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Der erste einer Art

Montag, 5. Dezember 2011

Der Lamborghini Gallardo LP 550-2 Spyder ist der erste Gallardo oben ohne mit Heckantrieb

Völlig neu abgestimmt präsentiert sich ein neues Mitglied der Gallardo-Modellreihe. Der neue Lamborghini Gallardo LP 550-2 Spyder ist der erste offene Sportwagen der Marke, welcher nur mit Heckantrieb angeboten wird. Interessant ist zudem die Modellbezeichnung des schnellen Lambos, denn nur anhand seiner Initialien erkennt man das spezielle Modell. Das LP steht für Longitudinale-Posteriore, was übersetzt heißt, dass der 550 PS starke Mittelmotor in Längsrichtung vor der Hinterachse verbaut ist. Die 550 steht für die Motorleistung des Spyders und die zwei für zwei angetriebene Räder, in dem Fall an der Hinterachse. Extra hierfür wurde der 10-Zylinder gekonnt abgestimmt und an den Heckantrieb angepasst. Das Triebwerk holt aus 5,2 Litern, besagte 550 PS und beschleunigt den Lamborghini Gallardo LP 550-2 Spyder in nur 4,2 Sekunden auf 100 km/h. Der Vortrieb des Überfliegers endet erst jenseits der 300er Marke bei 319 Stundenkilometern. Im offenen wie auch im geschlossenen Zusand macht der Italiener dabei eine gute Figur und erreicht seine Spitzengeschwindigkeit mühelos. Ebenso wie der Motor, wurde auch das Fahrwerk des Lamborghini LP 550-2 Spyder neu abgestimmt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Setup der Dämpfer gelegt um die Fahydynamik zu verbessern. Auch aerodynamische Details, das automatisierte Schaltgetriebe, sowie das Sperrdifferential an der Hinterachse wurden an das neue Antriebskonzept angepasst. Das Ergebnis ist ein stabiles Fahrverhalten, auf welches der Fahrer über das Fahrdynamiksystem ESP Einfluss nehmen kann. Im normalen Modus fährt sich der Lamborghini LP 550-2 Spyder leicht und präzise, im Modus Corsa dagegen wird der Spyder zur Wildsau und lässt sich quer über die Piste treiben, da die Elektronik wesentlich mehr Spiel und Spaß zulässt. Seinen Preis hat der heckangetriebene und offene Gallardo Spyder noch nicht verraten.

Der Lamborghini Diablo, der Inbegriff italienischer Sportwagen

Mittwoch, 9. November 2011

Nach mehr als 19 Jahren Bauzeit, wurde Anfang der 90er Jahre der Lamborghini Countach, vom Diablo abgelöst. Somit war der Weg für einen völlig neuen Sportwagen frei, der bis heute der Inbegriff für schnelle italienische Autos ist. Bereits ein Jahr nach seiner Einführung verkaufte sich der knapp 500 PS starke Bolide so gut, dass Lamborghini mit dem Diablo schwarze Zahlen schrieb. Leider wendete sich kurze Zeit später das Blatt und der Verkauf brach deutlich zusammen. Der Lamborghini Diablo wurde in verschiedenen Versionen, bis in das Jahr 2000 gebaut. 1993 wurde der Lamborghini Diablo VT vorgestellt. Der 580 PS starke Sportwagen arbeitete mit einer speziellen Kupplung, welche in der Lage war, die Kraft des Zwölfzylinders auch an alle vier Räder zu verteilen. Zum 30-jährigen Jubiläum der Marke, kam noch im selben Jahr, der Lamborghini Jota heraus. 1999 wurde der Diablo GT vorgestellt, der einst schnellster Straßensportwagen der Welt war. Er leistete 575 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 338 km/h. Damit den Lamborghini Diablo GT bei solch hohen Geschwindigkeiten nichts aus der Ruhe bring, wurde ein spezielles Fahrwerk verbaut, um auch im Tiefflug eine optimale Straßenlage zu gewährleisten. Im gleichen Jahr wurde zudem auch der Diablo VT noch einmal gründlich überarbeitet. Der Lamborghini Diablo GTR kam ebenfalls im Jahr 99 und stellte eine spezielle Rennversion dar, welcher extra für die “Lamborghini Supertrophy” entwickelt wurde. Bei dem Rennen kamen seit 1996 nur Sportwagen vom Typ Diablo SVR zum Einsatz, der GTR hatte mit rund 600 PS noch mehr Leistung und setzte somit neue Maßstäbe in dieser Klasse.

