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Audi 100 Coupé S: Eines der schönsten Audi-Coupés aller Zeiten!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Audi 100 Coupé S

Der Audi 100 C1 wurde von der Auto Union GmbH (ab 1969: Audi NSU Auto Union AG) hergestellt. Die zwei- oder viertürige Limousine mit längs eingebautem Vierzylinder-Reihenmotor und Frontantrieb  stand ab 1968 bei den Händlern zum Verkauf. Ab der zweiten Jahreshälfte 1970 war auch das Audi 100 Coupé S erhältlich. Nach ca. 880.000 gefertigten Fahrzeugen kam 1976 das Nachfolgemodell Audi 100 C2 auf den Markt. Der Audi 100 gilt als Vorgänger der Modellreihe Audi A6.

Der erste Audi 100 wurde 1968 zunächst als Viertürer, ab 1969 auch als Zweitürer angeboten. Die Produktion des vorgestellten Coupés begann Mitte 1970. Alle Fahrzeuge wurden nur mit Vierzylindermotoren von 1,6 l bis 1,9 l Hubraum gebaut. 1971 wurde die Produktion des Modells ins ehemalige NSU-Werk in Neckarsulm verlagert. Noch vor dem 1980 in der Serie eingeführten „quattro“-Allradantrieb testete Audi NSU in Audi-100-Prototypen eine Vierradlenkung. Dieses Projekt wurde jedoch gestoppt und erst Ende der 1980er-Jahre beim japanischen Automobilhersteller Mazda zur Serienreife weiter entwickelt. Im Gegensatz zum Allradantrieb konnte sich die Allradlenkung nur im Nutzfahrzeugsektor als nützlich erweisen. Beim Modelljahr 1974 wurden Schraubenfedern anstatt Drehstabfederung an der Hinterachse eingesetzt und die Front war kantiger gestaltet. Alle Modelle vefügten serienmäßig eine Wisch-Intervallschaltung und Sicherheitsgurte (bei GL und Coupé S Automatikgurte mit Kopfstützen). Im Motorraum wurde ein Zentralstecker für das 1971 eingeführte VAG-Diagnosesystem eingebaut, welches jedoch wieder 1977 bei allen VW/Audi-Modellen wieder entfiel.

Ab dem Jahr 1974 erhielten die Fahrzeuge z. B. geänderte Stoßstangen mit schwarzen Kunststoffkappen an den Seiten. Zur gleichen Zeit wurden die Scheibenbremsen vom Getriebe weg nach außen zu den Rädern versetzt. Wegen des vom Audi 80 übernommenen negativen Lenkrollradius mussten die Felgen aufgrund des nötigen Platzbedarfs der nun notwendigen Schwimmsattel-Scheibenbremsen eine geänderte Form erhalten.

Durch die Verwendung von minderwertigem Recycling-Blech waren die Produkte des Volkswagen-Konzerns Mitte der 1970er-Jahre sehr anfällig für Rost. Dies war auf einen relativ hohen Kupferanteil im Metall zurückzuführen.

Im Hinblick auf Ersatzteile ist die Versorgung des Audi 100 Coupés, unabhängig vom Baujahr, nach wie vor problemlos. Das Internet erleichtert die Suche nach Ersatzteilen für solche Fahrzeuge erheblich, wie z.B. auf dem Autoteile-Marktplatz daparto. Das Portal bietet die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Selbst für einen Audi 100 Coupé mit 111PS (Baujahre 1969 bis 1976) sind bei daparto genügend Ersatzteile im Angebot, wie z.B.  Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschine und Zylinderkopfdichtung und vieles mehr….

OPEL GT: Eine “Corvette” im Kleinformat

Freitag, 21. Mai 2010

Opel GT

Der Opel GT ist ein zweisitziges Coupé der Adam Opel Werke, das von 1968 bis 1973 103.463-mal produziert wurde.

