
BMW Z3
Der BMW Z3 ist ein zweisitziger Roadster des deutschen Automobilherstellers BMW.
Der Z3 wurde ab 1996 offiziel verkauft und 1998 durch eine Coupé-Variante ergänzt. Im Jahr 1999 gab es für den Roadster ein Facelift. Die Motorenpalette reicht von einem 1,8-Liter-Vierzylindermotor mit 115PS bis zu einem 3,2-Liter-Sechszylinder-Motor mit 325PS. Bis Mitte Juni 2002 wurden in Spartanburg, South Carolina (USA) 279.273 Roadster und 17.815 Coupés gefertigt. Der Z3 hat die interne Bezeichnung E36/7 für den Roadster und E36/8 für das Coupé. Er basiert auf der gleichen Plattform wie der E36 Compact und teilt sich mit ihm auch diverse Teile des Cockpits. Ende September 1995 verließ der erste Z3 das Werk. Die Produktion des Roadsters begann mit dem Vierzylindermodell Z3 Roadster 1.8 und 1.9. Dieses Fahrzeug wurde durch gezieltes Product-Placement in dem James-Bond-Film „GoldenEye“ gekonnt int Szene gesetzt. 1996 wurde die Modellreihe durch den Z3 Roadster 2.8 mit einem Reihensechszylinder erweitert. Im Gegensatz zu den anderen war das Fahrzeug u. a. mit breiteren Kotflügeln hinten und zwei Begrenzungsleuchten in der Frontstoßstange ausgestattet. Ein Jahr später kam der Z3 M Roadster mit dem aus dem M3 der E36-Baureihe bekannten 3,2-Liter-Sechszylinder-Motor auf den Markt. Neben einigen technischen Neuerungen an Motor, Fahrwerk, Auspuffanlage, Elektrik und Karosserie hatte der M Roadster auch einige optische Veränderungen wie z.B. die Spiegel, die Heckklappe und der Frontspoiler. Das Design der Mittelkonsole wurde überarbeitet und es wurden zusätzliche Instrumente eingebaut. Im Oktober 1998 kam in dem Z3 Roadster 2.8 ein weiterentwickelter Motor zum Einsatz. Dieser verfügte zwar über den gleichen Hubraum, hatte aber nun zwei verstellbare Nockenwellen, so dass neben der Einlass- nun auch die Auslassventilsteuerung der Drehzahl und den Lastverhältnissen besser variiert werden konnte. Die Z3-Modellreihe bekam im August 1998 ein „Shooting-Brake“-Modell dazu. Diese geschlossenen Fahrzeuge sollten im höheren Marktsegment angesiedelt werden und verfügten über die bekannten Sechszylinder-Motoren. Die Fahrzeuge bekamen die Bezeichnung Z3 Coupé 2.8 (später Z3 Coupé 3.0) und M Coupé. Durch den größeren Gepäckraum brachte das feste Dach eine erheblich Erhöhung der Karosseriesteifigkeit mit sich und somit konnte eine straffere Fahrwerksabstimmung vorgenommen werden, welches bessere Fahreigenschaften ermöglichte. Das Designfinish des Coupés war sehr zu der Zeit umstritten.
Ab April 1999 wurde eine überarbeitete Version des Roadsters verkauft. Das Heck erhielt ein neues Design mit hochgezogenen Kotflügeln, L-Förmigen Heckleuchten und einer geschwungenen Heckklappe. Die Frontscheinwerfer wurden einzeln mit Chromringen eingefasst. Im Innenraum wurden die Instrumente der Mittelkonsole verändert und das Verdeck erhielt ein zusätzliches Innenverdeck. Mit der neuen Motorengeneration der Facelift-Modelle bot BMW erstmalig den Z3 Roadster mit einem 2-Liter-Motor an. Im Laufe der Zeit ersetzte BMW die Motorenpalette mit effizienteren Motoren. So ersetzte der Z3 Roadster 3.0i den Z3 Roadster 2.8 und der Z3 Roadster 2.2 den 2-Liter-Motor. Schließlich wurde der M-Roadster und das M Coupé mit dem S54-Motor des BMW M3 (E46) ausgestattet. Dieser bietet im Z3 statt der sonst üblichen 343PS allerdings „nur“ 325PS, da ab Werk keine ausreichend lange Auspuffanlage eingebaut werden konnte um die gleiche Leistung des M3 zu erreichen.
Nachfolger des Z3 ist der BMW Z4.