Lamborghini Espada: Ein viersitziger Sportwagen

Mittwoch, 14. Juli 2010

Lamborghini Espada

Der Espada ist ein viersitziges Coupé und wurde von 1968 bis 1978 von Lamborghini in Italien gebaut. Das Wort Espada kommt aus dem Spanischen und bedeutet „Degen“, den der Matador beim Stierkampf benutzt.

Der Espada basiert auf den 1967 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellten Prototyp Lamborghini Marzal und des Bertone Pirana. Das Design des Espadas wurde von Bertone entworfen. Im Jahr 1968 wurde der Espada auf dem Genfer Automobilsalon als Tipo 108 Espada präsentiert. Bei dem Espada handelt es sich um einen echten Viersitzer und füllt somit die Lücke in Lamborghinis Modellprogramm, das bereits den Lamborghini 400GT und den Lamborghini Miura umfasste. Insgesamt wurden 1217 Fahrzeuge produziert, dies machte den Espada zum erfolgreichsten Lamborghini seiner Zeit.

Während des zehnjährigen Produktionszeitraums gab es beim Espada einige Veränderungen, zudem gab es drei verschiedene Modelle, die insgesamt produziert wurden. Dazu gehörten der S1 (1968-1970), der S2 (1970-1972) und der S3 (1972-1978). Jede neue Modellgeneration wurde mit einem verbesserten Motor ausgestattet und nur kleine Details wurden an der äußeren Optik vorgenommen. Die Innenausstattung wurde mit jedem Modellwechsel erheblich verändert. So bekam der S2 ein völlig neues Armaturenbrett und Lenkrad eingebaut. Die Innenausstattung wurde für den S3 ein weiteres Mal verändert. Als Extra gab es 1970 eine Servolenkung  und 1974 das automatische Getriebe. Aufgrund schärferer Sicherheitsbestimmungen mussten ab 1975 schockabsorbierende Stoßstangen eingeführt werden. Zum Ende der Produktionszeit wurde bei Bertone ein viertüriger Prototyp entworfen, der jedoch nie Serie ging. Da der Lamborghini Espada zeitgleich wie der Lamborghini Islero auf den Markt kam, ist die Technik zum großen Teil gleich. Der Espada hatte ursprünglich einen 325PS starken V12-Motor mit 4-Liter Hubraum, Einzelradaufhängung und rundum Scheibenbremsen. Die überwiegende Anzahl der hergestellten Espada besaßen Schaltgetriebe, wurde aber auch mit einem der ersten Automatik-Getriebe angeboten, das technisch in der Lage war, das Drehmoment des großen sportlichen V12-Motors zu verkraften. Die Automatik hatte eine sehr ungewöhnliche Getriebeübersetzung mit den drei Gängen: Fahrt, 1 und Rückwärts.

Lamborghini Countach: Der Traumsportwagen der 70er und 80er

Montag, 28. Juni 2010

Lamborghini Countach

Der Lamborghini Countach ist ein „reinrassiger“ Sportwagen des Fahrzeugherstellers Lamborghini und wurde von 1974 bis 1990 produziert. Er ist der Nachfolger des Miura und wurde durch den Diablo abgelöst.

