Artikel-Schlagworte: „Opel Ersatzteile“

Ein guter Freund, der Opel Astra H als Gebrauchtwagen

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Vorausgesetzt er ist auch gut gepflegt worden. Unter den vielen günstigen Opel Astra H Gebrauchtwagen befinden sich auch schwarze Schafe. Darum gilt: Genau hinschauen!

Viele Schwächen leistet sich der Opel Astra allerdings nicht und besonders für Leute, die einen guten und preiswerten Gebrauchtwagen suchen, könnte ein Opel Astra H eine interessante Alternative zu Golf und Co. sein. Das Angebot an Leasingrückläufern und gepflegten Gebrauchten ist groß und die Preise übersichtlich. Bereits ab 4000 Euro kann man einen Opel Astra H erwischen, sollte aber genau hinschauen, denn ganz so Mängelfrei ist auch der von 2004 bis 2009 gebaute Opel Astra nicht, dafür überzeugt das Modell in erster Linie aber mit einem tollen Fahrwerk. Es ist gut abgestimmt und bietet einen einen gelungenen Kompromiss aus Sportlichkeit und Fahrkomfort. Die Motoren leisten in der schwächsten 1.3 CDTI-Version 90 PS und in der Topversion bis zu 240 Turbo-PS. Eine Empfehlung ist der geräumige Opel Astra Caravan, er bietet viel Platz im Innenraum und auch das Ladeabteil kann sich sehen lassen, besonders wenn die Sitzlehne der Rückbank umgelegt ist. Neben dem Caravan, gibt es den Opel Astra H auch als Schrägheck mit fünf Türen, als Cabrio (TwinTop) und als sportliches Coupé bzw. Zweitürer in der OPC-Version. Die größten Knackpunkte des Opel Astra H sind die Spurstangenköpfe, welche schnell ausschlagen können und Spiel in der Lenkung verursachen. In diesem Fall müssen auch beide Spurstangenköpfe ausgetauscht- und anschließend die Achse vermessen werden. Aber keine Panik, denn das ist erstens die größte Schwachstelle des Opel Astra und zweitens muss für Opel Ersatzteile nicht gleich das Sparschwein drann glauben. Teuer geht natürlich auch beim Opel Astra, dafür muss dann aber schon das Lenkgetriebe oder der Klimakompressor kaputt gehen und das kommt eher selten vor. Auch auf Ölverlust und Störungen in der Elektronik sollten Interessenten achten. Der Endschalldämpfer des Opel Astra hält auch nicht ewig und generell sollte man immer einen Blick auf den Zahnriemen werfen, besonders bei den Drehmomentstarken Turbodieseln. Apropos Diesel: Hier kann es gelegentlich zu Defekten an der Spannvorrichtung für den Keilriemen kommen. Das sollte es schon gewesen sein mit dem Opel Astra H. Alles in allem ein zuverlässiges und solides Auto, mit dem man nichts falsch machen kann. Das bestätigt auch der TÜV, welcher dem Opel Astra gute Noten gibt.

Treu, solide und offen für alles, ein gebrauchter Opel Tigra TwinTop

Mittwoch, 30. November 2011

Der Opel Tigra TwinTop wird seit 2004 gebaut und ist gebraucht ab etwa 6000 Euro zu haben. Gut angelegtes Geld, denn der kleine offene Zweisitzer macht Spaß und bereitet seinem neuen Besitzer keinen Kummer. Für den Flitzer gibt es zwei Benzinmotoren und einen Diesel, letzterer tristet allerdings ein Nischendasein und ist bei Gebrauchtwagenkäufern weniger gefragt. Besser bedient ist man mit einem der beiden Benziner, sie leisten zwischen 90 und 125 PS und verbrauchen im schlimmsten Fall 8 Liter auf 100 Kilometern. Somit liegt der Opel Tigra TwinTop in einem bezahlbaren Bereich. Spaß hat man mit dem kleinen Cabriolet auf jeden Fall, das ist garantiert. Das Fahrwerk hat sportliche Eigenschaften und ist sehr komfortabel ausgelegt. Ebenso sollte die direkte Lenkung an dieser Stelle mit erwähnt werden. Zur Sicherheit im Opel Tigra TwinTop trägt das serienmäßige ESP bei und hält den Zweisitzer im Fall der Fälle auf den Rädern. Platz bietet der auf Corsa C-Basis gebaute TwinTop für zwei Personen mehr als ausreichend und die können sogar richtig was einstecken für den Urlaub. Riesige 440 Liter verschlingt das Gepäckabteil des Opel Tigra TwinTop, allerdings nur wenn das zweitgeteilte Dach aus Blech zu ist.

Keine bösen Überraschungen, der Opel Tigra TwinTop leistet sich nur ein paar wenige Schwächen

Und die betreffen meistens nur das praktische Blechfaltdach des Opel Tigra TwinTop. Hier kann es gelegentlich reinregnen und undicht werden, was aber kein wirklich großes Problem ist. Hier wird einfach nachjustiert und der Innenraum bleibt trocken. In jedem Fall sollte das Dach bei der Besichtigung getestet werden, um einen Defekt auszuschließen. Ansonsten sind es nur ein paar Kleinigkeiten, welche der Opel Tigra TwinTop auf Lager hat. Das Fahrwerk ist solide gebaut, Schwächen leistet es sich wenn überhaupt nur im Bereich der Antriebswellen, welche zu viel Spiel haben können. Die Bremsanlage ist modern und standfest, Defekte betreffen lediglich die Bremsscheiben des Opel Tigra TwinTop, welche frühzeitig verschleissen können. Aber keine Sorge, Opel-Ersatzteile reißen kein all zu großes Loch in die Haushaltskasse., denn hier hat das kleine Cabrio den Vorteil, dass es sich viele Komponenten und Bauteile mit dem Corsa teilt. Auch Rost ist für den Opel Tigra TwinTop ein Fremdwort. Der schnittige Zweisitzer ist also eine echte Empfehlung und ein Geheimtipp für alle, die es gerne luftig und oben ohne mögen.