Die Konzeptionierung des Opel GT begann im Jahr 1963/64 mit der Fertigung von Designstudien. In erster Linie sollte der Wagen als Image-Träger des General Motors-Konzerns dienen. Im Jahr 1965 wurde dann ein Prototyp unter der Bezeichnung “Opel GT Experimental” auf der IAA vorgestellt. Die mögliche Einführung eines “Gran Turismo”-Sportwagens bei der Marke Opel wurde damals mit ebenso viel Erstaunen wie Begeisterung aufgenommen. Ein Sportwagen passte gar nicht zum ansonsten überaus biederen Markenimage des Autoherstellers.

Ein charakteristisches Merkmal war die so genannte “Coke-Bottle-Shape”. Damit wurde auf das schmale Mittelteil des Wagens angespielt sowie die Klappscheinwerfer, welche über einen Hebel im Innenraum entlang der Längsachse aus der Haube gedreht wurden. Diese Mechanik bezeichnete man bald als “Schlafaugen-System” – in dieser Bauart ist es von Opel patentiert.

Zur Eröffnung des Test- und Entwicklungszentrums in Dudenhofen wurde vor den Augen der Auto-Presse ein Opel GT zur Probefahrt freigegeben. Danach wurde die Technik des Fahrzeugs festgelegt. Bei der Zusammensetzung der Bauteile griff man in die Kiste bewährter Großserientechnik. Die Bodengruppe, das Fahrwerk sowie der 1,1-Liter-Motor kamen vom Kadett B. Der vom Rekord C stammende 1,9-Liter-Motor passte nur mit einer Ausstülpung der Motorhaube in das Auto. Dadurch, dass im Motorraum des GT geringe Platzverhältnisse herrschten, musste bei diesem Motor der Zylinderkopfdeckel im vorderen Bereich abgeändert werden.

Die Kleinserienproduktion des Fahrzeugs von 30.000 Stück pro Jahr konnte nicht ohne weiteres in eines der vorhandenen Werke eingeschoben werden. Die Geschäftsleitung von Opel stand nämlich vor dem Problem, dass für das neue Fahrzeug keine Kapazitäten frei waren. Man entschloss sich daher dazu, dass die Karosserie von der Firma Chausson in Gennevilliers (Frankreich) gefertigt werden sollte, während Lackierung und Innenausstattung von Brissoneau & Lotz in Creil (Frankreich) erledigt wurde. Schließlich sollten die fertigen Karossen ins Opel-Werk Bochum geliefert werden, wo Motor, Getriebe und Achsen montiert wurden.

Zu Beginn wurde der Opel GT in den Varianten Opel GT 1100 und Opel GT 1900 gefertigt. Der 1100-cm³-Motor des GT 1100 verfügt über 60PS, während der GT 1900 90PS mobilisieren konnte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Der GT 1100 erreichte lediglich 155 km/h. Die Produktion des weniger erfolgreichen GT 1100 wurde schon 1970 eingestellt. Als Alternative folgte der Opel GT/J, der ohne Cordsitze, Ausstellfenster, Zusatzinstrumente und Chromteile auskam und deutlich günstiger war. Das Kürzel „J“ steht für „Junior“. Die richtige Bezeichnung für die 1900-cm³-Version war Opel GT A-L, wobei das A – entsprechend gewohnter Opel-Nomenklatur – für die erste Baureihe steht und das L für Luxus.

Mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion wurde in die USA exportiert, wo die GM-Tochter Buick unter Beibehaltung des Markennamens Opel den Vertrieb übernahm. Nachdem Opel zuvor mit dem Verkauf von europäischen Limousinen auf dem amerikanischen Markt erfolglos geblieben war, wurde der GT dort sehr bald als echter Sportwagen angesehen. Dort galt der Opel GT als kleine Corvette, die vom selben Team entworfen wurde. 1973 wurde die Produktion des Opel GT eingestellt. Dies hatte mehrere Hintergründe: Zum einen hatte Renault das Unternehmen „Brissoneau & Lotz“ gekauft und kündigte nunmehr die Lieferverträge wegen der Konkurrenz zum Renault Alpine A110, zum anderen wurden in den USA neue Sicherheitsvorschriften umgesetzt, die u. a. besondere Stoßfänger vorschrieben, die sich nur schwer mit dem vorhandenen Fahrzeugdesign in Einklang bringen ließen.