Der Lamborghini Countach war neben dem Ferrari 512 Berlinetta Boxer der wichtigste Trendsetter auf dem Sportwagenmarkt der 70er-Jahre. Anfang März 1971 präsentierte Lamborghini die Konzeptstudie „LP500“ auf dem Genfer Auto-Salon. Eine Serienfertigung des Fahrzeugs war ursprünglich nicht geplant, doch fand die Studie eine sehr positive Resonanz beim Publikum, so dass man sich bei Lamborghini dazu entschied, das Fahrzeug zu bauen. Allerdings unterschied sich das Fahrzeug im Vergleich zum Konzeptfahrzeug in vielen Details. Aus dem LP500 mit 5 Litern Hubraum aus 12-Zylindern war 1974 der LP400 mit dem bekannten 4-Liter-Motor geworden. Die Abkürzung „LP“ stand für Longitudionale Posteriore und bezog sich auf die Position des Motors. Ein Prototyp des Countach wurde bereits im März 1973 auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert, direkt nach dem Beginn der Energiekrise. Die Firma Lamborghini hielt das Auto für so perfekt, dass es sich ihrer Meinung nach trotzdem verkaufen musste. Ein Jahr darauf wurde am selben Ort das fertig entwickelte Fahrzeug vorgestellt. Das erste Kundenfahrzeug wurde im April 1974 ausgeliefert.

Von 1974 bis 1978 wurde das Fahrzeug als Lamborghini Countach LP400 angeboten. Es hatte einen 4-Liter-V12-Motor mit 375 PS. Beim Countach war der Motor im Gegensatz zum Vorgänger Miura längs eingebaut. Das Fünfgang-Getriebe wurde vor dem Motor plaziert, und von dort lief die Antriebswelle durch die Ölwanne zum hinteren Achsantrieb. Im Gegensatz zum Plattformrahmen des Miura wurde der Countach mit einen Gitterrohrrahmen gebaut. Die Karosserieteile wurden won Lamborghini selbst produziert. Das Design beim Countach war im Vergleich zum Miura eckig und aggressiv. Die Frontscheibe war extrem flach und die Scherentüren öffneten sich im Halbkreis nach oben und vorn. Der LP400 war zehn Jahre lang der schnellste Lamborghini, nicht zuletzt, weil schärfere Schadstoffgesetze vor allem in den USA eine Drosselung der Motorleistung notwendig machten. Erst als Lamborghini den LP500S mit deutlich mehr Hubraum produzierte, wurde die Leistung aus 1974 wieder erreicht. 1978 bis 1982 wurde der Lamborghini Countach LP400S angeboten. Er hatte den gleichen Motor wie der LP400, jedoch mit niedriger Leistung von 355PS und verfügte über eine überarbeitete Karosserie mit Kotflügelverbreiterungen und einem Frontspoiler. Zum ersten Mal konnte der auffällige Heckflügel bestellt werden, der den Anpressdruck auf die Hinterachse erhöhen sollte.

Nach der folgenden Modellpflege wurde von 1982 bis 1985 der Lamborghini Countach LP500S produziert. Dieses Modell hatte einen 5-Liter-V12Motor und eine Leistung von 375PS. 1985 folgte der Countach LP5000S Quattrovalvole oder kurz LP5000S QV. Der Hubraum wurde auf 5,2 Liter erhöht, die Motorleistung erhöhte sich auf 455PS. Dieser Motor hatte vier Ventile pro Zylinder, wie schon die Modellbezeichnung verriet. Bei diesem Modell gab es bei der Motorhaube eine Außenwölbung, um genug Raum für den größeren Motor zu schaffen. Dieses Modell wurde bis 1988 gefertigt.

Die letzte Baureihe die Lamborghini vorstellte, war der von 1988 bis 1990 produzierte Countach 25 Anniversary. Ein Jubiläumsmodell zum 25. Bestehungsjahr der 1963 gegründeten Firma Automobili Lamborghini. Die Motorleistung blieb unverändert, es fanden jedoch wesentliche Veränderungen an der Karosserie statt. Neben neu designten Heckleuchten und der dazwischen liegenden Blende wurden noch Schwellerverkleidungen mit Lufteinlässen und ein geänderter Frontspoiler mit seitlichen Lufteinlässen eingebaut.