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Dieselhybrid im neuen Citroén DS5

Dienstag, 19. April 2011

Auf der kommenden Shanghai Motor Show, stellt der französiche Hersteller Citroén die Studie des neuen DS5 vor. Mit dem Sport SUV möchte Citroén ein neues Fahrzeugkonzept und Marktsegment aufbauen. Angetrieben wird der DS5 von bekannten Benzin- und Dieselmotoren aus dem eigenen Regal, mit Leistungen bis zu 210 PS. Auch ein Diesel-Hybrid der allerneusten Generation wird zu haben sein und zusätzliche 37 Elektro-PS liefern. Auf der IAA in Frankfurt präsentiert Citroén, im September die Serienversion des DS5. Preise sind für den SUV noch nicht bekannt, sie könnten aber so um die 30.000€ als Einstiegspreis liegen.

Fahren wie Gott in Frankreich

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Als Nachfolger der beiden Traumschiffe, DS und CX, kommt im Oktober 1989 das Oberklassemodell der Traditionsmarke Citroën heraus. Der XM verbindet eine Aerodynamische Karosserie mit viel Platz im Innenraum und wartet mit einer Besonderheit beim Fahrwerk auf. Automatische Feder- und Dämpferverhärtung seines Hydractiv-Fahrwerks, verrinngern die Karosseriebewegungen während des Fahrens auf ein Minimum, sodass man das Gefühl hat über den Asphalt zu schweben. Der XM hat keine Stahlfedern, sondern mit Stickstoff gefüllte Federkugeln. Für die passive Sicherheit sorgen ab 1993 Flankenschutz und Gurtstopper an den Vordersitzen. Angetrieben wird der große Franzose von einem laufruhigen 3l Sechszylindermotor, der 170 PS freisetzt. Es folgen ein 2l Vierzylinder mit 121 PS, sowei ein Turboaufgeladenes Dieseltriebwerk mit 109 PS. Das Turbo Injection-Modell C.T. mit 141 PS ist ebenfalls erhältlich. Neben der XM Limo, wird auch der Kombi XM Break angeboten. Er ist fast 26 cm länger und hat einen riesigen Laderaum, der 720l Fassungsvermögen hat. Bei Bedarf, läßt er sich auf 2000l vergrößern. Die Hochdruckservolenkung und Bremsen sind beim XM sehr gewöhnungsbedürftig.

Nach langer Pause, präsentiert Citroën auf dem Genfer Autosalon 2005 den C6. Er soll mit seinem mutigen Design und der klassischen Linienführung an die traditionellen Werte der großen Citroëns von damals errinnern. Seine konkave Heckscheibe, die charakteristisch ist für die alten CX-Modelle und die Rahmenlosen Türen, welche auch schon der DS hatte, sollen eine gute Mischung aus Luxusliomousine und Stilvollem Coupe sein. Dezentes Chrom unterstreicht seinen Auftritt. Wie schon die Vorgänger hat der C6 auch ein hydropneumatisches Fahrwerk, dass sich automatisch der Fahrbahn anpasst und ein angenehmes Fahren ermöglicht. Drei kraftvolle HDI Dieselmotoren mit bis zu 241 PS und ein 211 PS Benziner, treiben den C6 an. Der schöne Franzose ist eines der sichersten Fahrzeuge. Im Euro NCAP-Crashtest, bekommt der C6 Bestnoten, aber er kümmert sich nicht nur um seine Insassen, sondern denkt auch an die Sicherheit von Fußgängern. Sollte es zu einem Aufprall mit einem Fußgänger kommen, wird die Motorhaube in ein paar millisekunden pyrotechnisch um sechseinhalb cm angehoben, um den Fußgänger zu schützen. Das Stylistische Äußere und die Sicherheit des C6, sind sicherlich auch mit der Grund dafür, dass selbst Frankreichs Präsident Sarkozy auf den C6 schwört und ihn gerne als Dienstfahrzeug nutzt.