Ein immer wieder diskutiertes Cabrio- bzw. ein Targa-Modell des Opel GT ging nie in Serie. Ebenfalls kam es nicht zur Produktion eines direkten Nachfolgemodells.

Blickt man auf die Ersatzteilversorgung für den schicken Oldtimer, so hat man Online und Offline viele Möglichkeiten, die nötigen Teile zu finden. Beispielsweise der Autoteile-Marktplatz daparto bietet dies alles unter einem „Dach“. Bei diesem Portal hat man die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Selbst für einen GT 1900 (Baujahre 1968-1973) sind bei daparto einige Ersatzteile im Angebot, wie z.B.  Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschine und Zylinderkopfdichtung und vieles mehr…

Mercedes-Benz G-Klasse: Ein Geländewagen für die Ewigkeit

Mittwoch, 19. Mai 2010

Mercedes-Benz G-Klasse

Die G-Klasse (oder auch G-Modell; G steht für Geländewagen) gehört zur Modellpalette von Mercedes-Benz und wird seit 1979 in beinahe unveränderter Form produziert. Aus technischer Sicht erfuhr der Geländewagen vor allem immer wieder Modifikationen, die speziell die Motorvarianten, das Interieur und die Sicherheitsmerkmale betreffen.

Die G-Klasse wurde im wesentlichen in drei Aufbauvarianten für die zivile Nutzung gebaut: ein zweitüriges Cabriolet, ein geschlossener Dreitürer und eine fünftürige Langversion. Die ursprüngliche Variante des W460 wurde bis 1990 gefertigt, danach erfolgte eine Aufspaltung in zwei Modelle für verschiedene Kundenansprüche. Der W461 konnte mit zuschaltbarem Allradantrieb und etwas reduzierter Ausstattung für Behörden geordert werden und für die Kommunen und Streitkräfte der W463 mit gehobener Ausstattung und permanentem Allradantrieb. Die unter der Bezeichnung W462 gefertigten Fahrzeuge sind die W461, die als CKD-Sätze bei ELBO in Griechenland montiert werden. Seit dem Auslaufen der W461-Baureihe im Jahre 2001 wird der Kundenstamm mit dem G 270 CDI Worker bedient. Dieser verfügt über einen 2,7 Liter Reihenfünfzylinder mit 156PS und hat ein max. Drehmoment von 400 Nm. Seit 2007 wird er auch als G 280 CDI, jedoch nur für Behörden und Kommunen sowie das Militär, angeboten. Für Privatpersonen stand die neue Variante des W461 zuerst als „EditionPur“ in limitierter Auflage ab Mai 2009 zur Verfügung. Seit Januar 2010 ist ein nahezu baugleiches Modell als G 280 CDI, bzw. G 280 / 300 (mit Euro5) CDI erhältlich. Diese neue Variante des W461 basiert jedoch nicht mehr auf der W460 Antriebstechnik, sondern auf der des W463. Die Fahrzeugelektronik wurde größtenteils in den Innenraum verlegt, um den harten Einsatz beim Militär und bei Behörden standhalten zu können.

Im Jahr 1972 vereinbarten die Daimler-Benz AG und der österreichische Hersteller Steyr-Daimler-Puch (jetzt Magna Steyr) die gemeinsame Entwicklung eines Geländewagens. Der starke Druck den Plan zu verwirklichen, kam aus dem Iran, der im Besitz von bis zu 18 % der Daimler-Benz-Aktien war und dringend für Grenzpatrouillen sowie Jagdwagen ein Geländefahrzeug benötigte. Zu Beginn hoffte man auch auf die Bundeswehr als zusätzlichen Kunden. Aus Kostengründen fiel aber jedoch die Wahl auf den billigeren VW Iltis. Die Serienproduktion begann 1975 am Produktionsstandort Graz. An diesem Ort wird die G-Klasse bis heute mit einem erheblichen Anteil an manueller Arbeit hergestellt. Neben der Produktion ist seit 1992 auch die Weiterentwicklung der G-Klasse in Graz angesiedelt. Der unterschiedliche Markenname Puch G bzw. Mercedes-Benz G-Klasse basiert auf der vereinbarten Vertriebsverantwortung zwischen Mercedes und Puch. Der Geländewagen wurde in Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Slowenien, Kroatien, Jugoslawien, ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Bosnien/Herzegowina, Großbritannien (W461) und in Teilen Afrikas als Puch G verkauft, in allen anderen Ländern als die Mercedes G-Klasse.

