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Opel Corsa A: Opels erster Kleinwagen

Mittwoch, 7. Juli 2010

Opel Corsa A

Der Opel Corsa A ist ein von 1982 bis 1993 gebauter Kleinwwagen. Es ist das erste Modell in der Kategorie von Opel und wurde 1982 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zunächst wurde das Fahrzeug in einem General-Motors-Werk im spanischen Saragossa produziert und nach der Wende zusätzlich bei Opel in Eisenach.

Opel brachte den Corsa relativ spät auf den Markt, nachdem Ford den Fiesta bereits 1976 und VW den Polo seit 1975 verkauften. Damit wurde auch die Umstellung der Opel-Modelle von Heck- auf Fronttriebler vorgenommen. Im Jahr 1979 war der Opel Kadett D das erste Opel-Modell mit Frontantrieb und jenes Know-how und diverser Teile wurden auch für den Opel Corsa A verwendet. In Deutschland war der Corsa ab März 1983 als zweitüriges Stufenheck und als dreitüriges Schrägheck bestellbar. Es wurden Antriebsaggregate mit 1,0-Liter (45PS), 1,2-Liter (55PS) und 1,3-Liter-Hubraum (70PS) eingebaut. Ab 1985 gab es auch alle Varianten mit vier bzw. fünf Türen. Ende August 1987 wurde der Verkauf des Corsa Stufenheck in Deutschland gestoppt, obwohl dieser bis zum Produktionsstop im August 1993 nur noch als Viertürer weiterproduziert wurde. Der Corsa Diesel kam im gleichen Jahr auf den Markt und hatte einen 1,5-Liter-Motor mit 50PS, in der späteren Turboausführung sogar 67PS. Ein Jahr darauf wurde der Corsa GSI mit 1,6-Liter-Motor und 101PS als Schräghecklimousine präsentiert. Ebenfalls gab es einen 1,3-N-ohc-Motor (60PS), einen 1,4i (60 PS, mit Katalysator), einen 1,2 ohc (45 PS, G-Kat) sowie einen 1,2 ohv mit 45 PS, wobei der ohv-Motor in seiner Grundkonstruktion auf den 1,0-Liter-Motor des Opel Kadett A aus dem Jahr 1962 zurückgeht.

Der Corsa A bekam insgesamt zwei Facelifts. Das erste gab es 1987 bei dem der Kühlergrill und die Griffleiste am Kofferraum überarbeitet wurde. Beim zweiten Facelift im Jahr 1990 gab es Veränderungen bei den Bauteilen der Scheinwerfer, den Stoßstangen und Kotflügeln im Bereich der Blinker. Auch das Opel-Emblem bekam einen neuen Platz, es wurde vom Kühlergrill auf die Motorhaube versetzt. Im Innenraum gab es ein verändertes Armaturenbrett, das ein komplett anderes Design hatte als das vorherige. Die Heckschürze wurde dem Design der vorderen angepasst.

Der Corsa A wurde 1993 durch den Corsa B abgelöst.

OPEL GT: Eine “Corvette” im Kleinformat

Freitag, 21. Mai 2010

Opel GT

Der Opel GT ist ein zweisitziges Coupé der Adam Opel Werke, das von 1968 bis 1973 103.463-mal produziert wurde.

Die Konzeptionierung des Opel GT begann im Jahr 1963/64 mit der Fertigung von Designstudien. In erster Linie sollte der Wagen als Image-Träger des General Motors-Konzerns dienen. Im Jahr 1965 wurde dann ein Prototyp unter der Bezeichnung “Opel GT Experimental” auf der IAA vorgestellt. Die mögliche Einführung eines “Gran Turismo”-Sportwagens bei der Marke Opel wurde damals mit ebenso viel Erstaunen wie Begeisterung aufgenommen. Ein Sportwagen passte gar nicht zum ansonsten überaus biederen Markenimage des Autoherstellers.

Ein charakteristisches Merkmal war die so genannte “Coke-Bottle-Shape”. Damit wurde auf das schmale Mittelteil des Wagens angespielt sowie die Klappscheinwerfer, welche über einen Hebel im Innenraum entlang der Längsachse aus der Haube gedreht wurden. Diese Mechanik bezeichnete man bald als “Schlafaugen-System” – in dieser Bauart ist es von Opel patentiert.

