Die Entwicklung vom Art Car-Phänomen war eine Erfindung vom französischen Rennfahrer und Auktionator Hervé Poulain. Das erste Art Car wurde 1975 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans präsentiert: Es war ein BMW 3,0CSL, der von dem Maler Alexander Calder farbenfroh dekoriert worden war. Der bunte 3,0CSL erregte als mobiles Artpiece erstaunlich viel Aufmerksamkeit. BMW suchte, durch den Erfolg ermutigt, die Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern und gab weitere Art Cars in Auftrag. Dabei wurden namhafte Künstler engagiert. BMW gewann 1976 den Minimal Art Vertreter Frank Stella für die Dekoration vom BMW Turbo CSL. Im Jahr darauf, 1977, gestaltete Roy Lichtenstein einen Gruppe-5-BMW. Die Praxis der Künstler war es, die Autos nicht selbst zu bemalen, sondern ihre Entwürfe im Atelier auf einem maßstabgetreuen Entwurf zu gestalten und schließlich einen Assistenten mit der Übertragung des Entwurfs zu beauftragen. Andy Warhol war der erste Künstler, der einen BMW M1 direkt bemalte. Straßenfahrzeuge mit dem Konzept der Art Cars waren seit dem Jahr 1982 erhältlich: als Design von Ernst Fuchs für den BMW M635 CSi. Berühmte Künstler für die BMW Art Cars waren u. a. Robert Rauschenberg, Ken Done, Michael Jagamara Nelson, Cesar Manrique und Matazo Kayama. Die erste Künstlerin bei den Art Cars war Esther Mahlangu. Sie verschönerte einen BMW 525i mit afrikanischen Ornamenten. Spektakulär und populär bei den Art Cars wurde der von Davis Hockney bemalte BMW 850 CSi, der als Motiv das Innere vom BMW wählte.
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BMW Art Cars
Dienstag, 17. Januar 2012Alpina und BMW
Freitag, 2. Dezember 2011Ein Synonym für sportliche und exklusive BMW-Modelle
Burkard Bovensiepen startete als Gründer von Alpina im Jahr 1964 mit einer Firma, die als Produkt Umbaukits und optimierte Dopperlvergaser für BMW, zunächst für den BMW 1500, anbot. In der Anfangszeit war Alpina im BMW-Tuning und im Motorsport aktiv. So kurbelten die Tuning-Kits für den1500er von BMW die Leistung fast auf das Niveau vom BMW 1800 hoch. Daneben machte sich Alpina in den 60er- und 70er-Jahren im internationalen Tourenwagen-Rennsport einen Namen und verpflichtete unter anderem so berühmte Piloten, wie Niki Lauda, für die Alpina-Wagen. Alpina hatte sich aber vor allem einen guten Ruf für die Umbauten von Straßenfahrzeugen erarbeitet. Sowohl die Qualität als auch die Leistung und Zuverlässigkeit überzeugten. Furore machte Bovensiepens privater BMW 3,0CSL, den er von 200 PS auf 265 PS tunte und über den Artikel in zahlreichen Fachmagazinen veröffentlicht wurden. Der Schritt für Alpina zum Fahrzeughersteller war nicht mehr weit. Die ersten Fahrzeuge, die Alpina als Hersteller baute, waren der Alpina B6, der Alpina C1, welche beide auf der Plattform der ersten Generation BMW 3er E21 entstanden waren und der Alpina B7 Turbo , der auf der Grundlage vom BMW E12 entstanden war. Der B7 Turbo auf Grundlage der BMW 5er und 6er-Reihe war mit 3 Litern Hubraum und einer Motorleistung von 300 PS kurzfristig die schnellste Limousine der Welt. Später folgte dann noch der leistungsstärkere B7S Turbo mit 3,5-Liter-Motor und 330 PS. Alpina produziert heute Zubehörteile für BMW sowie leistungsstarke Spezialanfertigungen auf der Basis von BMW.
Paul Rosche und BMW-Rennmotoren
Mittwoch, 2. November 2011
Paul Rosche war ein deutscher Ingenieur, der nach dem Abschluss des Studiums an der Münchener TU im November 1957 bei BMW unter Alexander von Falkenhausen in der Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung tätig war. Rosche arbeitete seit Mitte der 60er Jahre in der BMW Renn-Abteilung. Paul Rosche entwickelte gemeinsam mit von Falkenhausen den 4-Zylinder M10-Motor, der seit 1961 auch in der „Neuen Klasse“, dem BMW 1500, eingebaut wurde. Der Motor sollte der Grundstein für die BMW-Rennmotoren der nächsten Jahre werden. Als sich BMW 1970 aus dem Rennsport zurückzog, wurde Rosche Teil inoffiziell weiter mit der Entwicklung an Rennmotoren beauftragt. 1972 kehrte BMW in den Rennsport zurück. Rosche machte sich durch seine Motoren bald einen Namen, vor allem auch durch den Gewinn von europäischen Meisterschaften mit den BMW-Tourenwagen. Nach der Pensionierung von Alexander von Falkenhausen 1975 bei BMW wurde Rosche Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH. Rosche entwickelte unter anderem den Motor für den M3-Tourenwagen, der zahlreiche Rennen gewinnen konnte. Rosche war auch federführend bei der Entwicklung des legendären BMW V12-Motors mit einer Leistung von 627 PS für den McLaren F1. Damit erreichte der Wagen die Rekordgeschwindigkeit von 386 km/h und gewann 1995 die 24 Stunden von Le Mans. 1999 zog sich Rosche aus Altersgründen aus der Motorentwicklung bei BMW zurück. Vorher hatte er jedoch noch den E41 3,0-Liter V10-Motor fertig gestellt, mit dem BMW-Williams in der Formel 1 antrat. Nachfolger von Rosche wurde bei BMW Dr. Werner Laurenz.
BMW Alpina oben ohne
Freitag, 28. Oktober 2011
Auf der IAA in Frankfurt, hat BMW Alpina vor kurzem sein neues B6 Bi-Turbo Cabrio vorgestellt. Beim Antrieb setzt der Tuner auf einen schon bewährten 4,4l V8, der auch schon in den Alpina-Modellen B5 und B7 zum Einsatz kommt. Das 507 PS starke Triebwerk erreicht sein maximales drehmoment von 700 Nm schon bei 3000U/min und beschleunigt das BMW Alpina B6 Bi-Turbo Cabrio in unter fünf Sekunden auf 100 km/h. Ob die Frisur bei 311 km/h Spitzengeschwindigkeit noch sitzt ist fraglich, geschaltet wird im BMW Alpina B6 Bi-Turbo Cabrio via Achtgangautomatik, mit Alpina-typischer Switchtronic-Funktion. Im Durchschnitt soll das schnelle Cabrio, mit nur 10,9 Litern auf 100 km auskommen, was angesichts der gebotenen Leistung, ein recht ordentlicher Wert ist. Optisch hat das BMW Alpina B6 Bi-Turbo Cabrio die altbekannten Stilelemente, wie die klassischen Alpina-Leichtmetallfelgen im Speichendesign und die Lippen aus Carbon, an Front und Heck. Die Preise für das edle Cabrio, hat BMW Alpina auf der IAA noch nicht bekannt gegeben.