Die Basis des Fahrzeugs bildet ein Leiterrahmen aus geschlossenen Längsprofilen und Quertraversen. Geländewagentypisch sind die starren Achsen, die langen Federwege und die große Bodenfreiheit sowie zuschaltbare Differentialsperren. Im Gelände zeigte die G-Klasse gute Leistungen, so dass sich bis heute nicht nur Offroad-Freunde, Jäger und Reiter für das Auto begeistern können. Auch verschiedene Streitkräfte, Feuerwehren, Katastrophenschutz und die UNO nutzen den Wolf, eine Variante des G-Modells. Als Einstiegsmotor stand 1979 der 2,4-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit 72PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 117 km/h zur Verfügung. Es stellte sich schließlich heraus, dass der 300 GD mit dem aus der Pkw-Produktion bekannten 3-Liter-Reihenfünfzylinder die beliebteste Motorenvariante war. Der 280 GE leistete aufgrund eines Filtersystems gedrosselte 156PS. Eine erweiterte Variante des 300 GD als 300 GD „Turbodiesel“ wurde nicht mehr realisiert, da die nachfolgende Motorengeneration bereits in den Startlöchern stand. Auf besonderen Kundenwunsch hin wurden aber dennoch einige Fahrzeuge ab Werk mit diesem Motor gefertigt. Automatische Getriebe aus den leichten Transporterreihen von Mercedes-Benz waren ab 1981 für den 230 GE, den 280 GE und den 300 GD optional erhältlich. In den folgenden Jahren wurde immer wieder die Ausstattung erweitert, u.a. bekam das Cabrio ein hochwertigeres Verdeck. Auch der Katalysator war ab 1984 für die G-Klasse erhältlich.

Die Produktion der neuen Baureihe W463 begann 1990. Im Jahr 1992 wurde der W460 vom W461 abgelöst. Ein Jahr darauf wurde der 500 GE mit V8-Motor als Sondermodell präsentiert. Gleichzeitig wurden bei allen Mercedes-Baureihen die Typenbezeichnung umgestellt (z.B. 290 GD zu G 290 D). 2001 wurde der Verkauf der Modellreihe 461 eingestellt. Diese wird aber weiterhin für Militär und Kommunen weiterproduziert. Im gleichen Jahr fand eine Abkehr vom „klassischen“ Allradantrieb mit starr zuschaltbarer Vorderachse hin zum Antrieb des 463er-Modells mit permanentem Allradantrieb statt. Seit 2009 ist der W461 auch wieder für Privatkunden bestellbar. Seit 1999 gibt es auch das erste G-Modell vom hauseigenen Tuner AMG auf den Markt. Der getunte V8-Saugmotor hat eine Leistung von 354PS. Auch neue Dieselmotoren mit CDI-Technik werden in der G-Klasse angeboten. Die Leistungen stiegen anfangs auf bis zu 250PS beim dieselbetriebenen G 400 CDI sowie 476PS beim benzinbetriebenen, ab 2004 aufgeladenen G 55 AMG. In nur geringer Stückzahl bot AMG den G 63 mit einem 6,3 Liter-Zwölfzylinder an. Ungefähr 13 Exemplare wurden gebaut, auf Wunsch auch in der siebensitzigen Langversion. Ab 2006 standen auch Xenonscheinwerfer in der Aufpreisliste. Aktuell sind drei Motoren (G 350 CDI, G 500, G 55 AMG) und drei Karosserieformen (Cabrio, kurze/lange Karosserie) noch im Angebot, wobei der AMG mit mittlerweile 507PS nur als lange Variante angeboten wird. Der Diesel leistet 224PS, der G 500 mit dem aktuellen 5,5 Liter-V8 388PS.