Zur Eröffnung des Test- und Entwicklungszentrums in Dudenhofen wurde vor den Augen der Auto-Presse ein Opel GT zur Probefahrt freigegeben. Danach wurde die Technik des Fahrzeugs festgelegt. Bei der Zusammensetzung der Bauteile griff man in die Kiste bewährter Großserientechnik. Die Bodengruppe, das Fahrwerk sowie der 1,1-Liter-Motor kamen vom Kadett B. Der vom Rekord C stammende 1,9-Liter-Motor passte nur mit einer Ausstülpung der Motorhaube in das Auto. Dadurch, dass im Motorraum des GT geringe Platzverhältnisse herrschten, musste bei diesem Motor der Zylinderkopfdeckel im vorderen Bereich abgeändert werden.

Die Kleinserienproduktion des Fahrzeugs von 30.000 Stück pro Jahr konnte nicht ohne weiteres in eines der vorhandenen Werke eingeschoben werden. Die Geschäftsleitung von Opel stand nämlich vor dem Problem, dass für das neue Fahrzeug keine Kapazitäten frei waren. Man entschloss sich daher dazu, dass die Karosserie von der Firma Chausson in Gennevilliers (Frankreich) gefertigt werden sollte, während Lackierung und Innenausstattung von Brissoneau & Lotz in Creil (Frankreich) erledigt wurde. Schließlich sollten die fertigen Karossen ins Opel-Werk Bochum geliefert werden, wo Motor, Getriebe und Achsen montiert wurden.

Zu Beginn wurde der Opel GT in den Varianten Opel GT 1100 und Opel GT 1900 gefertigt. Der 1100-cm³-Motor des GT 1100 verfügt über 60PS, während der GT 1900 90PS mobilisieren konnte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Der GT 1100 erreichte lediglich 155 km/h. Die Produktion des weniger erfolgreichen GT 1100 wurde schon 1970 eingestellt. Als Alternative folgte der Opel GT/J, der ohne Cordsitze, Ausstellfenster, Zusatzinstrumente und Chromteile auskam und deutlich günstiger war. Das Kürzel „J“ steht für „Junior“. Die richtige Bezeichnung für die 1900-cm³-Version war Opel GT A-L, wobei das A – entsprechend gewohnter Opel-Nomenklatur – für die erste Baureihe steht und das L für Luxus.

Mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion wurde in die USA exportiert, wo die GM-Tochter Buick unter Beibehaltung des Markennamens Opel den Vertrieb übernahm. Nachdem Opel zuvor mit dem Verkauf von europäischen Limousinen auf dem amerikanischen Markt erfolglos geblieben war, wurde der GT dort sehr bald als echter Sportwagen angesehen. Dort galt der Opel GT als kleine Corvette, die vom selben Team entworfen wurde. 1973 wurde die Produktion des Opel GT eingestellt. Dies hatte mehrere Hintergründe: Zum einen hatte Renault das Unternehmen „Brissoneau & Lotz“ gekauft und kündigte nunmehr die Lieferverträge wegen der Konkurrenz zum Renault Alpine A110, zum anderen wurden in den USA neue Sicherheitsvorschriften umgesetzt, die u. a. besondere Stoßfänger vorschrieben, die sich nur schwer mit dem vorhandenen Fahrzeugdesign in Einklang bringen ließen.

Ein immer wieder diskutiertes Cabrio- bzw. ein Targa-Modell des Opel GT ging nie in Serie. Ebenfalls kam es nicht zur Produktion eines direkten Nachfolgemodells.

Blickt man auf die Ersatzteilversorgung für den schicken Oldtimer, so hat man Online und Offline viele Möglichkeiten, die nötigen Teile zu finden. Beispielsweise der Autoteile-Marktplatz daparto bietet dies alles unter einem „Dach“. Bei diesem Portal hat man die Möglichkeit, bei vielen Online-Shops nach passenden Autoteilen zu suchen, zu vergleichen und zu sparen. Selbst für einen GT 1900 (Baujahre 1968-1973) sind bei daparto einige Ersatzteile im Angebot, wie z.B.  Bremsscheiben, Anlasser, Lichtmaschine und Zylinderkopfdichtung und vieles mehr…