Für Sparfüchse, denn auch nach der Saab-Pleite kann ein Saab 9-5 eine interessante Alternative sein.
Eingeführt wurde des Saab 9-5 1997 als Nachfolger des Saab 9000. Die Präsentation des SportCombi fand dann 1999 statt. 2002 erfolgte eine ausgedehnte Modellüberarbeitung. 2005 erhielt der Wagen sein bis heute letztes Facelift. Die Produktion der Limousine wurde dann 2009 eingestellt. Die zweite Generation startete im Jahr 2010. Gerade bei Gebrauchtwagenkäufern ist der Saab 9-5 beliebt – und das aus gutem Grund. So kann man sich bei dem Saab 9-5 nicht über zu wenig Platz beschweren. Sowohl vorne als auch hinten haben die Insassen mehr als genug Platz. Zudem bekommt man immerhin 500 Liter Gepäck in dem Kofferraum der Limousine unter. Wer noch mehr Platz benötigt, sollte sich nach dem SportCombi umschauen. Hier passen immerhin 1490 Liter hinein. Damit eignet sich der Wagen auch für Urlaubreisen mit Familie und entsprechendem Gepäck. Der Saab 9-5 überzeugt desweiteren mit einem geräumigen Innenraum, bequemen Sitzen und einem angenehmen Federungskomfort. Negativ fallen dagegen die recht umständliche Bedienung und die eingeschränkte Rundumsicht auf. Die Prüfstatistik des Saab 9-5 fällt eher durchwachsen aus. Mit dem einen oder anderen Werkstattaufenthalt sollten Gebrauchtwagenkäufer also rechnen. Mitunter kann es auch bei der Hauptuntersuchung zu Problemen kommen. Die am häufigsten festgestellten Mängel am Saab 9-5 sind ölende Motoren, defekte Abgasanlagen, eine ausgefallene Beleuchtung, Rost an der Karosserie, Steinschlag an der Windschutzscheibe und Probleme an der Elektrik.