Die G-Klasse wurde im Lauf der letzten Jahre mehrfach modifiziert und erhielt immer wieder modernere und leistungsstärkere Benzin- und Dieselmotoren sowie ABS, ESP, Airbags und viele weitere technische Neuentwicklungen. AMG bietet optisch überarbeitete und leistungsgesteigerte Varianten an. Zudem bietet die Firma Brabus eine noch stärkere Variante der G-Klasse an, hierbei wurde der auf 6,2 Liter vergrößerten V12-Biturbo aus dem S 600 eingebaut. Der solide Kastenrahmen erlaubt eine große Zahl von individuellen Aufbauten und Modellvarianten.

Im Hinblick auf Ersatzteile ist die Versorgung der G-Klasse von Mercedes, unabhängig vom Baujahr, nach wie vor absolut problemlos. Das Internet erleichtert die Suche nach Ersatzteilen für solche Fahrzeuge erheblich, wie z.B. auf dem Autoteile-Marktplatz daparto. Das Portal bietet die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Selbst für einen 300 GE 170PS (Baujahre ab 1991) sind bei daparto über 3500 Ersatzteile im Angebot, wie z.B.  Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschine und Zylinderkopfdichtung und vieles mehr….

NSU Ro 80: Der letzte deutsche Wankelmotor!

Montag, 17. Mai 2010

NSU Ro 80

Bei dem Modell Ro 80 handelt es sich um eine Mittelklasse-Limousine der NSU Motorenwerke AG (ab 1969: Audi NSU Auto Union AG). Das 1967 vorgestellte Auto hatte ein äußerst aerodynamisches Design, welches seiner Zeit voraus war.

Das Auto verfügte ungewöhnlicherweise über einen 115PS starken Wankelmotor. Der Motor litt häufig unter Dichtleistendefekten. Dieses Problem behob der Hersteller kulanterweise mit Motorenaustausch. Der Ruf des neuen Modells und des Wankelmotors litten darunter erheblich.

Ein stilprägender Impuls für das Automobildesign der 1980er-Jahre war die konsequente Umsetzung der Keilform im Entwurf. Insbesondere bei Audi prägte das Erscheinungsbild des Ro 80 maßgeblich eine ganze Fahrzeuggeneration. Die charakteristischen hinteren Dreiecksfenster sind bei aktuellen Modellen von Audi immer noch ein typischer Bestandteil des Designs. Das Fahrzeug bot im Innenraum für Passagiere vorne und hinten viel Platz, die Beinfreiheit vorn und hinten war enorm. Die Größe des Kofferraums ließ sich durch Herausnahme der getrennten Rückenlehnen erweitern. Der 83 Liter fassende Kraftstofftank war außerhalb der Knautschzone vor der Hinterachse eingebaut.

Vom Ro 80 wurden bis 1977 insgesamt nur 37.398 Exemplare gebaut und blieb, auch technisch, ohne Nachfolger. Das 1977 zuletzt produzierte Fahrzeug wurde dem Deutschen Museum in München übergeben. Das Schnittmodell des Ro 80, mit dem der Wagen auf der IAA präsentiert wurde, wird im Museum Autovision als Teil der Dauerausstellung „Wankelmotor“ gezeigt.

Die Bedeutung des „Ro“ im Namen steht für Rotationskolben. Im Gegensatz zu „K“ wie beim VW K 70, steht die Abkürzung für Kolben bzw. Hubkolben.

Wirft man einen Blick auf die Ersatzteilversorgung für den seltenen Oldtimer, so hat man Online und Offline viele Möglichkeiten, die nötigen Teile zu finden. Beispielsweise der Autoteile-Marktplatz daparto bietet dies alles unter einem „Dach“. Bei diesem Portal hat man die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Selbst für einen Ro 80 (Baujahre 1967-1977) sind bei daparto einige Ersatzteile im Angebot, wie z.B.  Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschine und Zylinderkopfdichtung und vieles mehr…