Opel Tigra TwinTop: Ein Coupé und Cabriolet in einem Auto

Freitag, 6. August 2010

Opel Tigra TwinTop

Der Opel Tigra Twintop ist ein Coupé/Cabriolet, das von 2004 bis 2009 in Frankreich bei der Firma Heuliez gefertigt wurde. Offiziell ist das Fahrzeug der Nachfolger des Opel Tigra. Der Auto verfügt über ein versenkbares Stahldach, daher auch die Bezeichnung als „Twintop“. Der Tigra Twintop wurde mit zwei Benzinmotoren und einem Dieselmotor angeboten. Er basiert auf der sogenannten Gamma-Plattform von GM. Das bedeutet, dass die Aggregate, die Fahrzeugbasis und die Innenausstattung weitestgehend aus dem Corsa C-Regal stammen. Der Dieselmotor wurde in Zusammenarbeit zwischen GM Powertrain und Fiat entwickelt. Nachdem das Joint Venture aufgelöst wurde,  teilten sich General Motors und Fiat die geistigen Rechte an diesem Motor untereinander. Aufgrund langfristiger Lieferverträge wurde der Motor weiterhin bei Fiat gefertigt. Der 1,3 Diesel aus der ECOTEC-Triebwerkfamilie von Opel erhielt im Jahr 2005 die Auszeichnung zum „Motor des Jahres“ in der Hubraum-Klasse von 1,0 bis 1,4 Litern.

Im Gegensatz zu anderen Cabriolets mit versenkbarem Stahldach, verschwindet das zweiteilige Dach nicht ganz im Kofferraum, sondern eher hinter den Sitzen. Das hat den Vorteil, dass auch mit geöffnetem Dach ein relativ großer Kofferraum von 250 Litern zur Verfügung steht. Bei geschlossenem Dach erhöht sich das Fassungsvermögen des Kofferraums auf 440 Liter. Ein weiteres Staufach befindet sich hinter den Sitzen, das 70 Liter fasst. Ein Nachfolger für den Tigra TwinTop gibt es derzeit nicht.

Opel Commodore C: Die Lücke zwischen Rekord und Senator

Freitag, 16. Juli 2010

Opel Commodore C

Der Commodore ist eine Pkw-Modellreihe des Automobilherstellers Opel, die über drei Generationen von 1967 bis 1982 gebaut wurde. Im Herbst 1978 wurde das Modell Commodore C als Coupé und viertürige Limousine verkauft. Es verfügt über die lange Frontpartie des Opel Senators und über den Sechszylindermotor des Diplomats. Ab 1980 wurde ein Overdrive-Getriebe eingebaut, mit welchem elektronisch per Lenkstockhebel der 5. Gang zugeschaltet werden konnte. Als Option gab es auch eine 3-Gang-Automatik. Ab Modelljahr 1981 war der Motor auch mit einer Bosch-Einspritzanlage und 130PS Leistung bestellbar. Dieses Aggregat wurde auch in den Senator eingebaut, um die Baureihe nach unten hin zu vollenden (der 2,5E ersetzt die Variante 2,8S im Senator und Monza). Der Commodore C verfügte über die einfache Starrachse und das Heck des Opel Rekord (E1). Es wurden jedoch beim 2.5E statt der 4-Loch-Radaufnahmen des Rekord die 5-Loch-Aufnahmen und die Bremsanlage des Senator/Monza  (nur an der Vorderachse) in Verbindung mit der Trommelbremse des Commodore B 2,5S eingebaut. Der Commodore konnte mit zahlreichen Sonderausstattungen wie Tempomat, Sitzheizung, elektrischen Fensterhebern, elektrischen Spiegeln, Klimaanlage geordert werden.

Aufgrund schlechter Verkaufszahlen wurde die zweitürige Variante Mitte 1981eingestellt. Stattdessen war er dann aber bereits seit Anfang 1981 als sehr komfortable Kombivariante „Voyage“ erhältlich. Im August 1982 wurde die Produktion des Commodores komplett gestoppt. Die Ursache war,  dass das Marktsegment zwischen Senator und Rekord zu eng geworden war, so dass es für diese Modellreihe keinen Nachfolger gab. Opel fürchtete die interne Konkurrenz zwischen dem Rekord und dem Commodore sowie zwischen dem Commodore und dem Senator. Bis 1990 gab es in Südafrika allerdings einen „Commodore C2“, mit der Frontpartie des Senator (A2) und dem Heck des Rekord (E2). Alle unterschiedliche Modelle wurden international unter verschiedenen Marken und Modellbezeichnungen vertrieben. Der Commodore wurde zum Beispiel in Großbritannien als Vauxhall Viceroy oder in Australien als Holden Commodore verkauft. Die Holden-Modelle wurden alle in Australien produziert, alle Vauxhall-Modelle jedoch in Rüsselsheim.

Von dem Commodore C wurde zwischen 1978 und 1982 80.521 Exemplare gefertigt und davon waren 3.439 Stück das Modell „Voyage“.