Citroen AX: Der Sparfuchs der 90er Jahre

Mittwoch, 21. Juli 2010

Citroen AX

Der Citroën AX ist ein Kleinwagen des Automobilherstellers Citroën. Er wurde von 1986 bis 1998 im Werk Aulnay-sous-Bois gefertigt. Der Kleinwagen war der Nachfolger des Visa und des LN und schloss die Lücke zwischen dem BX und dem veralteten 2CV.

Oberstes Ziel bei der Fahrzeugentwicklung war es, einen Kleinwagen mit größtmöglichem Innenraum und kleinstmöglichem Gewicht zu kreieren. Das Design wurde unter anderem von Nuccio Bertone mitbeeinflußt, der dazu mehrere Entwürfe beisteuerte. Das geringe Gesamtgewicht des AX (die Einstiegsversion, des 10 E wog nur 640kg), war auf den Einsatz gewichtssparender Materialien zurückzuführen, wie beispielsweise die Verwendung einer rahmenlosen Heckklappe aus Kunststoff. Die Karosserie war sehr aerodynamisch geformt, somit konnte ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,31 erreicht werden. Dieser Wert war zum Zeitpunkt des Verkaufsstarts von keinem Konkurrenzmodell in dieser Fahrzeugklasse zu schlagen. Durch die Verwendung von verzinkten Karosserieteilen, Kunststoffradhausschalen und Hohlraumversiegelungen konnte eine hohe Resistenz gegen Rost erreicht werden. Im Jahr 1986 wurde der AX dem Publikum auf dem Pariser Autosalon präsentiert. Im September des gleichen Jahres war der Verkaufsstart in Frankreich und im März 1987 wurde der AX auch auf dem deutschen Markt verkauft. Die erste Serie verfügte über eine Vielzahl an Ablagen und Verstauungsmöglichkeiten im gesamten Innenraum. Anfang 1988 wurde die dreitürige Variante um eine fünftürige erweitert. Durch die Erfolge im Motorsport erlangte der AX immer mehr Bekannheit, speziell durch die leistungsstarken Versionen Sport und GTi, sowie einem sparsamen Dieselmotor. Mitte 1991 wurdes das Modell einem Facelift unterzogen. Von Aussen war das Facelift anhand der weißen Blinkergläser vorne, der geänderten Heckklappe und das nunmehr mittig auf der Motorhaube angebrachte Citroen-Zeichen. Wesentlich mehr Änderungen wurden im Innenraum vorgenommen. Das von vielen in die Kritik geratene Armaturenbrett wurde stark geglättet und verändert, dadurch wurde eine Vielzahl der Ablagemöglichkeiten weggelassen.

1994 gelang es dem AX Eco, ein modifizierter Versuchsträger auf Grundlage des Dieselmodells, den Verbrauchsweltrekord von 2,7 l auf 100 km. Der Wagen, mit einem Gewicht von nur 672 kg, erhielt dazu ein lang übersetztes Getriebe und Veränderungen an der Einspritzung. Zudem wurden gewichtssparende Karosserieteile aus Kunststoff sowie Aerodynamik-Anbauteile verbaut. Als Bereifung wurden Räder mit besonders niedrigem Rollwiderstand verwendet. Die Antriebskomponenten mit Motor fanden auch in anderen Fahrzeugen der PSA-Gruppe Platz. In den Peugeot 106 bspw. wurde sogar dasselbe Fahrwerk, der gleiche Antriebsblock sowie die gleiche Bodengruppe des AX verwendet.

Nach 12 Jahren endete die Fertigung in Frankreich, nachdem 2.424.808 Exemplare unterschiedlicher Varianten und Sondermodelle das Werk verlassen hatten. Bis zum Jahr 2000 wurde in Malaysia noch eine Lizenzversion des AX als Proton Tiara für den asiatischen Markt gefertigt. Das Nachfolgemodell ist der Citroën Saxo.