren beide erfolgreich. Letztendlich bekam der Entwurf von Ferdinand Alexander den Zuschlag, da dieser dem Charakter eines Porsche-Automobils am besten entsprach und die Verwandtschaft zum 356er sofort erkennbar war.
Der 911er wurde von Porsche sodann 1963 auf der IAA in Frankfurt am Main als Nachfolger des 356er – zunächst mit der Bezeichnung Porsche 901 – präsentiert. Aufgrund namensrechtlicher Forderungen von Peugeot wurde die Null durch eine Eins ersetzt, so dass der Wagen im Jahr 1964 als Porsche 911 erhältlich war.
Bei dem 911er handelt es sich zwar um einen 2+2-Sitzer-Sportwagen, aufgrund der Enge im Fond ist es jedoch eigentlich ein reiner 2-Sitzer. Angetrieben wird er durch einen Sechszylinder-Boxermotor, der sich im Heck des Wagens befindet. Das Konzept des Heckmotors findet man auch in klassischen Fahrzeugen, wie z. B. dem VW-Käfer oder dem Porsche 356 wieder. Der Wagen hat in der Regel einen Heckantrieb (Bezeichnung “Carrera”), wobei seit 1989 auch Fahrzeuge mit Allradantrieb (Bezeichnung “Carrera 4″) im Programm sind. Das Spitzenmodell des Porsche 911 stellt seit 1995 das gewichtsoptimierte und leistunggesteigerte 911-Turbo-Modell, der “Porsche 911 GT2″ dar. Der Motor erfährt hier – wie beim Turbo – eine Aufladung mittels doppeltem Turbolader.
Der Porsche 911 wird seit Jahrzehnten in drei verschiedenen Karosserievariationen (Coupé, Targa und Cabriolet) angeboten. In den Jahren 1989 bis 1993 wurde der Wagen auch in einer Roadster-ähnlichen Variante, die bei Porsche seit dem 1955 als „Speedster“ bezeichnet wird, verkauft.
Die Ersatzteile Versorgung für den Porsche 911 ist, unabhängig vom Baujahr, nach wie sehr gut. Das Medium Internet erleichtert die Suche nach Ersatzteilen, wie z.B. auf dem Autoteile-Marktplatz daparto. Dieses Portal bietet die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Beispielsweise sind für den Porsche 911 (BJ 1973-1977) über 1.000 Ersatzteile vorhanden, wiez.B. Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschinen und Zylinderkopfdichtungen.


